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Gesundheitsvorsorge: Erspart der tägliche Apfel wirklich den Doktor?

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Ernährungsmythos Apfel  

Erspart der Apfel wirklich den Doktor?

20.10.2008, 17:42 Uhr | pir

Kräftig zubeißen! Ein Apfel zwischendurch reinigt die Zähne und schützt vor Karies.  (Bild: Archiv)Kräftig zubeißen! Ein Apfel zwischendurch reinigt die Zähne und schützt vor Karies. (Bild: Archiv)“An apple a day keeps the doctor away!” Diesen Satz hat jeder schon mal gehört - von der Oma oder vielleicht von der Englischlehrerin. Das Sprichwort stammt aus dem 19. Jahrhundert, und bis heute hat sich der Mythos um den Apfel gehalten. Doch was ist wirklich dran an der der Weisheit, dass täglicher Apfelkonsum den Gang zum Arzt erspart? Wir haben die Frucht auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung überprüft.

Nicht nur als Mus lecker Süße und pikante Rezepte mit Äpfeln

Die "Sündenfrucht" bewirkt viel Gutes

"Malus" heißt der Apfel auf Latein, übersetzt: "das Böse". Schließlich hatte die Frucht vermeintlich den Sündenfall heraufbeschworen und damit die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies bewirkt. Doch so böse kann er gar nicht sein. Der Apfel ist beliebt: Statistisch gesehen isst jeder Deutsche fast 20 Kilo Äpfel pro Jahr.

Vitaminbombe gut für Augen und Immunsystem

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels ist schon lange bekannt. In einem Apfel stecken je nach Sorte bis zu 60 Milligramm Vitamin C. Das entspricht etwa zwei Drittel des Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen. Der Apfel trägt deshalb besonders zur Stärkung des Immunsystems bei und beugt Zellschäden vor. Auch Vitamin A, das die Sehkraft fördert, schlummert in Äpfeln. Die meisten Vitamine stecken in der Schale und unmittelbar darunter. Experten raten deshalb, die Äpfel zwar gut zu waschen, aber stets mit Schale zu verzehren. Zu den besonders vitaminreichen Sorten gehören der Berlepsch oder der saure, kleine Boskop.

Eine Wohltat für den Darm

Äpfel enthalten neben Vitaminen mehr als 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Magnesium für starke Zähne, Knochen, Muskeln und Nerven und Kalium, das den Wasserhaushalt regelt. Der Bestandteil Pektin, ein unverdaulicher Faserstoff, regt die Verdauung an und sorgt für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Außerdem bindet es Giftstoffe wie Blei und Quecksilber im Körper und ist eine wahre Wohltat für den Verdauungstrakt. Als schnelle Rettung bei Verstopfung hilft Apfelmus. Umgekehrt stoppt das frisch geriebene Fruchtfleisch den Durchfall.

Zarter Teint mit der Apfel-Gesichtsmaske

Sekundäre Pflanzenstoffe, so genannte Polyphenole, stärken das Immunsystem, das Herz und den Kreislauf und sollen sogar vor Krebs schützen.  Außerdem sollen die sekundären Pflanzenstoffe vor zellschädigenden Substanzen schützen, die die Haut altern lassen. Auch äußerlich aufgetragen sorgt die Frucht für schöne Haut: ein geriebener Apfel vermischt mit etwas Honig, wirkt wie eine entspannende Gesichtsmaske. Nach 20 Minuten bekommt die Haut einen zarten Teint.

Mit Äpfeln zur schlanken Taille

Der Fruchtzucker im Apfel liefert schnell Energie und das Calcium im Obst stärkt Nerven und Muskeltätigkeit. Dabei ist er mit nur 80 Kalorien ein echter Schlankmacher. Die Frucht liefert neben 85 Prozent Wasser auch jede Menge Vitalstoffe. In 150 Gramm Apfel stecken nämlich 0,7 Milligramm Eisen, das uns frisch und munter macht.

Zahnbürste für Zwischendurch

Wer unterwegs ist und keine Zahnbürste zur Hand hat, dem ist ebenfalls mit einem Apfel geholfen. Das Obst senkt den pH-Wert im Mund auf ein karieshemmendes Niveau –  ist also eine prima „Zahnbürste“ für zwischendurch - allerdinds kann der Apfel nicht generell das Zähneputzen ersetzen, denn nur Zahnbürste und Zahnseide reinigen auch die Zahnzwischenräume.

Bitte täglich zubeißen

Das Fazit: Ein bis zwei Äpfel im halben Jahr werden nicht viel bewirken. Aber bei so vielen guten Inhaltsstoffen kann einem leidenschaftlichen Apfelesser die täglich konsumierte Frucht wirklich den ein oder anderen Gang zu Arzt ersparen.

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