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Schlank trotz Veranlagung zum Dickwerden

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Übergewicht  

Schlank trotz Dickmacher-Gen

22.09.2010, 10:34 Uhr | ag

Schlank trotz Veranlagung zum Dickwerden. Das Dickmacher-Gen ist nur eine Veranlagung, kein Schicksal. (Foto: imago)

Das Dickmacher-Gen ist nur eine Veranlagung, kein Schicksal. (Foto: imago)

Dass es eine genetische Veranlagung zum Übergewicht gibt, ist bekannt. Trotzdem sind die Betroffenen den Dickmacher-Genen nicht hilflos ausgeliefert und können dauerhaft schlank bleiben. Denn eine sportlich aktive Lebensweise in Kombination mit gesunder Ernährung reduziert das Risiko, dick zu werden, um 40 Prozent. Das bestätigt eine Studie am Medical Research Council in Cambridge.

Mit Sport den Fett-Genen Paroli bieten

Bei ihrer Studie verglich das Forscherteam um Ruth Loos die Erbanlagen von 20.000 Personen. Neben der Genanalyse wurden der BMI (Body-Mass-Index), die Lebensgewohnheiten und das Ausmaß der körperlichen Bewegung bei der Arbeit und während der Freizeit erfasst. Die meisten Testpersonen trugen zwischen 6 und 17 Versionen der Risikogene in ihrem Erbgut. Der "Modellmensch" wurde mit jeder geerbten Version im Schnitt um 445 Gramm schwerer. Aber: Das angeborene Risiko für Übergewicht sank bei sportlich aktiven Probanden um knapp 40 Prozent.

Mit Bewegung dem Jojo-Effekt vorbeugen

Wie effektiv Bewegung im Kampf um die Pfunde ist, bestätigt eine Studie der St. Louis University. Sie zeigt, dass Sport beim Abnehmen mehr Erfolg bringt als eine Kalorienreduktion. So werden nicht nur während des Trainings Kalorien verbrannt. Die Bewegung verhindert den Abbau von Muskulatur und bewirkt auch für die Zukunft, dass der Körper mehr Energie benötigt - die beste Vorbeugung gegen den gefürchteten Jojo-Effekt. Als besonders effektiv gegen überflüssige Pfunde hat sich Ausdauersport erwiesen. Mit Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen können in nur 30 Minuten bis zu 350 Kilokalorien (kcal) abtrainiert werden. Allerdings: Viele Übergewichtige können nur eingeschränkt Sport treiben. Wer deutlich zu viele Pfunde mit sich herumträgt, sollte sich daher vor Trainingsbeginn unbedingt vom Arzt durchchecken lassen.

Die Dickmacher kennen und meiden

Doch nicht nur Sport und Bewegung im Alltag sind wichtige Maßnahmen gegen eine Gewichtszunahme. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Doch keine Angst: Keiner verlangt von Ihnen, akribisch die Kalorien zu zählen. Wichtiger ist es, dass Sie die schlimmsten Dickmacher kennen. Es macht wenig Sinn, Kalorien aus wertvollem Vollkornbrot oder Fleisch einzusparen, um sich mehr Schokolade zu gönnen. Daher lautet wichtige Diätregel: Machen Sie das Essen zur Hauptsache! Dabei ist es sinnvoller, Fett zu sparen, anstatt Kalorien zu zählen. Denn Fett liefert nicht nur mehr Kalorien pro Gramm als Kohlenhydrate. Fettreiche Lebensmittel enthalten kaum Ballaststoffe und sind in der Regel arm an Nährstoffen. Versteckte Fette lauern in Keksen, Kuchen und Schokolade ebenso wie in Wurst, Chips und fetten Snacks.

Einkaufen und essen mit Köpfchen

Im Alltagsstress denken viele Menschen kaum über das Essen nach. Wer aber wartet, bis der Hunger kommt, greift auf schnell verfügbare Snacks oder das Angebot der nächsten Imbissbude zurück. Wer sich schon am Tag vorher Gedanken über das Essen macht und Mahlzeiten in den Tagesablauf einplant, wird nicht plötzlich vom Hunger überrascht. Empfehlenswert ist es auch, sich eine Einkaufsliste zu schreiben und nicht hungrig einkaufen zu gehen. So landen viel weniger fettige Snacks im Einkaufswagen.

Satt essen - aber richtig

Beim Essen kommt es nicht nur auf das "Was" an, sondern auch auf das "Wie". Wer während des Kauens fernsieht oder Zeitung liest, merkt nicht, wenn er satt ist. Setzen Sie sich auch für kleine Mahlzeiten immer hin und lenken Sie sich dabei nicht ab. Essen Sie langsam - so merken Sie eher, wenn der Magen voll ist. Ballaststoffreiches Gemüse und Vollkornprodukte sättigen ohne dick zu machen. Snacks zwischendurch sind zwar nicht tabu, sollten aber ebenfalls bewusst und in Maßen genossen werden.

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