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Unwetterschäden - Was übernimmt die Kfz-Versicherung?

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Unwetterschäden: Was übernimmt die Kfz-Versicherung?

01.03.2012, 09:31 Uhr | jh (CF)

In den vergangenen Jahren haben sich Schäden, die durch Unwetter entstehen, an Fahrzeugen deutlich gehäuft. Welche Unwetterschäden die Kfz-Versicherung unter welchen Umständen übernimmt, ist in vielen Fällen nicht auf Anhieb deutlich.

Wasserschaden ist nicht gleich Wasserschaden

Nicht nur im Norden der Republik gehörten Überflutungen und starke Unwetterschäden in den vergangenen Jahren häufiger als sonst üblich zum Herbst und Winter. Überschwemmungen, wie sie beispielsweise Mitte 2011 in Hamburg aufgetreten sind, werden von der Kfz-Teilkaskoversicherung getragen. Juristisch gesehen liegt eine Überschwemmung dann vor, wenn Wassermassen, so beispielsweise nach starken Regenfällen, nicht wie gewohnt abfließen können und daher ein Gelände überfluten, das normalerweise nicht von Überflutungen betroffen ist. Konkret ersetzt die Kfz-Teilkaskoversicherung die dadurch am Fahrzeug entstandenen Unwetterschäden. Dazu gehören sämtliche Reparaturkosten sowie – in begründeten Extremfällen – der Wiederbeschaffungswert des jeweiligen Fahrzeugs. Sofern eine Selbstbeteiligung vereinbart wurde, muss dieser vom Reparaturaufwand abgezogen werden. (Starkregen: So schützen Sie Ihr Haus)

Unwetterschäden: Abgrenzung bei Windstößen

Überschwemmungsschäden sind wohlgemerkt von anderen Formen der Wasserschäden abzugrenzen: Wer beispielsweise durch eine große Pfütze fährt und damit die Überflutung des Fahrzeugbodens riskiert, könnte in den Augen der Kfz-Versicherung grob fahrlässig gehandelt haben - schließlich hätten Sie die Pfütze womöglich auch umfahren können. In solchen Grenzfällen können Sie sich nicht pauschal auf einen Überschwemmungsschaden beziehen, sondern müssen den Einzelfall detailliert und ausreichend belegt erläutern.

Sofern Sie mit Ihrem Fahrzeug durch einen Windstoß von der Fahrbahn abkamen, zahlt die Teilkasko-Kfz-Versicherung nur dann, wenn die Böe Windstärke 8 hatte. Sofern Sie aufgrund des Windstoßes das Lenkrad verreißen und einen Unfall provozieren, zahlt nur eine Vollkaskoversicherung. Es kommt also auch hier auf die genauen Umstände an, deren Beleg oftmals mühselig und aufwendig ist.

Schreckmomente sind nicht versichert

Kfz-Versicherungen greifen übrigens nicht bei Unfällen, die durch eine Schreckreaktion des Fahrers entstehen. Dazu gehört auch der seltene Fall eines Blitzeinschlags. In einem solchen Fall würde die Vollkaskoversicherung lediglich den Schaden am eigenen Wagen ersetzen, nicht an eventuell zusätzlich beteiligten Fahrzeugen.

 

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