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Enorme Kosten befürchtet  

Krankenkassen lehnen Pläne zu Hausarztmodell ab

11.12.2013, 09:47 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Gesetzliche Krankenkassen lehnen Pläne zu Hausarztmodell ab. Höhere Hausarzt-Honorare als in der Regelversorgung durch entsprechende Verträge - das wollen die Kassen nicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Höhere Hausarzt-Honorare als in der Regelversorgung durch entsprechende Verträge - das wollen die Kassen nicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die große Koalition will das umstrittene "Hausarztmodell" massiv stärken. Dazu planen Union und SPD großzügigere Honorare für Hausärzte. Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen den Vorstoß jedoch weitgehend ab. Das berichtete das ARD-Politmagazin "Report Mainz". Experten und Kassen warnen vor erheblichen Mehrkosten.

Teures Modell

Von 26 Kassen sind dem Magazin zufolge 22 gegen die Vereinbarung im Koalitionsvertrag. "Report Mainz" hatte nach eigenen Angaben alle Ortskrankenkassen sowie Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen mit mehr als 500.000 Versicherten befragt. Auch Experten wie der Gesundheitsökonom Stefan Greß (Fulda) befürchteten einen deutlichen Kostenanstieg von bis zu einer halben Milliarde Euro pro Jahr, berichtete "Report Mainz".

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass heute bestehende Einschränkungen bei der Bezahlung der Hausärzte entfallen sollen. Krankenkassen sollen weiter Hausarztverträge abschließen müssen - Versicherte können sich dann verpflichten, immer zuerst zum Hausarzt zu gehen, dafür sollen sie besser versorgt werden.

Bis zu 50 Prozent mehr Geld für Hausärzte

Laut "Report Mainz" erzielen die Hausärzte über diese Verträge höhere Vergütungsmöglichkeiten als in der Regelversorgung. Bei der DAK seien es etwa bis zu 50 Prozent mehr. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verteidigte die Pläne. "SPD-Position war immer, dass ein größerer Anteil des Gesamthonorars an die Hausärzte gehen muss", sagte er dem Magazin. "Eine gute vorbeugende Medizin und eine gute Behandlung der chronischen Erkrankung ist ohne die Hausärzte nicht möglich."

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