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Jede zehnte kleine Klinik hat Mängel bei Versorgung

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Krankenhaus-Studie  

Jede zehnte kleine Klinik hat Mängel bei Versorgung

02.02.2014, 12:16 Uhr | dpa, AFP

Jede zehnte kleine Klinik hat Mängel bei Versorgung . In größeren Kliniken werden die Patienten besser behandelt (Quelle: dpa)

In größeren Kliniken werden die Patienten besser behandelt (Quelle: dpa)

Etwa jede zehnte kleine Klinik mit geringer Spezialisierung hat laut einer Studie deutliche Mängel bei der Qualität der Behandlung und Versorgung der Patienten. Patienten in größeren Krankenhäusern werden dagegen besser behandelt. Bei jenen mit hohem Spezialisierungsgrad ist lediglich jedes zwanzigste auffällig, wie eine Analyse des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) für die "Welt am Sonntag" ergab. Grundlage waren Daten der Krankenkasse AOK und des Qualitätssicherungsinstituts BQS von 1349 Kliniken.

Die AOK hatte in ihrem erst vor kurzem vorgelegten Krankenhaus-Report ebenfalls eine stärkere Spezialisierung der Kliniken gefordert, weil dadurch auch Behandlungsfehler vermieden werden könnten. Zudem drängen die gesetzlichen Kassen seit längerem darauf, die Verteilung der Gelder an die Kliniken stärker an die Qualität zu koppeln.

"Wir haben ein Problem mit kleinen Kliniken", sagte der Vize-Vorstandschef des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg, der "WamS". Probleme gebe es nicht so sehr mit den Kliniken auf dem Land, sondern eher im städtischen Raum. Dort konkurrierten häufig viele kleine Kliniken um Patienten.

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Kritik an Vorschlag von Mindestfallzahlen

Auch für die Einführung von Mindestfallzahlen hatten die Kassen wiederholt plädiert, etwa bei Hüftoperationen oder bei der Versorgung von Frühchen. Die Kliniken wehren sich allerdings gegen generelle Mindestfallzahlen. Dies sei eine Einschränkung der Berufsfreiheit von Chirurgen, sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer, der "WamS". "Solche Vorgaben sind dann akzeptabel, wenn der eindeutige Beweis erbracht werden kann, dass sie der Gesundheit der Patienten nützen", fügte er hinzu.

In Deutschland existieren derzeit nur für wenige Behandlungen im Krankenhaus solche Untergrenzen, die beispielsweise vorgeben, wie häufig eine Abteilung eine Operation durchführen muss, um dafür von den Kassen zugelassen zu werden. Derzeit dürfen Chirurgen beispielsweise Knie oder Wirbelsäulen operieren, auch wenn sie dies nur einmal im Jahr tun.

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