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Gesundheitskosten steigen auf Rekordhoch

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Gesundheitskosten steigen auf Rekordhoch

05.04.2012, 10:08 Uhr | t-online.de, dpa

Gesundheitskosten steigen auf Rekordhoch. Das Gesundheitssystem verschlingt immer mehr Geld (Quelle: imago)

Das Gesundheitssystem verschlingt immer mehr Geld (Quelle: imago)

Rekord bei den Gesundheitskosten: 2010 haben die Deutschen 287,3 Milliarden Euro im Gesundheitssystem ausgegeben. Damit ließen sie 8,9 Milliarden Euro mehr bei Ärzten, Apotheken und Pflegeeinrichtung als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Rechnerisch gab jeder Einwohner somit 3510 Euro (2009: 3400 Euro) für sein gesundheitliches Wohlbefinden aus.

Gesundheitskosten steigen kontinuierlich

Das Gesundheitssystem verschlingt gigantische Summen. So entsprechen die Gesundheitsausgaben mittlerweile 11,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Das ist zwar ein leichter Rückgang von 0,1 Prozent im Vergleich zu 2009. Doch die Statistiker erklären den Rückgang mit dem starken Wirtschaftswachstum nach dem Krisenjahr 2009.

Generell wachse der Gesundheitssektor kontinuierlich an. Seit 2000 im Schnitt um jährlich drei Prozent. Doch in Zukunft dürfte vor allem der Pflegebereich aufgrund der Überalterung der Gesellschaft deutlich größer werden - mit enormen Kosten für die Allgemeinheit.

Gesetzliche Krankenversicherung trägt den Löwenteil

Das kündigt sich bereits in den aktuellen Zahlen an: Die soziale Pflegeversicherung gab 2010 sechs Prozent mehr aus - der stärkste Zuwachs im gesamten Sektor. Die Kosten betragen mittlerweile 21,5 Milliarden Euro. Mit 165,5 Milliarden Euro trug die gesetzliche Krankenversicherung rund 58 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben.

Zusammengerechnet haben die Statistiker alle Gesundheitsausgaben zum Beispiel von Krankenversicherungen, Pflegeversicherungen sowie von privaten Haushalten und Organisationen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Enthalten sind auch die Verwaltungskosten und Investitionsausgaben.

Ärzte kassieren am meisten

Das meiste Geld wurde für Praxen und Apotheken ausgegeben. Die Versicherten ließen hier fast jeden zweiten Euro der Gesamtausgaben. Davon flossen 43,1 Milliarden Euro an die niedergelassenen Ärzte. Die Apotheken strichen 40,9 Milliarden Euro ein. Ambulante Pflegeeinrichtungen kassierten zehn Milliarden Euro und Physio-, Sprach- oder Ergotherapeuten kamen auf 8,9 Milliarden Euro.

Bei Krankenhäuser, stationären Pflege und Reha-Kliniken ließen die Versicherten insgesamt 104,2 Milliarden Euro. Damit floss mehr als jeder dritte Euro an die Spitäler.

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