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Sozialabgaben steigen 2014 deutlich: Bemessungsgrenze wird erhöht

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Bemessungsgrenze wird erhöht  

Sozialbeiträge steigen 2014 deutlich

11.10.2013, 13:36 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

Sozialabgaben steigen 2014 deutlich: Bemessungsgrenze wird erhöht. Im nächsten Jahr müssen Beschäftigte und Arbeitgeber höhere Beträge zur Sozialversicherung abführen (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Im nächsten Jahr müssen Beschäftigte und Arbeitgeber höhere Beträge zur Sozialversicherung abführen (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Im nächsten Jahr kommen auf Arbeitnehmer und Chefs deutlich höhere Sozialabgaben zu, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Weil Löhne und Gehälter in Deutschland geklettert sind, erhöht der Staat auch die Bemessungsgrenze der Sozialbeiträge. Alleinstehende mit einem Monatslohn von 4000 Euro müssen nach Informationen der "SZ" mit Zusatzkosten von knapp 45 Euro rechnen, eine Familie mit zwei Kindern mit 225 Euro.

Auch Firmen müssen mit Zusatzkosten rechnen

Die noch amtierende schwarz-gelbe Bundesregierung wolle am 16. Oktober eine entsprechende Verordnung beschließen, berichtet das Blatt. Weil die Unternehmen etwa die Hälfte der Beiträge zahlen, droht ihnen für jeden Beschäftigten ein Kostenanstieg in vergleichbarer Höhe.

Die Höhe, bis zu der Sozialabgaben fällig werden, ist durch die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen gedeckelt. Diese sind von der Einkommensentwicklung abhängig und werden jedes Jahr neu berechnet. Steigen also die Einkommen, steigen auch die Bemessungsgrenzen. Der Anstieg wird anhand einer festgelegten Formel berechnet.

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Grenze wird um 150 Euro erhöht

2014 sollen die Abgaben zur Renten- und Arbeitslosenversicherung in Westdeutschland bis zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5950 Euro erhoben werden, meldet die Zeitung unter Berufung auf die Beschlussvorlage für das Kabinett. Das sind 150 Euro mehr als bislang.

Der Anteil des Verdienstes, der über diesen Beträgen liegt, wird bei der Berechnung des Beitrags nicht berücksichtigt. In Ostdeutschland liegt die Bemessungsgrenze darunter, weil dort auch Einkommen im Durchschnitt geringer sind. Auch der Lohnanstieg fiel in den neuen Bundesländern geringer aus. Die Grenze steigt nach den Angaben dort nur um 100 auf 5000 Euro des Bruttoeinkommens.

So hoch liegen die derzeitigen Beitragssätze

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung beträgt derzeit bundesweit 18,9 Prozent und der zur Arbeitslosenversicherung drei Prozent. Ähnlich sieht es bei der Kranken- und Pflegeversicherung aus, wo eine andere Beitragsbemessungsgrenze gilt, und zwar für die ganze Bundesrepublik.

Diese soll laut Vorlage um 112,50 Euro auf 4050 Euro des monatlichen Bruttolohns ansteigen. Der Beitragssatz liegt bei 15,5 Prozent, wovon Arbeitnehmer 8,2 Prozentpunkte zahlen und die Arbeitgeber 7,3 Punkte. Eine höhere Belastung entsteht laut "SZ" also für alle Arbeitnehmer, die derzeit mehr als 3937,50 Euro brutto im Monat verdienen.

Sozialversicherung verbucht Milliarden-Minus

Die gesetzliche Sozialversicherung ist indes im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Die Ausgaben übertrafen die Einnahmen um 3,1 Milliarden Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Überschuss von 4,8 Milliarden Euro erzielt wurde. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Zum Defizit trugen der Wegfall der Praxisgebühr von zehn Euro je Quartal für gesetzlich Krankenversicherte ebenso bei wie die Senkung des Beitragssatzes für die Rentenversicherung von 19,6 auf 18,9 Prozent zu Jahresbeginn. Zudem nahm die Bundesagentur für Arbeit deutlich weniger ein, vor allem wegen geringerer Zuschüsse des Bundes.

Die Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung, die allgemeine Rentenversicherung und die knappschaftliche Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte, die soziale Pflegeversicherung sowie die Bundesagentur für Arbeit.

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