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Weiter Flaute bei Riester-Renten

02.10.2013, 17:09 Uhr | dpa

Weiter Flaute bei Riester-Renten. Stagnation bei Riester-Neuabschlüssen: Schuld könnten die Niedrigzinsphase und die durch die Finanzmarktkrise verursachte Unsicherheit sein.

Stagnation bei Riester-Neuabschlüssen: Schuld könnten die Niedrigzinsphase und die durch die Finanzmarktkrise verursachte Unsicherheit sein. Foto: Andrea Warnecke. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Boom bei den staatlich geförderten Riester-Rentenverträgen ist vorbei. Eine nennenswerte Nachfrage gab es erneut nur bei den sogenannten Wohn-Riester-Verträgen.

Im ersten Halbjahr 2013 erhöhte sich die Zahl der Riester-Verträge nur noch um 79 000 - auf insgesamt 15,76 Millionen. Das geht aus Zahlen des Bundesarbeitsministeriums in Berlin hervor. Im ersten Quartal gab es - unter Berücksichtigung stornierter Verträge - einen Zuwachs um 13 000 Verträge, im zweiten Quartal von 66 000.

Nennenswerte Nachfrage gab es erneut nur nach sogenannten Wohn-Riester-Verträgen, die für eigengenutze Immobilien verwendet werden können. Den Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge - für die also aktuell keine Beiträge bezahlt werden - schätzt das Ministerium auf etwa ein Fünftel.

Gründe für die Stagnation sieht das Ministerium in der Niedrigzinsphase und der durch die Finanzmarktkrise verursachten Unsicherheit. Dennoch sei die Riester-Rente "langfristig" der richtige Weg, um für das Alter vorzusorgen, sagte eine Sprecherin. "Wir müssen weiterhin für Transparenz bei den Anbietern sorgen und weitere Anreize schaffen, um zu zeigen, dass sich das Riestern lohnt."

Die Riester-Rente wurde eingeführt, um Abstriche bei der gesetzlichen Rente durch Eigenvorsorge auszugleichen. Bis Ende 2011 wurden jährlich eine Millionen oder mehr Vertragsabschlüsse gemeldet. Die Riester-Kritik entzündete sich immer wieder an niedrigen Renditen und hohen Kosten.

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) sieht in der Riester-Rente trotz Flaute ein "Erfolgsmodell". Die Rendite mit Überschussbeteiligung liege bei über 3 Prozent. Das biete "kein anderes Finanzprodukt bei vergleichbarer Sicherheit", sagte ein GDV-Sprecher. Er forderte, Förderhöchstgrenzen und Zulagen zu erhöhen.

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