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Abnehmen: Mit Sport wird niemand sein Übergewicht los

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Mythos entlarvt  

Experten: "Mit Sport allein nimmt niemand ab"

31.05.2015, 08:01 Uhr | cme

Abnehmen: Mit Sport wird niemand sein Übergewicht los. Sport kann nicht jede Ernährungssünde ausgleichen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sport kann nicht jede Ernährungssünde ausgleichen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hier eine Limo, dort ein Stück Kuchen - ach, was soll's, morgen wird wieder Sport gemacht. So oder ähnlich denken viele. Doch dieser Ansatz ist offenbar falsch. Denn: "Einer schlechten Ernährung kann man nicht davonlaufen", sagt der britische Kardiologe Aseem Malhotra. Gemeinsam mit seinen Kollegen Timothy Noakes und Stephen Phinney hat er im "British Journal of Sports Medicine" einen viel beachteten Kommentar verfasst, der mit einem grundlegenden Mythos aufräumt.

Sport habe viele positive Aspekte. Aber: "Körperliche Aktivität fördert nicht den Gewichtsverlust", behaupten die Mediziner. Ihre Erklärung: Die Menge an Bewegung habe sich in den vergangenen 30 Jahren in der westlichen Welt nur unwesentlich verändert. Im gleichen Zeitraum habe Fettleibigkeit allerdings rasant zugenommen.

Schlechte Ernährung schlimmer als Rauchen und Alkohol?

Die Ursache, warum viele von uns zunehmen, sei vielmehr die Art und die Menge an Kalorien, die wir zu uns nehmen. "Eine schlechte Ernährung verursacht mehr Krankheiten als Bewegungsmangel, Alkohol und Rauchen zusammen", schreiben die Autoren.

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In ihrem Kommentar greifen die Wissenschaftler die Lebensmittelindustrie scharf an. Unternehmen wie Coca Cola schafften eine Verbindung zwischen ihren Getränken und Sport und vermittelten die Botschaft: "Es ist okay, die Produkte zu trinken, solange man Sport macht". Doch das sei falsch. "Ein fettleibiger Mensch braucht nicht ein Jota Sport zu machen, um abzunehmen, er muss einfach nur weniger essen", sagte Malhotra gegenüber BBC online.

Experten: Zucker ist problematischer als Fett

Als besonders problematisch sehen die Mediziner die Kalorien aus Zucker. So steige das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, um das Neunfache, wenn täglich 150 Kilokalorien zusätzlich in Form von Zucker verzehrt würden. Bei der gleichen Kalorienmenge aus Fett oder Eiweiß sei dies nicht der Fall.

Die Wissenschaftler fordern die Regierungen auf, mehr gegen den Anstieg der Fettleibigkeit zu tun und beispielsweise die Werbung für Softdrinks und Junkfood zu verbieten.

Sport ist gesund, aber gleicht nicht alle Sünden aus

Professor Mark Baker, vom "National Institute of Health and Care Excellence" warnte gegenüber BBC allerdings davor, die Rolle von Bewegung völlig außer Acht zu lassen. Dass Sport gesund ist, geben auch Malhotra und seine Kollegen zu. Aber: Fitnessstudios und Sportveranstalter müssten mit gutem Beispiel voran gehen und zuckerhaltige Getränke aus ihrem Sortiment verbannen.

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