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Krankenversicherung: Privatversicherte fühlen sich deutlich wohler

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Umfrage enthüllt  

Privatversicherte fühlen sich wohler in ihrer Haut

14.02.2014, 07:32 Uhr | sko, t-online.de

Krankenversicherung: Privatversicherte fühlen sich deutlich wohler. Privatversicherte fühlen sich wohler und sind weniger krank (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Privatversicherte fühlen sich wohler und sind weniger krank (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Neben einer Reihe von Annehmlichkeiten wie schneller einen Arzttermin zu bekommen, genießen privat Krankenversicherte offenbar noch einen anderen entscheidenden Vorteil gegenüber gesetzlich Versicherten. Wie eine bislang unveröffentlichte Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) ergeben hat, sind Privatversicherte nicht nur seltener krank, sondern fühlen sich in ihrer Haut auch deutlich wohler als gesetzlich Versicherte.

In der vom Marktforschungsinstitut Nielsen durchgeführten Umfrage, die der "Welt" vorliegt, gaben 61 Prozent der Befragten mit Privater Krankenversicherung (PKV) an, sich derzeit voll und ganz oder weitgehend wohlzufühlen. Hingegen fühlen sich die befragten Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) insgesamt weit weniger gut. Von ihnen gab mit 49 Prozent noch nicht einmal die Hälfte an, sich gesundheitlich auf der Höhe zu fühlen. Am fittesten schätzen sich gesetzlich Versicherte ein, die über eine oder mehrere private Zusatzversicherungen verfügen. 62 Prozent dieser Gruppe gaben an, sich voll oder weitgehend wohlzufühlen.

"Sich selbst entscheiden zu können..."

"Offenbar fühlen sich selbst gesetzlich Versicherte mit einer Zusatzversicherung gesundheitlich ein Stück weit besser als Menschen, die nur gesetzlich versichert sind", versucht sich BAH-Gesundheitsmarkt-Experte Lutz Boden gegenüber der "Welt" an einer Erklärung. "Das gute Gefühl hat offenbar mit dem Empfinden von Sicherheit zu tun."

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Dem stimmt auch Nina Schultes, Pressereferentin des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen, zu. Daneben erklärt sie im Gespräch mit T-online.de zum höheren Wohlfühlfaktor bei PKV-Kunden: "Sich selbst entscheiden zu können, wie man sich versichert, trägt möglicherweise auch dazu bei, dass man sich gesundheitlich wohler fühlt." Mit Blick auf Selbstständige, die in der PKV versichert sind, vermutet Schultes zudem, dass diese allein schon aus beruflichen Gründen tendenziell eher dazu neigen, sich gesundheitlich fit und weniger rasch krank zu fühlen.

Persönliche Lebenssituation als Faktor

Zudem dürfte sich ihrer Ansicht nach die allgemeine Lebenssituation, die im Fall vieler Privatversicherten aufgrund vergleichsweise höherer Einkommen angenehmer ausfällt, positiv auf das persönlichen Wohlbefinden niederschlagen. So hat schon eine Nielsen-Erhebung von 2013 ergeben, dass ein höheres Einkommen sich positiv auf das eigene Gesundheitsempfinden auswirkt. Während sich dabei 75 Prozent der Befragten mit höheren Einkommen rundum gesund fühlten, waren dies bei Personen mit niedrigem Verdienst nur 60 Prozent.

Weniger erstaunlich ist dagegen ein weiteres Ergebnis der aktuellen Nielsen-Umfrage für den BAH. Demnach fühlen sich Privatversicherte gesundheitlich nicht nur wohler, sondern sind auch seltener krank. Während die PKV-Kunden im Schnitt angaben, dass sie ihre privaten und beruflichen Tätigkeiten in den drei Monaten vor der Befragung an eineinhalb Tagen nicht erfüllen konnten, waren dieser Zeitraum bei den gesetzlich Versicherten mit knapp fünf Tagen mehr als dreimal so lang. Die Befragten der Gruppe der gesetzlich Versicherten mit privater Zusatzversicherung fielen krankheitsbedingt fast ebenso lange aus wie die nur gesetzlich Versicherten.

Körperliche Belastung als Erklärung

Die Erklärung für diesen Unterschied liegt auf der Hand. Gegenüber der "Welt" erklärt Florian Lanz, Sprecher des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV): "Auswertungen der Krankschreibungen zeigen regelmäßig, dass gerade die Arbeitnehmer, die am stärksten körperlich arbeiten, auch am häufigsten krankgeschrieben und tendenziell länger krank sind. Gerade unter diesen Arbeitnehmern gibt es aber viele mit relativ geringen Einkommen, die gar nicht die Chance haben, in die private Krankenversicherung zu kommen."

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