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"Mehr Wettbewerb": Barmer-Chef will Einheits-Beitrag abschaffen

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"Mehr Wettbewerb"  

Barmer-Chef will Einheits-Beitrag abschaffen

05.10.2013, 09:51 Uhr | dpa, t-online.de

"Mehr Wettbewerb": Barmer-Chef will Einheits-Beitrag abschaffen. Der Barmer-Chef Christoph Straub (Quelle: dpa)

Der Barmer-Chef Christoph Straub (Quelle: dpa)

Der Chef von Deutschlands größter Krankenkasse, der Barmer GEK, fordert eine Abschaffung des Einheitsbeitrags bei den gesetzlichen Krankenkassen. Christoph Straub verlangte im Interview mit der "Bild", die künftige Regierung müsse das Gesundheitssystem flexibler gestalten. "Dazu gehört mehr Wettbewerb, und da für müssen die Kassen ihren Beitrag wieder selber festlegen können." Die Möglichkeit, einen Zusatzbeitrag zu erheben, will Straub den Kassen dagegen wieder wegnehmen.

Insgesamt forderte Straub nichts weniger als eine umfassende Gesundheitsreform. "Der Gesundheitsfonds in der jetzigen Form war von der letzten großen Koalition als Übergangsregelung gedacht. Das hat sich so nicht bewährt und muss neu strukturiert werden."

Derzeit sind es branchenweit 15,5 Prozent

Der Einheitsbeitrag ist Teil der jüngsten Gesundheitsreform von 2009. Er liegt derzeit bei 15,5 Prozent, Arbeitnehmer zahlen davon 8,2 Prozent. Begründet wurde er damals mit dem Umstand, dass teure Ortskrankenkassen junge Mitglieder verloren. Diese wechselten zu günstigeren Kassen, die in der Folge mit einem höheren Anteil gesunder Mitglieder ihre Kosten umso niedriger halten konnten.

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In der Zeit vor dem Einheitsbeitrag gab es zwischen den Kassen Unterschiede von zwölf bis 15 Prozent. Durch einen Wechsel konnten Versicherte so monatlich durchaus 50 Euro und mehr einsparen.

Barmer-Chef: Rücklagen werden 2014 "enorm schrumpfen"

Barmer-Chef Straub erwartet zudem, dass die Milliardenrücklagen der Krankenkassen schon 2014 "enorm schrumpfen". Ein Grund seien zu erwartende Mehrausgaben für Kliniken, Ärzte und Apotheken. Ende Juni summierten sich die Rücklagen von Krankenkassen und Gesundheitsfonds auf rund 28 Milliarden Euro.

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