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Elektronische Gesundheitskarte: Krankenkassen machen Druck auf Verweigerer

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Elektronische Gesundheitskarte  

Krankenkassen machen Druck auf Karten-Verweigerer

11.11.2013, 10:03 Uhr | t-online.de

Elektronische Gesundheitskarte: Krankenkassen machen Druck auf Verweigerer. Viele Versicherte verweigern den Kassen ein Selbstporträt für die elektronische Gesundheitskarte (Quelle: AP/dpa)

Viele Versicherte verweigern den Kassen ein Selbstporträt für die elektronische Gesundheitskarte (Quelle: AP/dpa)

In wenigen Wochen soll die umstrittene elektronische Gesundheitskarte hierzulande endgültig eingeführt werden. Doch Hunderttausende Versicherte stellen sich bisher quer, indem sie den Kassen ihre Fotos verweigern. Die Versicherer wollen das nicht hinnehmen und erhöhen der "Welt" zufolge nun den Druck auf ihre Mitglieder.

Ab dem 1. Januar soll die neue elektronische Version ihren Vorgänger ablösen. Doch bisher fehlen von etwa fünf Prozent der Versicherten noch das für die Karte benötigte Selbstporträt des Mitglieds. Den Krankenkassen zufolge erlauben sich viele auch gerne einen Scherz indem sie Fotos von Autos, Haustieren oder berühmten Persönlichkeiten verwenden, so "die Welt".

Kassen leisten Überzeugungsarbeit

Die Kassen reagieren auf die Verweigerer auf unterschiedliche Weise. Wie die Zeitung berichtet, versuchen beispielsweise die Techniker Krankenkasse (TK) und die DAK per Telefon Überzeugungsarbeit zu leisten. Letztere lockt zudem mit einem kostenlosen Fotoservice. Wie erfolgreich sie damit sind, das bleibt abzuwarten.

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Viele Bürger scheuen die Karte aus Angst vor einem Missbrauch der darauf gespeicherten Daten.

Wie die Zeitung berichtet, fürchten sich viele Versicherte davor, ohne Versicherungsschutz dazustehen, sofern sie sich weiterhin gegen die Karte wehren. Diese Angst sei jedoch unbegründet. Für Karten-Verweigerer kann es aber nach der Ablauffrist der alten Karte durchaus zu Unannehmlichkeiten beim Arztbesuch kommen.

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