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Kfz-Versicherung: So können Fahranfänger sparen

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Kfz-Versicherung: So können Fahranfänger sparen

05.10.2011, 08:05 Uhr | oca, sid, sid

Kfz-Versicherung: So können Fahranfänger sparen. Kfz-Versicherung: Das erste Auto kann teuer werden, muss es aber nicht (Quelle: imago)

Kfz-Versicherung: Das erste Auto kann teuer werden, muss es aber nicht (Quelle: imago)

Jeder, der in jungen Jahren einen Führerschein gemacht hat, kennt das Gefühl: Endlich nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder auf das Taxi von Mama angewiesen sein. Es ist Zeit für das erste eigene Auto. Doch ein neues Fahrzeug ist ein kostspieliges Unterfangen. Insbesondere die Versicherungsprämien können für einen Fahranfänger sehr hoch sein.

So werden Führerscheinneulinge in der Regel in eine höhere Schadensfreiheitsklasse eingestuft. Der Grund: Junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren verursachen deutlich mehr Unfälle als geübte Fahrer. Die Versicherer haben daher wenig Interesse daran, für die durch Leichtsinn verursachten Kosten aufzukommen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, eine günstige Kfz-Versicherung zu bekommen.

Je erfahrener, desto besser

Zunächst gilt: Je erfahrener die Person, desto günstiger die Kfz-Versicherung. Daher sollten junge Leute den Führerscheinerwerb nicht allzu lange aufschieben, selbst wenn man (noch) kein eigenes Auto braucht. Wer die Fahrerlaubnis bereits seit mehr als drei Jahren besitzt, erhält eine bessere Einstufung in puncto Schadensfreiheitsrabatt, selbst wenn man überhaupt nicht mit dem Auto unterwegs gewesen ist.

Getreu dem Motto "Früh übt sich" bringt auch das "Begleitete Fahren ab 17" einen Nachlass. Alleine Autofahren dürfen die Jugendlichen zwar nicht, aber immerhin waren die Frühstarter bereits ein Jahr auf den Straßen unterwegs. Außerdem haben sie ihr Fahrvermögen im Beisein eines Beifahrers unter Beweis gestellt und entsprechende Praxiserfahrung gesammelt.

Sparpotenzial bei Familie

Mit familiärer Unterstützung bietet die Kfz-Versicherung weiteres Sparpotenzial. Denn prinzipiell ist es auch möglich, dass eine Schadenfreiheitsklasse auf eine Person übertragen werden kann. Wenn ein Verwandter beispielsweise nicht mehr fährt und den eigenen Pkw abmelden will. Nach Angaben des Online-Magazins Stern.de ist die Rabattgutschrift allerdings limitiert, denn der Begünstigte kann nur die schadensfreien Jahre gutgeschrieben bekommen, in denen er tatsächlich einen Führerschein besessen hat. Die 50-jährige unfallfreie Fahrt des Großvaters bringt dem 18-jährigen Fahranfänger also nur wenig.

Noch deutlicher sparen kann ein Fahranfänger, wenn das Fahrzeug bei den Eltern als Zweitwagen versichert wird, teilweise erhält man sogar die Schadensfreiheitsklasse des Erstwagen-Fahrers. Allerdings sind hier die genauen Vertragsbedingungen zu beachten. Viele Versicherungen beschränken die jährliche Laufleistung des Zweitwagens, wer mehr fährt, zahlt auch mehr. Zudem sammelt man keine eigenen schadenfreien Jahre an. Des Weiteren werden mitunter Fahrer unter 24 Jahren von der Police ausgeschlossen. Eine Alternative ist eine Familienversicherung: Wenn alle Fahrzeuge beim selben Kfz-Versicherer angemeldet werden, sind Nachlässe und Sondereinstufungen möglich.

Kleinwagen ist günstiger zu versichern

Der Fahranfänger selbst sollte bei der Wahl von Auto und Motorisierung keine allzu großen Ansprüche haben. Ein schneller Sportwagen mit viel PS unter der Motorhaube schindet natürlich viel Eindruck, allerdings birgt er gerade für unerfahrene Autofahrer ein großes Gefahrenpotenzial. Das schlägt sich auch in einer hohen Versicherungsprämie nieder. Weniger Motorleistung und ein unter Fahranfängern unbeliebtes Modell wie die Mercedes A-Klasse oder der VW Golf Plus bewirken das genaue Gegenteil. Auch ein Preisvergleich bei verschiedenen Versicherungen ist vorteilhaft.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Wer umsichtig und möglichst unfallfrei fährt, tut sich selbst den größten Gefallen. Eine bessere Einstufung in der Schadensfreiheitsklasse ist die Folge. Und würden sich alle Fahranfänger so verhalten, wäre eine negative Einstufung irgendwann vom Tisch. Denn die Prämien sind so hoch, weil Fahrneulinge in viele Unfälle verwickelt sind.

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