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Energydrinks: Viel Koffein macht nicht wach

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Energydrinks  

Energydrinks: Zu viel Koffein ist schlecht für Konzentration

06.12.2010, 10:53 Uhr | dapd

Energydrinks: Viel Koffein macht nicht wach. Energydrinks: Zuviel Koffein verursacht Konzentrationsstörung (Foto: imago)

Energydrinks: Zuviel Koffein verursacht Konzentrationsstörung (Foto: imago)

Wem Espresso und Cola zum Wachwerden nicht mehr reichen, der greift gern zu koffeinhaltigen Energydrinks. Schließlich enthält eine durchschnittliche Dose des süßen Getränks etwa 80 Milligramm Koffein. Eine Tasse Filterkaffee kommt nur auf rund 70 Milligramm. Doch wer davon zuviel trinkt, wird nicht wacher, sondern unkonzentrierter. Forscher in den USA haben herausgefunden, dass Energydrinks nur den gewünschten Effekt haben, wenn sie in Maßen getrunken werden. Wer sehr große Mengen oder sehr stark koffeinhaltige Energydrinks trinkt, reagiert langsamer.

Nur in kleinen Mengen wirkt der Energydrink

Viele Studien belegen, dass Energydrinks tatsächlich wach halten und die Aufmerksamkeit verbessern. Wissenschaftler an der Northern Kentucky University in Cincinnati wollten herausfinden, ob die Wirkung auch bei höherem Konsum erhalten bleibt. Zu diesem Zweck testeten sie in einem entsprechenden Versuch das Reaktionsverhalten von insgesamt 80 Studenten im Alter von 18 bis 40 Jahren: Die Forscher teilten die Probanden in drei Gruppen, von denen die erste einen Energydrink konsumierte, der sehr viel Koffein enthielt. Die zweite Gruppe bekam ein Getränk mit deutlich weniger Aufputschmittel. Und die Studenten der dritten Gruppe tranken ein Placebo, das zwar wie ein echter Energydrink schmeckte und aussah, aber kein Koffein enthielt. Anschließend wurden die Studienteilnehmer gefragt, wie wach sie sich fühlten und wie sehr das Getränk sie anregte.

Man fühlt sich wach, reagiert aber langsamer

Nach einer halben Stunde machten die Wissenschaftler einen einfachen Test, bei dem die Studenten auf einem Computerbildschirm Objekte voneinander unterscheiden sollten: Erschien ein grüner Gegenstand, waren die Probanden aufgefordert, eine bestimmte Taste zu drücken. War er blau, sollten sie gar nichts machen. Das Ergebnis: Die Studenten, die das Getränk mit dem höchsten Koffein-Gehalt zu sich nahmen, verspürten zwar den stärksten Aufputsch-Effekt, doch sie brauchten von allen Studienteilnehmern am längsten, um auf die Gegenstände zu reagieren.

Bloß nicht mit Alkohol mischen

Besondere Vorsicht sei geboten, wenn die stimulierenden Getränke mit Alkohol vermischt würden: Dieser verstärke die negative Wirkung der Getränke, berichten die Wissenschaftler. Denn Alkohol verstärke die Verzögerung bei der Reaktionszeit zusätzlich. Die Wissenschaftler warnen daher auch davor, Energydrinks zu trinken, um den typischen Kater-Symptomen nach exzessivem Alkoholgenuss entgegenzuwirken.

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