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Höhere Beiträge für Versicherungen erwartet

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Höhere Beiträge für Versicherungen erwartet

18.04.2012, 17:24 Uhr | dpa-AFX, dapd

Höhere Beiträge für Versicherungen erwartet. Die Preise für Kfz-Versicherungen könnten um zwei Prozent steigen (Quelle: dpa)

Die Preise für Kfz-Versicherungen könnten um zwei Prozent steigen (Quelle: dpa)

Versicherte müssen sich auf höhere Beitragszahlungen einstellen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärte, führe die starke Konkurrenz bei Auto- und Wohnungspolicen zu höheren Prämien in den kommenden zwei bis drei Jahren. Dabei können vor allem Autofahrer mit ein paar wenigen Tricks viele hundert Euro im Jahr sparen.

Versicherungen nehmen 178 Milliarden an Beiträgen ein

Bei Kfz-Versicherungen standen dem GDV zufolge Beitragseinnahmen von 20,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr Leistungen von 20,5 Milliarden Euro gegenüber. Nach Abzug der Verwaltungs- und Rückversicherungskosten habe sich das Geschäft für die Anbieter im Schnitt nicht gelohnt. Deshalb wird es wohl bald weitere Tariferhöhungen für die Autofahrer geben.

Denn die Kfz-Versicherungen konnten kaum davon profitieren, dass die Unternehmen bei ihren Kunden 2011 höhere Prämien durchgesetzt hatten. Sturm, Hagel und Glatteis sorgte dafür, dass die Versicherer noch mehr Geld für Schäden, Verwaltung und Vertrieb ausgeben mussten als ein Jahr zuvor. Die Schaden-Kosten-Quote lag im Kfz-Bereich mit 108 Prozent noch höher als ein Jahr zuvor.

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Anstieg von zwei Prozent für Kfz-Policen erwartet

In der Kfz-Versicherung tobt seit Jahren ein heftiger Preiskampf. Robert Pohlhausen, der beim GDV die Schaden- und Unfallversicherung vertritt, rechnet deshalb in diesem Jahr mit einem Preisanstieg um zwei Prozent.

Doch trotz der möglichen Beitragssteigerungen ist es weiterhin möglich, sein Auto günstig zu versichern. Dies jedenfalls belegt der CARINDA Index des Vergleichsportals transparo, für den 120.000 Datensätze verglichen wurden. Wichtig ist, dass jeder Versicherte Tarife vergleicht. Die Auswertung des Tests zeigt, dass die teuersten Anbieter im vergangenen Jahr um 22,7 Prozent erhöht haben, während die Prämien bei den günstigen Anbietern sogar um 4,9 Prozent fielen.

Sparpotenzial von durchschnittlich 360 Euro

"Die durchschnittliche Prämie lag im März bei 871 Euro im Jahr“, erklärt Johannes Hack vom Vergleichsportal "transparo.de". "Die günstigste Prämie betrug im Vergleichszeitraum von 1. bis 25. März im Durchschnitt nur 511 Euro. Wer schlau vergleicht, spart also leicht bis zu 360 Euro." Die Ersparnis erhöht sich sogar noch einmal, wenn man die günstigste der teuersten Prämie gegenüberstellt: Statt 511 Euro zahlt man beim durchschnittlich teuersten Anbieter 1735 Euro – also über 1200 Euro mehr pro Auto.

Beitragseinnahmen der Versicherungen sinken

Generell ist die Lage für die Versicherungsbranche in Deutschland durchwachsen. So sanken im abgelaufenen Jahr die gesamten Beitragseinnahmen der Branche um 0,4 Prozent auf 178 Milliarden Euro. Grund dafür war ein Abschwung bei den Lebensversicherungen gegen einmalige Beitragszahlung. Auf diese Anlageformen hatten sich in den Jahren 2009 und 2010 viele Anleger gestürzt und das Neugeschäft damit im Vergleich zu den Vorjahren in etwa verdoppelt. Nun verbuchte dieser Bereich ein Minus von fast 16 Prozent, blieb aber immer noch auf dem zweithöchsten Wert aller Zeiten.

Schäden durch Hagel und Sturm gestiegen

Im gängigen Lebensversicherungsgeschäft gegen laufende Beiträge zeigte die Entwicklung trotz rückläufiger Renditen nach oben. Das Neugeschäft legte um acht Prozent zu. Aufwärts ging es auch in der Schaden- und Unfallversicherung. Mit den Beitragseinnahmen wuchsen allerdings auch die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 99 Prozent und blieb damit nur knapp unter der kritischen 100-Prozent-Marke.

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