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Kassenärzte wünschen sich mehr Zeit für Patienten

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Umfrage: Kassenärzte wünschen sich mehr Zeit für Patienten

05.06.2012, 10:46 Uhr | dpa, t-online.de

Kassenärzte wünschen sich mehr Zeit für Patienten. Kassenärzte beklagen zu viel Verwaltung und zu wenig Zeit für die Patienten (Quelle: imago)

Kassenärzte beklagen zu viel Verwaltung und zu wenig Zeit für die Patienten (Quelle: imago)

Kassenärzte wünschen sich mehr Zeit für ihre Patienten. Stattdessen beklagen sie zu viel Verwaltung und Engpässe in ihren Sprechstunden. Das zeigt der aktuelle "Ärztemonitor", eine Umfrage unter Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten. Zwei von drei niedergelassenen Ärzten gaben dabei an, nicht ausreichend Zeit für Patienten zu haben.

Außerdem sind 43 Prozent der befragten Mediziner unzufrieden mit ihrem Einkommen. Der Zufriedenheitsgrad von 56 Prozent entspreche aber etwa dem Bevölkerungsdurchschnitt, hieß es. In Ostdeutschland (ohne Berlin) hätten 66 Prozent der Befragten keinen Grund zur Klage, im Westen seien es 55 Prozent.

Ärzte sollen mehr kooperieren

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, kritisierte: "Ärzte brauchen wieder Freiräume, um für ihre Patienten da sein zu können. Das Motto muss lauten: versorgen statt verwalten." Aus Sicht des Bundesvorsitzenden des NAV-Virchow-Bundes, Dirk Heinrich, sollte die Zahl der mit ihrem Einkommen unzufriedenen Ärzte aufhorchen lassen: "Wir müssen weg von den hohen Fallzahlen in den Praxen und kooperative Formen fördern."

Die Effekte der geänderten Honorarverteilung zeigten eine überdurchschnittliche Zufriedenheit der Befragten im Osten und eine etwas schlechtere Stimmung bei Fachärzten. "Hier muss eine zukünftige Honorarreform ansetzen." Kooperationen müssten attraktiver und Ärztenetze gefördert werden.

Wochenarbeitszeit überdurchschnittlich hoch

Die Umfrage unter rund 11.000 Ärzten ergab, dass "trotz einer starken Arbeitsbelastung insgesamt eine hohe Arbeitszufriedenheit" herrsche. Der Berufsstand ziehe "seinen Selbstwert nicht nur aus materiellen Aspekten", betonte Köhler. Im Schnitt arbeiteten Haus- und Fachärzte mehr als 55 Stunden in der Woche. Bei Hausärzten entfielen davon 60 Prozent auf Patientensprechstunden, bei Fachärzten seien es 62 Prozent. Beruf und Privatleben sehe deshalb die Mehrzahl als nicht oder eingeschränkt vereinbar.

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