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Abnehmen: Das sind die heimlichen Fressfallen in der Kantine

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Das sind die größten Fressfallen in der Kantine

28.10.2013, 19:56 Uhr | stw , t-online.de

Abnehmen: Das sind die heimlichen Fressfallen in der Kantine . Auch in der Kantine kann man gesund schlemmen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch in der Kantine kann man gesund schlemmen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Endlich Mittagspause mit den Kollegen. Wer jetzt in der Kantine hemmungslos zuschlägt tappt leicht in die Fressfalle. Große Teller sowie Essen unter Stress sind nur zwei davon. Beides beeinflusst unser Essverhalten und führt dazu, dass wir unbewusst Extra-Kalorien zu uns nehmen. Wir sagen Ihnen, welche Fressfallen sonst noch auf Sie lauern und wie Sie diese umgehen.

Große Teller wecken den Appetit

Die größte Fressfalle, nicht nur in der Kantine sind große Teller und große Löffel: Denn je größer der Teller, desto voller wird er geladen. Das belegt ein Experiment des amerikanischen Ernährungs- und Konsumpsychologen Brian Wansink. Dafür lud er Ernährungsexperten zu einer Party ein und gab verschieden große Löffel in Behälter mit Eis und teilte zwei Sorten von Dessertschüsseln aus. Dabei zeigte sich, dass die Versuchspersonen mit großen Schüsseln und Löffeln deutlich größere Mengen aßen als die Teilnehmern mit keinen Schüsseln.

Am Buffet lauert die Gefahr

Vor allem wenn in der Kantine ein Buffet angeboten wird, sollten Abnehmwillige zu kleinen Tellern greifen. Während die gleiche Menge an Lebensmitteln auf einem großen Teller mickrig wirkt, hat man auf einem kleinen Teller das Gefühl, ein üppiges Mahl zu sich zu nehmen. Der große Teller verleitet dazu, sich ein zweites Mal zu bedienen, weil der erste Teller ja nur halb voll war.

Doch es geht auch anders. Wer am Buffet mit Köpfchen zugreift, erspart sich anschließend das böse Erwachen. Nicht alles was angeboten wird, muss probiert werden. Entscheiden Sie sich bei jeder Mahlzeit für nur ein Gericht. So ist die Gefahr am geringsten, dass man zu viel isst. Die anderen Leckereien kann man auch noch am nächsten Tag probieren.

Kollegen verleiten zum Schlingen

Vielleicht ist es Ihnen schon in der Kantine aufgefallen: Schlingt ein Kollege das Essen hastig hinunter, leeren ganz oft auch seine Begleiter schneller ihre Teller. Denn das Esstempo eines Tischgenossen zieht andere mit. Auch das konnte Brian Wansink in einem Keks-Experiment nachweisen.

Das Tückische: Das Sättigungsgefühl setzt erst eine Weile nach dem Essen ein. Schnellesser neigen daher dazu, mehr zu essen, beziehungsweise noch einen Nachschlag oder Nachtisch zu essen.

In Gesellschaft essen wir mehr

Auch das Essen in geselliger Runde kann auf Dauer dick machen. Man unterhält sich angeregt, bleibt lange am Tisch sitzen und greift öfter zu - auch wenn man schon satt ist. Der amerikanische Psychologe John DeCastro hat in Experimenten beobachtet, dass man mit einer zweiten Person am Tisch 35 Prozent mehr ist, zu viert fast 60 Prozent und in Gruppen ab acht Personen schon fast doppelt so viel wie bei einer Mahlzeit alleine.

Das Essen in netter Runde hat aber auch Vorteile, denn so wird das Essen zum Kommunikationsritual und zu einem Genusserlebnis.

Stress verleitet zu größeren Portionen

Gestresst sollten Sie übrigens auch nicht in die Kantine gehen, denn auch dann essen Sie unbewusst mehr. Oft wird noch an die anstehende Arbeit gedacht und das Sättigungsgefühl missachtet. So essen Sie unbewusst viel mehr als sonst.

Besser ist es, wenn Sie in Ruhe zum Mittagessen gehen und sich zudem Zeit lassen. Bestellen Sie sich kleinere Portionen und essen Sie langsam. Dann wirken auch kleinere Mengen sättigend.

Aufessen ist kein Muss

Was man sich kauft, möchte man auch aufessen, schließlich bezahlt man dafür. Daher zwingen sich viele dazu, ihren Teller zu leeren, obwohl sie eigentlich schon längst satt sind. Anstatt die Reste mühsam hinunter zu schlingen, sollten Sie besser auf Ihren Bauch hören und die Portion liegen lassen.

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