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Private Krankenversicherung: Mehr Rechte für Patienten

01.02.2013, 14:27 Uhr | dpa, dpa-AFX, t-online.de

Private Krankenversicherung: Mehr Rechte für Patienten. Privatpatienten sollen zukünftig leichter die Versicherung wechseln können (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Privatpatienten sollen zukünftig leichter die Versicherung wechseln können (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Bundestag räumt Deutschlands neun Millionen Privatpatienten mehr Rechte ein. Eine jetzt verabschiedete Gesetzesnovelle sieht unter anderem eine Verlängerung der Kündigungsfristen vor, um den Versicherungswechsel zu erleichtern.

Neue Regelung zu Selbstbehalt

Zudem kann ein Selbstbehalt in solchen Fällen gekündigt werden, in denen er keine Beitragssenkung für den Betroffenen zur Folge hat. Ausdrücklich ins Gesetz aufgenommen wird ein Auskunftsanspruch über den Versicherungsschutz, damit der Patient frühzeitig weiß, ob die Kosten der geplanten Behandlung übernommen werden.

Einblick in Patientenakte

Zudem sollen die Versicherten in der Regel Einblick in ihre Patientenakte nehmen dürfen, ohne dafür einen Anwalt oder einen anderen Arzt einschalten zu müssen.

Angesichts zehntausender Ärztefehler pro Jahr hat der Bundesrat indes grünes Licht für das Patientenrechtegesetz der schwarz-gelben Koalition gegeben. Opfer von Ärztefehlern sollen es künftig leichter haben, vor Gericht zu ihrem Recht zu kommen.

Kassen sollen bei Ärztefehlern helfen

Bei groben Fehlern muss der Mediziner beweisen, dass ein nachgewiesener Patzer den Schaden nicht herbeiführte. Das ist bisher lediglich aufgrund von Gerichtsurteilen gängige Praxis. Krankenkassen sollen Versicherte bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen unterstützen, zum Beispiel mit Gutachten.

Patienten müssen darüber hinaus umfassend und verständlich über geplante Behandlungen informiert werden. Sie erhalten ein Recht auf volle Einsicht in die Patientenakte. Krankenkassen müssen in der Regel binnen drei Wochen über einen Antrag auf bestimmte Behandlungen entscheiden.

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