Sie sind hier: Home > Gesundheit > Abnehmen >

Bauchfett: Bauchumfang lässt sich leicht messen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bauchumfang  

Morgens das Maßband anlegen

01.06.2012, 10:36 Uhr | dapd

Bauchfett: Bauchumfang lässt sich leicht messen . Der Bauchumfang lässt sich leicht selbst messen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Bauchumfang lässt sich leicht selbst messen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie gefährlich Übergewicht ist, hängt von der Verteilung des Körperfetts ab. Bauchfett ist dabei gefährlicher als Hüftspeck. Die sogenannte Waist-to-Height-Ratio (WHtR) gibt das Verhältnis der Körpergröße zum Taillenumfang an. Der Bauchumfang lässt sich leicht selbst messen. Dabei ist allerdings entscheidend, dass man zur richtigen Tageszeit misst. Die AOK gibt Tipps, was man beim Messen beachten sollte.

Bauchfett ist gefährlich

Menschen, bei denen sich Übergewicht vor allem am Bauch festsetzt, haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Gefährlich ist nicht der dicke Bauch an sich, sondern das Fett, das die inneren Organe umgibt. Dieses lagert sich zum Beispiel rund um Darm, Leber oder Magen ab. Das Bauchfett produziert außerdem Hormone, die Blutdruck, Blutfettwerte und Blutzucker erhöhen.

So einfach messen Sie den Bauchumfang

Ob der "Rettungsring" noch in Ordnung oder schon bedenklich oder gar gefährlich ist, lässt sich mit einer einfachen Messung herausfinden, der sogenannten Waist-to-Height-ratio (WHtR). Sie setzt den Taillenumfang in Bezug zur Körpergröße. Die Krankenkasse AOK gibt Tipps, wie man den Wert selbst ermitteln kann:

- Legen Sie sich morgens mit nüchternem Magen ein Maßband um den nackten Bauch. Entspannen Sie die Bauchmuskeln, lassen Sie die Luft aus der Lunge strömen. Messen Sie jetzt Ihren Bauchumfang knapp oberhalb des Nabels.

- Nun teilen Sie Ihren Taillenumfang in Zentimetern durch Ihre Körpergröße in Zentimetern. Das Ergebnis ist die WHtR.

Wert über 0,5 ist kritisch

"Für unter 40-Jährige gilt dabei ein Wert über 0,5 als kritisch. Sie sind dann übergewichtig und krankheitsgefährdeter", sagt Astrid Maroß, Ärztin im AOK-Bundesverband. Zwischen 40 und 50 Jahren liegt dieser Faktor zwischen 0,5 und 0,6; bei über 50-Jährigen ist der Richtwert 0,6. Dieser Faktor gilt sowohl für Männer als auch für Frauen, verändert sich aber mit zunehmendem Alter leicht, weil sich auch die Statur etwa bis zum 50. Lebensjahr bei den meisten leicht verändert.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige


Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017