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So optimieren Sie Ihre Kfz-Versicherung

30.11.2016, 14:56 Uhr | t-online.de

So optimieren Sie Ihre Kfz-Versicherung. Bei der Kfz-Versicherung sorgen zahlreiche Stellschrauben für höhere oder niedrigere Beiträge. (Quelle: dpa)

Bei der Kfz-Versicherung sorgen zahlreiche Stellschrauben für höhere oder niedrigere Beiträge. (Quelle: dpa)

Jedes Jahr im November befällt viele Autobesitzer ein schlechtes Gewissen. Eigentlich müsste man sich mal um die Kfz-Versicherung kümmern. Aber Kündigen und Wechseln kommt für viele nicht in Frage. Sparen können sie trotzdem - aber die Frist läuft ab.

Wer mit seinem Anbieter zufrieden ist, wird nicht für ein paar Euro zur Konkurrenz wechseln. Denn vielleicht ist die weniger kulant, vielleicht übersieht man doch eine Einschränkung der Leistungen im Kleingedruckten, das keiner gerne liest.

Doch auch Nicht-Wechsler können Geld sparen, wenn sie an ein paar Stellschrauben drehen. Eine davon ist die Zahlungsweise. Wer von monatlich auf jährlich umstellt, spart sich Aufschläge und kann gut zehn Prozent sparen, wie das Vergleichsportal Verivox an einem Beispiel vorrechnet.

Die meisten Autobesitzer begleichen nach Verivox-Zahlen ihre Beiträge bereits jährlich, aber 27 Prozent zahlen quartalsweise oder sogar monatlich. Wer von monatlich auf quartalsweise oder von quartalsweise auf halbjährlich oder jährlich umstellt, spart natürlich ebenfalls, aber nicht ganz so viel.

Normalerweise laufen Kfz-Versicherungen immer für zwölf Monate zum Jahresende. Die Frist für Kündigungen oder Änderungen beträgt vier Wochen. Damit wird es für 2016 langsam knapp. (Hier können Sie die unterschiedlichen Zahlungsweisen und andere Sparbausteine vergleichen.)

Vollkasko oder Teilkasko?

Vor allem Besitzer von nicht mehr ganz neuen Autos sollten sich überlegen, ob sich die Vollkasko-Versicherung noch lohnt oder ob die Teilkasko ausreicht. Die Hauptfrage dabei ist, ob man sich nach einem selbstverschuldeten Totalschaden wieder ein gleichwertiges Fahrzeug leisten könnte.

Generell gilt: Versichern Sie nur das, was Sie im Schadensfall finanziell hart treffen würde. Ab fünf bis sechs Jahren Fahrzeugalter kann die Vollkasko zunehmend in Frage stehen. Alternativ bietet es sich an, den Selbstbehalt zu erhöhen, um Geld zu sparen. Wer 300 Euro Selbstbehalt verkraften kann, den stürzen auch 500 Euro nicht in die Krise. Manche Versicherer bieten mehr Selbstbehaltstufen an als andere.

Aber nicht jeder darf auf die Vollkasko verzichten: Bei geleasten oder finanzierten Autos ist sie in der Regel vorgeschrieben. Diese Autobesitzer können auch die Werkstattbindung nicht wählen, ein weiterer Sparbaustein bei der Kfz-Versicherung. Bei der Werkstattbindung entscheidet die Versicherung, wo der Wagen repariert wird - und gibt dafür Rabatt.

Grobe Fahrlässigkeit: Verzicht mitversichern

Ein Vertrags- oder Tarifwechsel kann aber auch unabhängig von einer Ersparnis Vorteile bringen. So verzichten gute Tarife inzwischen auf den Einspruch der groben Fahrlässigkeit beim Kaskoschutz. Damit werden auch Schäden beispielsweise nach dem Überfahren einer roten Ampel voll und nicht mehr nur teilweise ersetzt. Wer auf diesen sinnvollen Schutz verzichtet, kann laut dem Verbraucherportal Finanztip.de maximal fünf Prozent sparen.

Allzu grob darf die Fahrlässigkeit aber auch nicht sein: Wer betrunken oder sonstwie zugedröhnt fährt, muss sich weiterhin einen Abzug beim Schadenersatz gefallen lassen, dessen Höhe sich an der Schwere des Verstoßes orientiert. Das Gleiche gilt für Autobesitzer, deren Fahrzeug gestohlen wurde, während der Schlüssel steckte, so Finanztip.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) liegt Glasbruch bei den Teilkaskoschäden mit weitem Abstand vorne. Im vergangenen Jahr wurden hier über 2,1 Millionen Fälle gemeldet, für die die Versicherer mehr als 1,1 Milliarden Euro zahlen mussten. Schäden durch Blitz, Hagel, Sturm und Überschwemmungen folgten mit 296.000 Fällen mit weitem Abstand auf Platz 2. Dazu kamen 263.000 Wildunfälle, 207.000 Marderbisse, 117.000 Autoteile-Diebstähle und 19.000 Autodiebstähle.

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