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Ernährung: Fressfalle Büffet

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ERNÄHRUNG  

Wenn das Büffet zur Fressfalle wird

13.10.2008, 12:47 Uhr | ag

Zahlreichen Kalorienbomben lauern am Büffet. (Foto: Archiv)Zahlreichen Kalorienbomben lauern am Büffet. (Foto: Archiv)Abspecken im Urlaub? Nein, danke. In den schönsten Wochen des Jahres will sich niemand die gute Laune mit Kalorienzählen verderben, sondern es sich richtig gut gehen lassen. So greifen viele beim Büffet kräftig zu, gönnen sich süße Nachtische und verwöhnen sich abends an der Hotelbar mit einem leckeren Cocktail. Das Fatale daran: Gerade dicke Menschen füllen sich sehr viel gedankenloser den Teller als normalgewichtige. Das belegt eine aktuelle Studie an der Cornell Universität in England, bei der die Essgewohnheiten von 200 Personen während verschiedener chinesischer All-you-can-eat-Büffets unter die Lupe genommen wurden.

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Was Dicke von Dünnen lernen können

Was das Essverhalten der Studienteilnehmer angeht, fiel Folgendes auf: Während sich zwei Drittel der Normalgewichtigen als erstes einen Überblick über das Speisenangebot machten, bevor sie sich die Teller füllten, war das bei den Übergewichtigen gerade mal ein Drittel. Die fülligen Probanden saßen im Durchschnitt fünf Meter näher am Büffet als die schlanken Teilnehmer. Auch beim Essen selbst zeigten sich große Unterschiede: So kauten Menschen mit Normalgewicht einen Bissen 15 Mal, Übergewichtige dagegen nur zwölf Mal. Viele dieser Verhaltensmuster könnten dazu beitragen, dass Menschen zu viel essen, ohne es zu merken, fasst Studienleiter Brian Wansik das Ergebnis zusammen. Ein wenig mehr Selbstkontrolle könnte daher dazu beitragen, den Verlockungen der Kalorienfallen zu entkommen.

Nie mit leerem Magen ans Büffet

Bei einer Pauschalreise, wo jeden Abend ein prächtiges Büffet die optischen Reize zur Völlerei gibt, ist es jedoch gar nicht so einfach, diszipliniert zu bleiben. Denke sie immer daran: Um das Essen zu genießen, müssen Sie nicht jeden bezahlten Krumen auch aufessen. Hören Sie unbedingt auf Ihr Hungergefühl. Essen Sie alle Speisen langsam, kauen Sie gut und stoppen Sie, wenn Sie satt sind. Egal, wie viel noch auf dem Teller ist. Ein typischer Fehler vieler Urlauber ist es, tagsüber zu hungern und mit leerem Magen abends in den Speisesaal zu gehen. Dann sind Fressanfälle so gut wie sicher. Laden Sie sich niemals große Portionen auf den Teller, sondern gehen Sie lieber mehrmals zum Büffet. So bleiben Sie in Bewegung und haben das Gefühl, wirklich ausreichend gespeist zu haben.

Vorsicht bei Soßen, Marinaden und Alkohol

Was die Auswahl der Speisen angeht, gelten folgende Regeln für Figurbewusste: Bedienen Sie sich bei Salat und Gemüse nach Herzenslust. Achten Sie bei Fleisch darauf, Fettränder und dicke Panaden zu entfernen. Die schlimmsten Dickmacher verstecken sich in Soßen, fettigen Salatdressings und Käse - besonders bei überbackenen Gerichten. Eine große Kalorienfalle ist der Brotkorb auf dem Esstisch. Beim Trinken sollten Sie möglichst auf zuckerhaltige Softdrinks wie Cola und Limonade verzichten. Besser sind Wasser und ungesüßter Tee- mindestens zwei Liter am Tag. Sie enthalten null Kalorien und sind ohnehin die besseren Durstlöscher. Auch Alkohol enthält viele Kalorien - umso mehr je hochprozentiger er ist.

Weitere Figurfallen: süße Desserts

Keine Angst: Auf Nachtisch muss keiner verzichten. Aber greifen Sie lieber zu frischem Obst als zu Tiramisù, Mousse au Chocolat und Milchreis. Wer nach dem Essen einen Kaffee braucht, sollte einen Espresso wählen. Dieser hat mit Zucker nur circa 40 Kcal. Ein gesüßter Latte Macchiato dagegen schlägt mit satten 380 Kcal. zu Buche. Wenn Sie sich zwischendurch ein Eis gönnen, wählen Sie Sorbets - etwa mit Zitrone - oder Fruchteis. Die sind nicht nur erfrischender als Sahneeis, sondern auch wesentlich kalorienärmer. Während 100 Gramm Wassereis gerade einmal 60 Kcal. enthalten und fettfrei sind, hat die gleiche Menge Sahne-Eis rund 255 Kcal. und fast 22 Prozent Fett.

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