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Stress am Arbeitsplatz macht dick

20.11.2007, 17:32 Uhr | cme, jw

Stress ist schuld daran, dass wir so viel futtern und dick werden. Dies belegt nun auch durch eine Studie der London Medical School. Demnach haben gestresste Menschen eine um 60 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit Fett am Bauch anzusetzen. Für die Studie wurden über 19 Jahre hinweg über 10.000 Männer und Frauen zwischen 35 und 55 Jahren beobachtet. Als einzige Erklärung für die Fettpolster kann der Job allerdings nicht herhalten. Warum sich beim einen jedes Gramm Fett gleich auf die Hüften setzt, der andere trotz Naschereien rank und schlank bleibt, versuchen Forscher schon seit Jahren zu ergründen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Gene einen großen Einfluss auf das Gewicht haben. Was sonst noch zu Übergewicht führen kann und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

Fettspeicherprogramm für Notzeiten

Die einfache Rechnung "Kalorienaufnahme minus Kalorienverbrauch gleich Fettpolster" klingt zwar logisch, reicht aber als Erklärung für Übergewicht nicht aus. Denn der Stoffwechsel verfügt über raffinierte Regulationsmechanismen, um sich für Notzeiten zu rüsten. Erhält der Körper beispielsweise zu wenig Nahrung, drosselt er sicherheitshalber den Kalorienverbrauch und lässt so viele Diätversuche scheitern. Auch die Kalorienaufnahme wird durch verschiedene Appetit- und Sättigungshormone gesteuert. So produziert der Körper nach dem Abnehmen mehr von dem Hormon Leptin, so dass der Appetit steigt und es anschließend besonders schwer wird, das Gewicht zu halten.

Die Gene sind schuld

Was also in Notzeiten das Überleben sicherte, führt bei allzeit griffbereiter Nahrung und einem Bürojob oft zu Übergewicht. Warum aber gibt es schlanke Büromenschen, die weder Sport treiben noch Diäten benötigen? Hier war Mutter Natur nicht gerecht, denn neue Studien zeigen: Es ist tatsächlich Veranlagung, ob jemand leicht zunimmt oder trotz Futterei gertenschlank bleibt. Einer aktuellen Langzeituntersuchung mit Vietnam-Veteranen zufolge ist etwa die Hälfte aller Gewichtsveränderungen bei Erwachsenen von den Genen bestimmt. Dies heißt nicht, dass man der Waage hilflos ausgeliefert ist. Aber manche Menschen müssen eben mehr dafür tun, um schlank zu bleiben.

Mit dem Alter wachsen die Fettpolster

Veränderungen im Stoffwechsel machen sich schnell auf der Waage bemerkbar. Je älter wir werden, desto weniger Energie braucht der Körper - und damit auch weniger Kalorien. Auch wer immer schlank war, kann ab Anfang dreißig allmählich Fettpolster ansetzen. Mit dem Alter ändern sich auch die Lebensumstände: Familie und Beruf nehmen mehr Zeit in Anspruch, es bleiben weniger Gelegenheiten für Sport. Dann heißt es umdenken: Welche Naschgewohnheiten lassen sich einschränken? Wo kann ich mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen? Welcher Sport könnte mir Spaß machen? Dabei geht es weniger um Leistungssport und völligen Verzicht als vielmehr um kleine Änderungen, die man langfristig durchhalten kann.

Auch bei Stress ans Essen denken

Und wenn dann doch Stress die Ursache ist? In kritischen Situationen greifen viele zu Süßigkeiten oder fetten Snacks. Am besten entgeht man plötzlichem Appetit, indem man regelmäßig frühstückt und keine Mahlzeit auslässt. Das verhindert Heißhungerattacken am Abend. Außerdem hilft es, sich am Tag vorher schon Gedanken übers Essen zu machen. Wer sich morgens kleine gesunde Snacks wie Obst oder Joghurt einpackt, lässt sich tagsüber nicht so leicht durch Schokolade verführen.

Mehr zum Thema Abnehmen:
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