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Was Kaffee in unserem Körper macht

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Kaffee  

Kaffeekonsum bloß nicht plötzlich reduzieren

10.08.2012, 09:12 Uhr | ts/akh

Was Kaffee in unserem Körper macht. Ohne Kaffee fällt vielen der Start in den Tag schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ohne Kaffee fällt vielen der Start in den Tag schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kaffee greift auf raffinierte Weise in unsere Gehirnleistung ein. Das Koffein hält länger wach und unterstürzt das Kurzzeitgedächtnis. Wer regelmäßig einige Tassen von dem Wachmacher konsumiert, bekommt ohne Kaffee regelrechte Entzugserscheinungen.

Nach dem Hoch folgt der Entzug

Wie Koffein in unsere Denkleistung eingreift, haben Forscher der Universität Bristol in einer Studie mit rund 400 Teilnehmern untersucht. Das Ergebnis ist verblüffend: Bei Menschen, die wenig Kaffee trinken, zeigt das Koffein kaum Auswirkungen. Anders hingegen bei Vielkaffeetrinkern. Ohne Koffein hatten diese Personen regelrechte Ausfallerscheinungen. Sie waren unkonzentriert, fühlten sich zerschlagen oder hatten Kopfschmerzen. Peter Rogers, Leiter der Studie, empfiehlt solchen "Vieltrinkern" deshalb, ihren täglichen Kaffeekonsum konstant zu halten.

Koffein beeinflusst die Nervenzellen im Gehirn

Doch wie wirkt Koffein in unserem Körper? Unser Gehirn hat eine natürliche Bremse, damit es nicht ständig auf Hochleistung arbeiten muss. Ist es voll ausgelastet, schüttet es einen Stoff namens "Adenosin" aus. Dieser signalisiert "langsam machen". Die Folge: Wir werden müde. Koffein blockiert diesen Mechanismus und macht uns länger leistungsfähig.

Was die erste Tasse Kaffee am Tag bewirkt

Die britischen Forscher haben auch eine Erklärung dafür gefunden, warum Viel-Kaffeetrinker sich morgens vor der ersten Tasse Kaffee nicht leistungsfähig fühlen: Für unser Gehirn wäre es schädlich, ständig mit Vollleistung zu arbeiten. Deshalb bildet das Nervensystem neue Rezeptoren für Adenosin aus. Die "Bremse" funktioniert wieder. Das hat allerdings zur Folge, dass immer so viel Adenosin vorhanden ist, dass das Gehirn mit reduzierter Leistung in den Tag startet. Das ändert sich erst mit der ersten Tasse Kaffee, wenn die beiden Wirkstoffe eine Balance gefunden haben.

Ab wann wird der Kaffeegenuss schädlich?

Vier Tassen Kaffee täglich hält Rogers für unbedenklich. Kaffee ist zwar nicht die Ursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck. Das Trendgetränk regt aber die Herztätigkeit an und steigert den Blutdruck. Allzu große Mengen Kaffee können daher vorbelasteten Menschen schaden. Mehr als vier Tassen täglich sind auch für gesunde Menschen zu viel. Herzkranke und Menschen mit hohem Blutdruck sollten auf das anregende Getränk lieber ganz verzichten.

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