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Versicherte schulden Krankenkassen Milliarden

17.04.2012, 07:24 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

GKV: Versicherte schulden Krankenkassen Milliarden. Bei den Krankenkassen häufen sich riesige Beitragsrückstände auf (Quelle: imago)

Bei den Krankenkassen häufen sich riesige Beitragsrückstände auf (Quelle: imago)

Der Rekordüberschuss der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) könnte noch größer sein - wenn alle Mitglieder ihre Beiträge bezahlen würden. Die Rückstände säumiger Beitragszahler bei den Kassen betrugen im Februar über 1,5 Milliarden Euro. Und die Summe steigt schnell: Im Januar waren es noch 100 Millionen Euro weniger. Ende 2011 lag der Rückstand bei 1,2 Milliarden.

Im August 2011 hatten 638.000 Versichertenkonten Rückstände von gut einer Milliarde Euro aufgewiesen, wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen mitteilte. Ein großer Teil der säumigen Zahler war nach Einführung der Versicherungspflicht 2007 in die gesetzlichen Kassen zurückgekehrt. Allein von ihnen stehen laut Verband 466 Millionen Euro aus. Diese Beiträge hatte früher das Sozialamt übernommen.

Versicherungspflicht überfordert viele

"Die Einführung der Versicherungspflicht bedeutete nicht, dass die Mitglieder ihre Beiträge auch zahlen können", sagte Verbandssprecherin Ann Marini. Auch weitere freiwillig versicherte Selbstständige sind unter den säumigen Zahlern. Die meisten der Versicherten, die den Krankenkassen Geld schulden, gelten als arm.

Bei den Kassen gibt es in der Regel gestaffelte Mahnverfahren. Säumige Zahler werden oft mehrere Male angeschrieben, wie es bei den Versicherungen hieß. Zuletzt versuchen die Hauptzollämter als Inkassostellen des Bundes und anderer öffentlich-rechtlicher Einrichtungen das Geld einzutreiben.

Ausstehende Beiträge wenn möglich eintreiben

Hierbei versuchen Vollziehungsbeamte im Außendienst dafür zu sorgen, dass Schuldner die ausstehende Beiträge entrichten. Wenn die Betroffenen allerdings wenig Mittel haben, gebe es auch nichts zu holen, hieß es in Kreisen einzelner Krankenkassen.

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