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Abnehmen: Wenn die Diät stagniert

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Wenn die Diät plötzlich ins Stocken gerät

06.11.2008, 13:23 Uhr | ag

Wenn die Diät stagniert, stellt sich Frust ein. (Foto: Archiv)Wenn die Diät stagniert, stellt sich Frust ein. (Foto: Archiv)Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, kennt das: Pfunde purzeln plötzlich nicht mehr oder die Kiloanzeige steigt sogar an. Die Ursachen für die fehlende Gewichtsabnahme können verblüffend und vielschichtig sein. Denn wenn die Diät stagniert, liegt das nicht immer an den Kalorien. Oft sind es bestimmte Gewohnheiten im Alltag, die darüber entscheiden, ob eine Diät erfolgreich ist oder nicht. Kleine Tricks können dann helfen, das eigene Essverhalten unter Kontrolle zu bekommen. Wer das Essen zum Beispiel grundsätzlich zur Hauptsache macht und nicht mehr gedankenlos nebenher knabbert, hat sich besser im Griff. Auch ein fester Glaubenssatz kann helfen. Denn wie heißt es so schön: Abnehmen beginnt im Kopf.

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Mehr Gewicht durch Sport

Diese Erfahrung haben bereits viele gemacht: Sie treiben täglich intensiv Sport und trotzdem klettert die Anzeige der Waage nach oben. Sport lässt nämlich den Körper Muskeln auf- und Fett abbauen. Dabei wiegen Muskeln schwerer als Fett, und deshalb kann die Waage mehr anzeigen als vorher. Diese Gewichtszunahme ist jedoch absolut positiv. Denn Muskeln sind für den Körper wesentlich wertvoller als Fett, nicht zuletzt weil Fett – vor allem Bauchfett – das Herzinfarktrisiko deutlich erhöht

Der Feind im Alltag: Stress

Auch Stress kann die Ursache einer Diätresistenz sein. Positiver Stress, also eine Herausforderung, die zu schaffen ist, lässt den Körper mehr Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ausschütten. So kann der Organismus auf die Schnelle viel Energie zur Verfügung stellen. Das Gewicht erhöht sich dadurch nicht, eher im Gegenteil. Ganz anders sieht es mit negativem, latentem Stress aus. Er entsteht durch anhaltende belastende Situationen, die sich scheinbar nicht ändern lassen. Dann wird Cortisol ausgeschüttet, das einerseits die Bildung von Bauchfett begünstigt, andererseits das Verlangen nach Süßem hervorruft.

Schlafmangel als Übeltäter

Menschen, die ausreichend schlafen, haben seltener Figurprobleme. Dagegen fördert Schlafmangel Übergewicht. Welche körperlichen Mechanismen dafür verantwortlich sind, ist noch unbekannt. Vermutet wird, dass der Neurotransmitter Orexin im Gehirn dafür verantwortlich ist. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das wach und hungrig macht. Bekommt der Körper zu wenig Schlaf, erhöht sich der Orexin-Spiegel. Die Folge ist Hungergefühl.

Motivationshilfen finden

Sich selbst zu motivieren ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, mit denen Sie gemeinsam abspecken, dann fällt es Ihnen leichter. Sobald Sie erste Erfolge erzielen, pinnen Sie sich die Vergleichsfotos an den Kühlschrank - oder auch ein Gewichtsdiagramm. Lassen Sie sich durch kleine Rückschläge nicht entmutigen, sondern gönnen Sie sich bewusst kleine Ausrutscher. Wichtig ist das langfristige Ziel. Manchen Menschen helfen auch Glaubenssätze wie "Ich will mich wieder wohlfühlen" oder "Ich esse gesund - nicht um abzunehmen, sondern um mich wohlzufühlen". Setzen Sie sich nicht zu große Ziele. Überlegen Sie sich am besten erst einmal, wie viel Sie im ersten halben Jahr abnehmen wollen. Mehr als zehn bis zwölf Kilogramm sollten es nicht sein, sonst haben Sie es nachher schwer, das Gewicht zu halten.

Dick machende Rituale vermeiden

Lieb gewonnene Gewohnheiten machen es uns manchmal schwer, unsere Vorhaben in die Tat umzusetzen. Versuchen Sie gezielt, bestimmte Rituale wieder abzulegen. Essen vor dem Fernseher sollten Sie vermeiden. Halten Sie sich am besten an einen festen Mahlzeitenrhythmus - so haben Sie Ihr Essverhalten besser unter Kontrolle. Hilfreich ist es auch, nie hungrig aus dem Haus zu gehen und sich einen Apfel für den Notfall einzustecken - so sind Sie weniger anfällig für kulinarische Verführungen. Wenn die Appetitfalle an der nächsten Imbissbude doch mal zuschnappt, warten Sie einige Minuten. Oft verschwindet der Appetit, sobald Sie sich ablenken oder die Imbissbude aus dem Blickfeld verschwindet. Beobachten Sie Ihr Essverhalten und stellen Sie die antrainierten Rituale auf den Prüfstand.

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