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Diättaugliche Fertigprodukte

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Gesund oder ungesund?  

Diese Fertigprodukte sind diättauglich

19.09.2014, 14:37 Uhr | Maren Hänssler

Diättaugliche Fertigprodukte. Falls es doch schnell gehen muss: Werten Sie Instantnudeln mit etwas Gemüse auf (Quelle: Fotolia.com Africa Studio, bodyconcept GmbH)

Falls es doch schnell gehen muss: Werten Sie Instantnudeln mit etwas Gemüse auf (Quelle: Fotolia.com Africa Studio, bodyconcept GmbH)

Tüte auf, Suppe rein, umrühren und genießen. Fertigprodukte sind schnell und bequem zubereitet. Doch wie gesund sie? Und welche eignen sich für eine Diät? Wir nehmen gängige Fertigprodukte unter die Lupe und verraten Ihnen, welche gesund sind und welche Sie besser im Regal stehen lassen.

Konserven, Tütensuppen, Tiefkühlkost: Was ist empfehlenswert?

Gemüse vom lokalen Ökohof statt aus der Dose, frisch zubereitete Suppen statt Päckchen-Suppenpulver – eigentlich wissen wir, was gesünder ist und trotzdem greifen wir häufig zu dem schneller zubereiteten Convenience-Food. Mit Convenience-Food ist laut Duden ein Gericht gemeint, „das für den Verbrauch schon weitgehend zubereitet ist und daher für den Verbraucher eine Arbeitserleichterung bedeutet“. Kein Wunder, das wir gerne zugreifen – schließlich überschatten Zeitprobleme häufig unseren Alltag und Fertigprodukte sind üblicherweise in wenigen Minuten zubereitet.

Fertigprodukt ist nicht gleich Fertigprodukt

Das Angebot von Fertigprodukten in Dosen, Tüten und im Kühlfach ist groß. Und die Hersteller wissen genau, wie sie uns mit Aromen, Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen das Produkt nicht nur haltbar, sondern auch schmackhaft machen.

Damit Sie bei der Fertigprodukte-Auswahl den Überblick behalten, haben wir uns die Tüten, Dosen und fertigen Mahlzeiten im Kühlregal genauer angesehen.

Fertigprodukte im Check: Gemüse, Obst und Suppen in Dosen

Klack ist die Dose auf und Gemüse auf dem Tisch. Kein putzen, kein schnippeln, kein kochen. Dosen-Produkte sparen Zeit und sind lange haltbar, allerdings nicht immer gesund. Mit bis zu 50 Prozent weniger Vitaminen muss bei den meisten Konserven gerechnet werden. Zudem leiden oft der Geschmack und das Aussehen.

Welche Dosen können Sie ohne Sorge öfter auf den Tisch bringen? Dosentomaten sind ein gutes Beispiel dafür, dass „Konserve“ und „gesund“ auch gut zusammenpassen. Die Tomaten enthalten sogar meist einen höheren Wert des sekundären Pflanzenstoffes Lypocin, der die Zellen vor freien Radikalen schützt. Neben Tomaten sind auch Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen oder Linsen zu empfehlen. Mineralien und Ballaststoffe bleiben bei ihnen weitestgehend erhalten.

Mit Vorsicht zu genießen sind Suppen aus der Dose oder Gemüse und Obst. Diese enthalten meist deutlich weniger Mineralien und Vitamine und dafür Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe. Sehen Sie sich die Inhaltsstoffe daher am besten genauer an – je nach Hersteller gibt es in der Inhaltszusammensetzung große Unterschiede.

Koch-Tipp: Um nicht noch mehr Vitamine und Mineralstoffe zu verlieren, empfiehlt es sich die Konserven nur noch einmal zu erwärmen und nicht zu kochen. Zudem sollten möglichst wenige Zusatzstoffe in den Produkten enthalten sein.

Tiefkühlprodukte: gesund durch Schockfrostung?

Schockgefrostetes Gemüse und Obst steht hoch im Kurs. Zurecht: Durch die Schockfrostung bleiben Vitamine und Mineralien enthalten – oft sogar mehr als bei der frischen Ware.

Der Nachteil: Tiefkühlprodukte sind meist nicht so lange haltbar. Und auch optisch wie geschmacklich schneiden sie im Vergleich zu Frischware schlechter ab. Je nach Hersteller unterscheiden sich die Tiefkühlprodukte jedoch erheblich.

Vorsicht geboten ist bei der Komplettmahlzeit aus dem Tiefkühlfach. Einige Hersteller setzen Aroma- und Geschmacksstoffe sowie große Mengen an Fett und Zucker bei. Hier lohnt ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Je weniger davon, desto besser. Gerade bei Tiefkühlpizzen oder Gerichten mit Fleisch und Nudeln sollten Sie genau hinsehen.

Koch-Tipp: Auch bei Tiefkühl-Produkten sorgt zu langes Kochen dafür, dass wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Daher gilt das Gleiche wie für frisches Gemüse: In der Kürze liegt die Würze – also am besten nur kurz knackig anbraten.

Instantprodukte: voll von Aromastoffen?

Es klingt einfach und verlockend: Heißes Wasser über das Pulver geben und schon steht eine warme Mahlzeit auf dem Tisch. So einfach Instantprodukte zubereitet sind – gesund sind sie nicht. Instantprodukte strotzen nur so vor künstlichen Aromastoffen und Geschmacksverstärkern. Hier sollten Sie besser nicht so oft zugreifen. Die fruchtig abgebildete Tomatensuppe hat selten etwas mit frischen, reifen Tomaten zu tun, sondern vor allem etwas mit künstlichen Zusatzstoffen.

Besonders kritisch anzusehen sind Instant-Fertigprodukte wie Suppen, Kartoffelpüree und Nudelgerichte.

Koch Tipp: Wenn es Instantprodukte sein müssen, dann empfiehlt es sich, diese mit frischen Zutaten aufzupeppen. Geben Sie zum Beispiel noch einige frische Tomaten und Kräuter hinzu.

Ungekühlte Fertigprodukte

Komplette Fertig-Mahlzeiten aus dem Regal sind zwar verlockend, aber neben Instantprodukten die ungesündeste Variante von Convenience-Food. Um sie haltbar zu machen, benötigt es viele Zusatzstoffe. Außerdem sind häufig große Mengen an Fett und Zucker in den Produkten enthalten. Wenn möglich, darauf verzichten!

Koch-Tipp: Wie auch für die Instantprodukte gilt: Frische Zutaten ergänzen das Fertigprodukt und geben dem Gericht mehr Geschmack und Vitamine.

Weitere Fertigprodukte

Neben den hier aufgezählten Fertigprodukten gibt es noch Varianten im Glas oder im Tetrapack sowie eingeschweißte Gerichte. Hier ist auf Hinweise wie „ohne Geschmacksverstärker“ zu achten. Meist sind die Produkte dann nicht so lange haltbar, aber dafür mit weniger Zusätzen versehen. Sind die Fertigprodukte aus dem Kühlfach oder im Glas ohne Zusatzstoffe, können sie eine Alternative sein. Sehen Sie hier jedoch unbedingt genau auf das Etikett.

Des Weiteren sollten Sie auf den Fett- und Zuckergehalt achten: Produkte mit einem hohen Fettanteil wie Kuchen sind besonders kritisch zu beäugen, da sich darin nicht nur Zusatzstoffe befinden, sondern auch oft die besonders ungesunden Transfettsäuren.

Fazit: Welche Fertigprodukte sind gesund?

Wenn möglich, sind frische Produkte meist die bessere Wahl. Allerdings bieten vor allem Obst oder Gemüse aus dem Tiefkühlfach eine gute Alternative, da sie kaum einen Vitaminverlust aufweisen. Und auch pürierte Tomaten aus der Dose sowie Hülsenfrüchte gelten als gesunde Fertigprodukte.

Vorsichtig ist geboten bei Instantprodukten und ungekühlten Fertigmahlzeiten. Diese enthalten wenige Vitamine und Mineralien und dafür umso mehr Aroma- und Zusatzstoffe sowie Geschmacksverstärker. Bei Produkten aus dem Tetrapack, bzw. aus dem Kühlregal ist ein kritischer Blick auf die Inhaltsliste sinnvoll. Zwar enthalten die Produkte meist etwas weniger Vitamine, allerdings können sie auch ohne Zusatzstoffe auskommen.

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