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Schokolade: So bleibt sie länger haltbar

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Schokolade  

Bitterschokolade hält am längsten

12.12.2011, 16:11 Uhr | dpa-tmn, ema, dpa-tmn

Schokolade: So bleibt sie länger haltbar. Verpackt und richtig gelagert sind  Schokonikoläuse lange haltbar. (Quelle: imago)

Verpackt und richtig gelagert sind Schokonikoläuse lange haltbar. (Quelle: imago)

In der Vorweihnachtszeit passiert es schnell, dass sich zu Hause viel Schokolade ansammelt. Wegschmeißen ist nicht nötig, denn Schokolade hält sich länger, als man allgemeinhin denkt. Wir geben Tipps für die Lagerung.

Bitterschokolade hält ein Jahr

Wie lange Schokolade haltbar ist, kommt auf die Zutaten an. Bitterschokolade halte sich durchaus ein Jahr lang, sagt Chocolatier Jürgen Rausch, Geschäftsführer des Schokoladenhauses Fassbender & Rausch in Berlin. "Aber nur, wenn keine anderen Zutaten dabei sind." Vollmilchschokolade könne wegen der Milchfette darin nur ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Dasselbe gilt für Schokoladen mit Nüssen und Crème-Füllungen. Die Verpackung habe keinen Einfluss auf die Haltbarkeit.

Schokolade nur kurzfristig im Kühlschrank lagern

Die Temperatur ist allerdings entscheidend bei der Lagerung. Schokolade sollte nur kurzfristig im Kühlschrank lagern. Für längeres Aufbewahren sei eine Temperatur zwischen 12 und 16 Grad besser, sagt der Experte. Liege die Schokolade dauerhaft bei vier Grad im Kühlschrank, entmischten sich die Bestandteile. Die Schokolade werde bröckelig und verliere ihre Homogenität, erläutert Rausch. Das Gleiche passiere bei zu warmer Lagerung über 20 Grad. Die Fristen gelten für verpackte wie für unverpackte Ware. Gerade Alufolie dient aber dem Aromaschutz. Fremdgerüche können von der Schokolade aufgenommen werden und ihren Geschmack extrem beeinträchtigen. Deshalb bleibt länger gelagerte Schokolade am leckersten, wenn sie in der Folie eingewickelt ist.

Weiße Verfärbung entsteht durch falsche Lagerung

Wenn die Schokolade eine matte weißliche oder gräuliche Färbung auf der Oberfläche bekommt, sind meist Zuckerkristalle schuld daran. Die Zuckerkristallisation entsteht durch Feuchtigkeit, die entweder von außen kommt oder auch durch Kondensation entstehen kann, etwa wenn die Schokolade im Kühlschrank lagert. Dabei wird Zucker aus der Schokolade herausgelöst und bleibt nach dem Verdunsten auf der Schokoladenoberfläche zurück. Die Zuckerkristalle bewirken, dass die Schokolade matt aussieht. Bei einem fleckigen, weißlichen Belag kann es sich auch um "Fettreif" handeln. Er kann bei zu großer Kälte oder zu großer Hitze (wenn man beispielsweise Kuvertüre als Überzug verwendet) oder aber durch stark schwankende Lagertemperaturen entstehen. Wenn die Schokolade zu schnell abkühlt, bilden sich nicht die Kristallformen, welche für den Oberflächenglanz verantwortlich sind, sondern größere Kristalle, welche die Schokoladenoberfläche matt und grau erscheinen lassen. Die Kristallschicht hat keinen Einfluss auf den Geschmack und ist gesundheitlich unbedenklich.

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