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Lipödem: Dicke Beine durch gestörte Fettverteilung

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Störung der Fettverteilung  

Beim Lipödem hilft weder Sport noch Diät

15.07.2015, 09:14 Uhr | cme / akl

Schmerzende Beine, hässliche Dellen und hartnäckige Fettpolster: Seit ihrer Pubertät leidet Barbara Schäfer unter einem Lipödem, einer Störung der Fettverteilung. Über ihren Leidensweg berichtet die Sat.1-Sendung "Akte 20.15". Der Sendung zufolge kämpfen Millionen Frauen mit dem gleichen Problem, bei dem weder Sport noch Diäten hilft. Als Krankheit ist es bei den Krankenkassen allerdings nicht anerkannt.  

Unter Lipödemen, umgangssprachlich auch bekannt als Reiterhosensyndrom, leiden in der Regel nur Frauen. Hierbei lagert sich vermehrt Unterhautfettgewebe an Armen und Beinen an. Am häufigsten sind die Beine betroffen. Gleichzeitig bilden sich Wasseransammlungen. Es kommt zu unschönen, oft schmerzhaften Schwellungen der Gliedmaßen. Häufig leiden die Patienten zudem unter blauen Flecken. Ärzte gehen von einer genetischen Veranlagung aus, die genauen Ursachen sind nicht bekannt.

Schwellungen und Schmerzen als Symptome

Einen Hinweis auf die Störung gibt folgender Test: Drückt man auf die Haut und es bleiben Dellen zurück, kann das auf ein Lipödem hinweisen. Häufig reicht die Schwellung vom unteren Becken bis zu den Fußgelenken. Im fortgeschrittenem Stadium bilden sich Fettwülste, die das Gehen behindern können.

Betroffene klagen häufig über Spannungsgefühle und Druckschmerzen. Oft entstehen Besenreiser. Vernarbungen im Bindegewebe können eine weitere Folge sein. Beim Arzt geben Ultraschallaufnahmen erste Hinweise auf den Zustand des Unterhautfettgewebes. Auch Computertomografien werden für eine Diagnose häufig eingesetzt.

Lymphödeme durch krankhafte Veränderungen der Gefäße

Im Laufe der Zeit können die Lymphgefäße mit angegriffen werden, es entsteht das sogenannte Lymphödem. Dabei sind die Gefäße aufgrund der krankhaften Veränderung nicht mehr in der Lage, Zwischenzellflüssigkeit, abgestorbene Zellen und Eiweißkörper aus dem Körper zu transportieren. In diesem Stadium schwellen auch Füße, Zehen und Hände an.

Ein Lipödem ist nicht heilbar

Dauerhaft heilen lässt sich die Erkrankung nicht. Massagetechniken, Kompressionstherapien und Lymphdrainagen können die Symptome lediglich lindern. Regelmäßige Bewegung hilft, die Wasseransammlungen zu verringern. Zudem sollten Betroffene Übergewicht abbauen - was sich allerdings oft schwierig gestaltet. Trotz der Behandlung bleiben oft unschöne äußere Veränderungen zurück, zu denen eine gedehnte Haut ebenso gehören kann wie Fettpolster.

Viele Patientinnen lassen sich das Fett absaugen oder die Haut straffen. Allerdings zahlen Krankenkassen diesen Eingriff nicht. Betroffene wie Barbara Schäfer kämpfen daher um die Anerkennung des Lipödems als Krankheit.  


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