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Gesunde Ernährung: Aktuelle Meldungen und Tipps

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+++ Gesunde Ernährung +++  

Artischocken sind harntreibend und gut für die Leber

18.05.2016, 14:13 Uhr | dpa, AFP, t-online.de, dpa-tmn

Gesunde Ernährung: Aktuelle Meldungen und Tipps. Limetten schmecken etwas milder als Zitronen und enthalten fast genau so viel Vitamin C. (Quelle: dpa/Monique Wüstenhagen)

Limetten schmecken etwas milder als Zitronen und enthalten fast genau so viel Vitamin C. (Quelle: Monique Wüstenhagen/dpa)

Hier finden Sie wertvolle Ernährungstipps und Wissenswertes zum Thema. Weitere Meldungen und Tipps rund um gesunde Ernährung finden Sie hier.

Mehr zu gesunder Ernährung

+++ Artischocken sind harntreibend und gut für die Leber (30. Dezember 2015) +++

Artischocken sind kalorienarm. Allerdings überzeugen sie insgesamt mehr durch Geschmack als durch ihre gesundheitsfördernde Wirkung: Denn im Vergleich zu anderen Gemüsesorten enthalten sie nur durchschnittliche Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Dafür stecken in Artischocken viele Ballaststoffe - besonders das Kohlenhydrat Inulin, das auch für Diabetiker geeignet ist. Cynarin macht das Gemüse leicht bitter - und es fördert die Gallenproduktion. Dadurch steigern Artischocken den Gallenfluss. Sie wirken aber auch harntreibend, entzündungshemmend und kräftigen die Leber. Da sie den Appetit anregen, sind sie perfekt als Vorspeise geeignet. Viele kennen sie nur eingelegt aus dem Glas - besonders lecker sind aber frische Artischocken. Die Blütenknospen werden einfach 30 bis 45 Minuten in Salzwasser gekocht. Dabei beschwert man sie am besten mit einem Teller, damit die Knospe unter Wasser bleibt.

+++ Zigaretten fördern die Verdauung - doch es gibt gesunde Alternativen (28. Dezember 2015) +++

Üppige Mahlzeiten zu den Festtagen sollten gut verdaut werden. Dabei greifen viele zur Zigarette. Das Rauchen einer Zigarette könne durchaus der menschlichen Verdauung helfen, meint Katharina Stapel von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gegenüber der dpa. In unserem Gehirn werde der Parasympathikus angeregt, dieser Vorgang führe zu einer verstärkten Magensaftproduktion. Dadurch wird dann natürlich auch die Darmtätigkeit und Verdauung angeregt.

Doch trotz dieser Tatsache sollten Zigaretten keinesfalls als eine Art Verdauungshilfe nach einen opulenten Mahl eingesetzt werden, ergänzte Stapel. Die gesündere Alternative für den Darm funktioniert mit ballaststoffreicher Ernährung. Stapel empfiehlt, viele Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zur Unterstützung der Darmtätigkeit zu konsumieren. Zusätzlich sollte jeder täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinken. Regelmäßige Bewegung sei ein weiterer Verdauungshelfer, der sogar noch gut für unsere Lungen sei, sagte die Ernährungsexpertin.

 

+++ Garnelen, Hummer und Co. nur bei geringer Hitze garen (23. Dezember 2015) +++

Meerestiere kommen zu Silvester gerne auf den Tisch. Die Delikatessen sind reich an Eiweiß und ungesättigten Fettsäuren, die Blutgefäße schützen. Sie sollten allerdings wegen des hohen Cholesterinwertes nicht zu häufig gegessen werden.

Shrimps, Garnelen oder Langusten dürfen nicht zu heiß garen. "Generell vertragen sie nicht viel Hitze, da sie sonst trocken und zäh werden", sagt Küchenchef André Skupin vom Hotel Kaiserhof in Münster. Sie sind fertig, wenn ihr Fleisch noch glasig ist.

Wer die Pfanne nach kurzem Anbraten vom Herd nimmt und mit der Resthitze nachgart, ist auf der sicheren Seite. Außerdem sollte bei allen Schalentieren außer Krabben und kleineren Garnelen der Darm vor dem Erhitzen entfernt werden.

Hummer gehören zu den kostbarsten Krustentieren. Sie werden erst in kochendem Wasser getötet und dann in einer Bouillon fertig gegart. Auch halbiert und gegrillt schmecken sie fein.

Für den Einkauf empfehlen Köche den Fischhändler des Vertrauens. Hummer, Langusten und Krebse sollten demnach am besten lebend gekauft werden. Shrimps für Cocktails sollten dagegen vorgekocht sein und Garnelen roh. "Wildfang ist die bessere Wahl, aber auch immer eine Preisfrage", erklärt Koch Jens Woitzik. Außerdem gebe es mittlerweile sehr gute Aquakulturen.

Sein Zubereitungstipp: Shrimps, Garnelen mit Olivenöl und Kräutern anbraten und in Butter fertig garen. Dazu Zuckerschoten und Kirschtomaten, Basilikum und etwas Fleur de Sol. Geübte dürfen sich auch an Langusten und Kaisergranat wagen.

Als Beilagen nennt Woitzik um Beispiel Pasta mit Kirschtomaten und Parmesan. Auch Curry mit Reis und Garnelen ist ein Klassiker. Das klassische Getränk zu Krustentieren ist Weißwein.

Bei Riesengarnelen raten die Experten zu europäischer Ware. Sie sei nicht so stark mit Antibiotika behandelt. Auch Tiefkühlware kann von hoher Qualität sein. Food-Redakteurin Dr. Maria Haumaier empfiehlt ganze Garnelen mit Kopf, glasiert und einzeln in Folie verpackt.

+++ Schwarzwurzeln, der "Spargel des kleinen Mannes" (17. Dezember 2015) +++

Schwarzwurzeln sind als gesundes Gemüse für ein kleines Budget sehr beliebt. Sie werden ähnlich zubereitet wie die kostspieligen Spargel-Stangen und wurden deshalb früher auch als "Spargel des kleinen Mannes" bezeichnet.

Schwarzwurzeln enthalten viele Vitamine, die der Körper in der kalten Jahreszeit gut gebrauchen kann. So stecken in ihnen Provitamin A für die Augen und die Vitamine B1, E sowie das Erkältungen vorbeugende Vitamin C. Auch bei den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium kann das Gemüse punkten.

Wer das Gemüse kauft, sollte möglichst zu dicken Stangen greifen, darauf weist der Verbraucherverband aid hin. Denn beim Putzen und Entfernen der Schale entstehe viel Abfall. Außerdem sollten die Wurzeln fest, frisch und verletzt sein. Da die Schale der schmackhaften Wurzeln einen milchigen, färbenden Saft enthält, empfiehlt der aid, Gummihandschuhe zu tragen. Alternativ lassen sich Schwarzwurzeln auch mit Schale in Wasser garen. Das Gemüse kann so besser geschält werden.

+++ Gesunde Kaki-Früchte versüßen die Winterzeit (10. Dezember 2015) +++

Kaki-Früchte sind der Hingucker in jeder Obstschale. Doch nicht nur das: Sie schmecken angenehm süß mit einem leichten Vanillearoma. Die starke Süße erklärt sich leicht, denn die Früchte bestehen aus bis zu 16 Prozent Zucker, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. In den Früchten steckt auch viel Gutes: Vitamin B, reichlich Provitamin A, das den Augen und Nerven guttut sowie Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem enthalten Kakis wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor und mehrere antioxidativ wirkende Phenolverbindungen.

Im deutschen Handel finden sich immer häufiger Sharonfrüchte. Dies ist eine Neuzüchtung der Kaki, die aus Israel stammt. Wer an das leckere Fruchtfleisch herankommen möchte, dem sei empfohlen, sie zu waschen und in der Mitte durchzuschneiden. Dann einfach auslöffeln wie eine Kiwi. Kakis schmecken pur schon gut. Sie lassen sich aber auch zusammen mit Orangen- und Zitronensaft, Wasser und Joghurt zu einem Smoothie mixen. In pikanten Speisen verfeinern Kakis Soßen und Chutneys. Eine fruchtige Note geben sie in winterlichen Salaten ab. Geschmacklich passen sie gut zu Weiß- oder Rotkohl, Rote Bete und Möhren.

 

+++ Halb so salzig essen verringert das Schlaganfallrisiko (1. Dezember 2015) +++

Der Mensch braucht Salz. Doch die meisten von uns essen doppelt so viel Salz wieempfohlen. Täglich drei bis sechs Gramm sollten täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, also etwa ein gestrichener Teelöffel voll. Tatsächlich kämen Menschen in Deutschland jedoch auf 9,5 Gramm pro Tag, so die Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. Mit dem erhöhten Salzkonsum steige auch der Blutdruck. Durch den Bluthochdruck vergrößere sich das Risiko eines Schlaganfalls, warnt die Gesellschaft.

Sie empfiehlt, um ein Übermaß an Salz zu verhindern, auf Fertigprodukte zu verzichten. Wer selbst kocht, kann die Salzmenge bewusst steuern und zudem auf würzige Alternativen zum Salz ausweichen. Für den besseren Geschmack können Kräuter, Pfeffer oder auch Chili einen Teil des Salzes ersetzen.

Doch ganz auf Salz verzichten geht auch nicht. Das darin enthaltene Natrium schützt die Zellen vor dem Austrocknen, außerdem regelt es den Wasserhaushalt, den Stoffwechsel und die Blutzirkulation, erläutert die Hochdruckliga.

+++ Zimt wirkt antibakteriell, doch ein Zuviel ist ungesund (25. November 2015) +++

Zimtsterne und anderes Zimtgebäck verführen in der Weihnachtszeit dazu, tiefer in die Plätzchendose zu greifen. Doch das ist nur in Maßen gesund. Gerade für Kinder empfiehlt der Verbraucherdienst aid deshalb, nicht so viel des verführerischen Gebäcks zu essen. Die Sorten Ceylon- und Cassia-Zimt enthalten Cumarin, das Leberprobleme verursachen soll, wenn man sehr viel davon konsumiert. Der günstigere Cassia-Zimt enthält mehr Cumarin. Wer täglich mindestens zwei Gramm Zimt zu sich nimmt, was etwa einem gestrichenen Teelöffel entspricht, greift daher besser zu Ceylon-Zimt.

Die Öle im Zimt tun dem Körper aber gut: sie wirken laut aid antibakteriell, hemmen das Pilzwachstum und fördern die Darmbewegung. Der Geschmack und der Geruch stammen von Zimtaldehyd. Im hochwertigen Ceylon-Zimt stecken insgesamt mehr ätherische Öle.

+++ Leinöl hält im Kühlschrank länger (24. November 2015) +++

Genussesser probieren für ihre Salatsauce gerne unterschiedliche, meist hochwertige Speiseöle aus. Doch oft schon nach ein, zwei Wochen nehmen die Ölsorten einen ranzigen Geschmack an. Besonders bei Leinöl macht sich dies bemerkbar.

Wer darauf achtet, seinen Salat mit einem vollwertigen Öl anzurichten, sollte es deshalb nicht zu lange geöffnet herum stehen lassen. Leinöl sollte nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das raten die Experten von der Verbraucherzentrale Bayern. Sie empfehlen außerdem, das feine Öl innerhalb von vier bis sechs Wochen zu verbrauchen. Andernfalls würde es sehr bitter.

Die Experten raten, Leinöl in kleinen Mengen zu kaufen. Es lässt sich sogar portioniert einfrieren und ist dann länger haltbar.

 

+++ Gesunde Ernährung ist individuell unterschiedlich (23. November 2015) +++

Tomate ist nicht gleich Tomate - jeder reagiert anders auf allgemein als gesund eingestufte Lebensmittel. Allgemeine Ernährungsempfehlungen könnten damit passé sein. Das haben Forscher des israelischen Weizman Institut of Science in einer Studie mit 800 Probanden herausgefunden. Nun plädieren die Forschungsleiter Eran Segal und Eran Elinav dafür, personalisierte Ernährungsmodelle zu erstellen.

Die Studie scheint ein erster Beweis gegen standardisierte Ernährungsempfehlungen wie etwa die Nahrungsauswahl nach dem Glykämischen Index zu sein. Dieser bestimmt, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels ansteigt. Als gesund für den Organismus galten bisher Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index.

Forschungsleiter Segal fasst die Studienergebnisse so zusammen: "In manchen Fällen sind die Reaktionen bestimmter Personen komplett gegensätzlich, was so bisher noch nicht dokumentiert worden ist". Manche Ergebnisse überraschten, wie der Fall einer übergewichtigen Frau im mittleren Alter. Sie neigte zu Diabetes und reagierte nicht auf Ernährungsumstellungen. Vielmehr zeigte sie untypische Anzeichen: Jedes Mal, wenn sie Tomaten zu sich nahm, schoss ihr Blutzuckerspiegel nach oben. "Für diese Person, würde eine individuell maßgeschneiderte Ernährung Tomaten natürlich nicht einschließen, dafür aber möglicherweise andere Bestandteile, die für andere wiederum ungünstig wären", sagt Elinav. "Im Gegensatz zur derzeitigen Praxis könnten personalisierte Ernährungsempfehlungen dazu dienen, über bestimmte Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken".

+++ Kennzeichnung von Erdnüssen in Lebensmitteln: "Keine hundertprozentige Sicherheit" (23. November 2015) +++

Viele Verbraucher kennen den Warnhinweis auf Lebensmittel-Verpackungen: "Kann Spuren von Erdnuss enthalten." Denn Erdnüsse können allergische Reaktionen auslösen und müssen daher als Zutat angegeben werden. Ob die Kennzeichnungen mit den Inhalten ausgewählter Lebensmittelproben übereinstimmen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem gemeinsam mit der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES) durchgeführten Forschungsprojekt untersucht. Sie fanden heraus, dass nur 0,3 Prozent der untersuchten Waren ohne Kennzeichnung Spuren von Erdnüssen enthielten. Von den gekennzeichneten Produkten fanden sich bei 2,6 Prozent messbare Spuren, die über ein Milligramm pro Kilo lagen.

„Wer das Zutatenverzeichnis und Hinweise aufmerksam liest, kann den unbeabsichtigten Konsum weitestgehend vermeiden“, sagt Professor Hensel, Leiter des BfR. „Hundertprozentige Sicherheit wird es jedoch nicht geben, denn jeder Allergiker rea­giert äußerst individuell und dosisabhängig.“

+++ Mandarinen liefern reichlich Vitamin C (18. November 2015) +++

Wenn im Winter die Abwehrkräfte schwinden, genügt ein Griff in die Mandarinenkiste, denn die gesunden Früchte versorgen den Körper mit reichlich Vitamin C. Eine einzige Mandarine deckt schon etwa 43 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen, das erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Außerdem haben Mandarinen den höchsten Selengehalt von allen Zitrusfrüchten. Deshalb wirken sie antioxidativ. Das heißt, sie schützen die Zellen im Körper und sind wichtig für Blutgerinnung und Schilddrüse. Eine Abwandlung sind Clementinen, einer Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze. Sie enthalten deutlich mehr Zucker und weniger Säure als Mandarinen. In den Trennwänden der Clementine stecken wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel anregen.

+++ Kaffee für ein langes Leben (17. November 2015) +++

Kaffeetrinker leben möglicherweise länger. Nach einer aktuell in der Publikation "Circulation" veröffentlichten Studie vermindert der tägliche Konsum von bis zu fünf Tassen Kaffee das Risiko, an schweren Krankheiten zu sterben. Wer dazu auch auf Nikotin verzichtet, darf sich einen noch höheren Kaffeekonsum gönnen.

In den wissenschaftlichen Untersuchungen zeigte sich eine Schutzwirkung gegen Diabetes vom Typ 2. Die Studie belegt auch ein geringeres Risiko, an Leber- oder anderen Krebsarten zu erkranken. Prostatakrebs nimmt demnach einen weniger schwerwiegenden Verlauf. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt auch seltener an Parkinson. Diese positiven Wirkungen auf schwerwiegende Erkrankungen führten zu dem Schluss, dass Kaffee statistisch gesehen lebensverlängernd wirke.

Demgegenüber steht eine Studie der amerikanischen Mayo Clinic. Deren Wissenschaftler hatten vor zwei Jahren festgestellt, dass Kaffeetrinker ein höheres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Jüngere Männer und Frauen sollten deshalb möglichst nicht mehr als vier Tassen täglich trinken.

+++ Bei Zöliakie glutenhaltige Lebensmittel meiden (16. November 2015) +++

Die Diagnose Zöliakie bedeutet, dass Betroffene eine komplette Unverträglichkeit des Klebereiweißes Gluten aufweisen. Dieser Stoff steckt in den meisten Getreidesorten. Schon beim Brot vom Bäcker bekommen Menschen mit dieser Unverträglichkeit deshalb Bauchschmerzen oder andere schwerwiegendere Symptome.
Wer Zöliakie hat, sollte vor allem in der ersten Zeit nach der Diagnose eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Darauf weist die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft hin. So lernen Betroffene, auch auf versteckte Gluten-Anteile in Nahrungsmitteln zu achten. Denn das Klebereiweiß Gluten kommt nicht nur in Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Roggen und Dinkel und den daraus hergestellten Lebensmitteln vor.

Gluten kann auch in gebundenen Soßen, Suppen oder Gewürzmischungen enthalten sein. Der Klebstoff verbindet Fett und Wasser und ist ein guter Trägerstoff für Aromen. In der Ernährungsberatung lernen Zöliakie-Betroffene außerdem, wie man glutenhaltige Lebensmittel ersetzen kann, sodass dennnoch eine ausgewogene Ernährung möglich ist.

+++ Fettes Essen und Diabetes-Medikamente vertragen sich nicht (13. November 2015) +++

Diabetes-Präparate wirken nicht so gut, wenn sie zeitgleich mit fettreichen Mahlzeiten ein genommen werden. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda) weist darauf hin, dass für Diabetiker, die ihren Blutzucker mit Medikamenten senken, sowohl die Zeit der Einnahme als auch die Ernährung eine Rolle spielt. Wird eine Tablette zu einem fettigen Essen geschluckt, erreicht sie den Darm später. Dadurch wirkt das Medikament auch später, denn erst vom Darm aus gelangt der Wirkstoff ins Blut. Medikamente mit dem Wirkstoff Metformin sollten laut Abda während oder nach dem Essen eingenommen werden. Das verringert Nebenwirkungen wie Übelkeit. Sulfonylharnstoffe und Glinide nehmen Diabetiker meist morgens vor dem Frühstück mit viel Wasser ein.

+++ Gesundes Wintergemüse: Rosenkohl schützt vor Infekten (11. November 2015) +++

Rosenkohl enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe und schützt im Winter vor Infektionen. So steckt in den kleinen Knollen die größte Menge an Glucosinolaten - verglichen mit anderen Kohlsorten. Der Körper wandelt die Stoffe in Senföle um. In dieser Form hemmen Glucosinolate die Ausbreitung verschiedener Bakterien, Viren und Pilze. Auch fördern sie die Durchblutung. Die schwefelhaltigen Verbindungen wirken außerdem antioxidativ und schützen die Zellen im Körper.

Rosenkohl enthält so viel Vitamin C und Eiweiß wie kaum ein anderes Gemüse. Auch von Kalium, Fluor, Magnesium und Zink stecken relativ große Mengen in den Röschen. Eine Portion von 200 Gramm deckt bereits den Tagesbedarf an Folsäure. Manchmal schmeckt der Rosenkohl leicht bitter, das liegt an seinem Inhaltsstoff Sigrin.

+++ Wer Milchzucker nicht verträgt, darf Hartkäse essen (11. November 2015) +++

Bei Milchzucker-Unverträglichkeit ist Käse als Milchprodukt eher nicht geeignet. Viele Sorten sind aber von Natur aus arm an Laktose - also Milchzucker, erläutert die Verbraucher Initiative. Der Grund: Während des Reifungsprozesses wird Milchzucker im Käse abgebaut. Besonders Hartkäsesorten wie Parmesan und Bergkäse, die sehr lange reifen, enthalten deshalb kaum noch Laktose. Wer eine Milchzucker-Unverträglichkeit hat, darf deshalb meistens zu den Hartkäsesorten greifen. Anders verhält es sich bei Menschen mit einer Allergie auf Milcheiweiß - sie müssen ganz auf Milchprodukte verzichten.

+++ Motivation entscheidet über gesunde Ernährung - laut TK-Studie (9. November 2015) +++

In einer Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse (TK) gab fast jeder Zweite an, dass er schon einmal versucht hat, auf gesünderes Essen umzustellen, mehr als jeder Dritte ist dabei gescheitert. Als Begründung nannten die meisten, dass sie ihren inneren Schweinehund nicht besiegen konnten. Auch an Willenskraft, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen, fehlte es einigen

Dr. Sabine Voermans, Leiterin der Prävention bei der TK: "Ein großer Teil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetes oder Rückenschmerzen sind mit einer gesünderen Lebensweise vermeidbar. Die meisten Menschen wissen das auch, ändern ihren Lebensstil aber dennoch nicht, weil es an Motivation fehlt. Die Eigen-Motivation ist aber die wichtigste Voraussetzung, um langfristig und vor allem nachhaltig etwas zu verändern - egal, ob um welche Lebensstilveränderung es geht."

+++ Deutsche essen zu viel Zucker (9. November 2015) +++

Das Risiko für Karies, Übergewicht und Fettleibigkeit erhöht sich, wenn mehr als zehn Prozent der Nahrung aus freiem Zucker besteht. Im Durchschnitt nehmen Deutsche knapp über 100 Gramm Zucker pro Tag zu sich, pro Jahr ergibt das 36 Kilogramm. Das entspricht rund 22 Prozent der Nahrung - das Doppelte von dem, was die WHO und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung raten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass weniger als zehn Prozent der Nahrung freier Zucker sein sollen. Damit sind nicht nur zugesetzte Zucker gemeint, sondern auch die natürlich in Honig, Sirup und Fruchtsäften enthaltenen.

Vorsicht auch vor verstecktem Zucker: Die Verbraucherzentralen fanden in einer Studie Fleischsalat mit 6,5 g Zucker pro 100 Gramm, Krautsalat mit 12,3 g und Soßenbinder mit 31 g.

+++ Obst und Gemüse in jungen Jahren schützt vor Herzerkrankungen (5. November 2015) +++

Heranwachsende, die viel Obst und Gemüse essen, erkranken als Erwachsene deutlich seltener am Herzen und leiden weniger an Arteriosklerose. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie amerikanischer Wissenschafter. Die Forscher untersuchten mehr als 2.500 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.

20 Jahre später ergab sich folgendes Szenario: Bei denjenigen, die täglich sieben bis neun Portionen Obst und Gemüse zu sich genommen hatten, verringerte sich das Erkrankungsrisiko um 25 Prozent gegenüber Jugendlichen, die nur zwei bis vier Portionen täglich aßen. Diese Ergebnisse waren unabhängig vom Body Mass Index (BMI), von Rauchen und Alkohol sowie vom Grad der körperlichen Bewegung. Auch das Einkommen und der Bildungsstand spielten keine Rolle. Der positive Effekt von Obst und Gemüse zeigte sich jedoch deutlicher bei Frauen.

+++ Pastinaken, Petersilienwurzel und Sellerie: Das machen Gourmets daraus (4. November 2015) +++

Spannende Anregung: Alte Gemüsesorten wie Pastinake, Petersilienwurzel und Sellerie lassen sich nicht nur in Babybrei oder in der Suppe verwenden. In ihnen stecken mehr Möglichkeiten, als es die Hausmannskost erlaubt.

So schwärmt der Sternekoch Thomas Bühner vom Osnabrücker Restaurant "La Vie" von Petersilienwurzelmüsli, das er in seinem Restaurant anbietet. Dafür wird die Petersilienwurzel über Nacht in Milch eingelegt und im Kühlschrank gelagert. Es setzt ein Fermentationsprozess ein, der dazu führt, dass die Milch den frischen Geschmack der Wurzel annimmt. Die Milch wird anschließend gebunden und aufgeschäumt und mit Haferreis, frittierter Petersilienwurzel und deren getrockneten Blättern garniert.

Auch für Pastinaken hat Bühner viel übrig: Er empfiehlt, die Wurzeln als Püree zuzubereiten. "Mit ein wenig Salz gewürzt entfaltet sie so am besten ihren Eigengeschmack", sagt der Profi. Ebenso lassen sich Chips hervorragend aus der Wurzel kreieren. Marleen Peter von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) meint: "Auch die Blätter der Pastinake sind nicht zu unterschätzen. Sie können wie Petersilie als Würzkraut verwendet werden."

Sellerie kennen die meisten nur als Beigabe in der Suppe. "In rund ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, kurz blanchiert, anschließend paniert und gebraten eignet sie sich hervorragend als Schnitzelersatz", sagt die Autorin und Foodjournalistin Martina Tschirner.

Der Knollensellerie passt hervorragend in die gesundheitsbewusste Küche. Sein typisches Aroma verdankt er einer Vielzahl enthaltener ätherischer Öle. "Sie verleihen dem Knollensellerie auch seine Stoffwechsel anregende Wirkung", erklärt Marleen Peter. Außerdem ist die würzige Knolle reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie den Vitaminen C, E und B3.

+++ Wein ist nicht immer vegan (4. November 2015) +++

Dass auch Wein nicht unbedingt vegan ist, wissen viele Verbraucher nicht. Oft kommen aber tierische Produkte zum Einsatz, um den Wein zu klären, erklärt das Deutsche Weininstitut. Das können etwa Eiklar oder Gelatine sein. Es gibt aber auch vegane Weine - da funktioniert die Klärung mit Hilfe pflanzlicher Proteine aus Erbsen, Kartoffelstärke oder Bohnen. Und manche Winzer verzichten komplett auf solche Hilfsmittel. Sie warten so lange, bis der Wein auf ganz natürliche Art und Weise klar geworden ist.

Nur manche Weine haben ein Siegel oder Zeichen auf dem Etikett, das sie als vegan auszeichnet. Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut rät: Am besten den Winzer direkt fragen. Denn wie der Wein geklärt wurde, steht normalerweise nicht auf dem Etikett.

+++ Ceylon-Zimt sticht Cassia-Zimt aus (4. November 2015) +++

Das Angebot an Zimtsorten umfasst hierzulande Ceylon- und Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt ist sehr hochwertig und wird meistens als Stange angeboten, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert. Diese Art wird auch echter Zimt genannt. Etwas günstiger und weniger hochwertig ist Cassia-Zimt, den es in der Regel als Pulver zu kaufen gibt. Er enthält eine größere Menge des Aromastoffes Cumarin. Es kann Leberproblemen bei Menschen auslösen, die sehr viel Zimt essen.

+++ In einem Punkt ist Orangensaft besser als die Frucht (2. November 2015) +++

Orangen sind wahre Nährstoff-Depots. Unter ihrer Schale steckt eine Menge an Vitamin C, Carotinoide und Flavonoide. Doch wie sieht es mit Orangensaft aus? Mit seinem natürlich hohen Zuckergehalt stand er bisher im Verruf, nicht besser zu sein als manche Limonade. Nun bewies eine Studie der Universität Hohenheim, dass pasteurisierter Orangensaft eine bessere Carotinoid-Quelle darstellt als Orangen. Die Aufnahme der gesunden Stoffe ist demnach etwa doppelt so hoch wie bei den Früchten. Carotinoide vermindern das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Tumoren zu erkranken, da sie sogenannte freie Radikale bekämpfen.

Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass die Carotinoide aus dem Saft besser im Körper verwertet werden können. Dies liege an der Herstellung des Saftes, so Professor Reinhold Carle, Inhaber des Lehrstuhls für Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel und Initiator der Studie. Er erläutert: „Bei der Herstellung des Orangensaftes werden Ballaststoffe wie beispielsweise Pektin oder auch Cellulose teilweise abgetrennt." Dies erleichtere die Aufnahme der Carotinoide im Körper.

Die Studie erfolgte zunächst in-vitro, also unter Laborbedingungen. Schon im Modellversuch zeigte sich die gesunde Wirkung von Orangensaft. Dies bestätigte sich nun in der zweiten Studie, die am Menschen durchgeführt wurde. Das Ergebnis veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal „Molecular Nutrition and Food Research“.

+++ TCM Ernährung: Kochbuch liefert leckere Rezepte  (29. Oktober 2015) +++

Kochen im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kann sehr abwechslungsreich und appetitanregend sein. Wer gesunde Rezepte auf dieser Basis sucht, für den bietet "Das TCM-Kochbuch" eine reichhaltige Auswahl. In der Neuerscheinung stellen die Autoren Bo Sun und Theresia Wilhelms Gerichte von der Vorspeise bis zum Dessert vor.

Auf dem täglichen Speiseplan könnte beispielsweise das "TCM-Frühstück Lotos" mit Bohnentaschen stehen. Zum Mittagessen bietet sich eine Energiesuppe mit chinesischen Kräutern an. Als Hauptspeise läßt sich "Gedämpftes Hähnchen an Chinakohl mit Shiitakepilzen" genießen und zum Nachtisch "Dessert à la Parisienne" mit einer scharfen Cayennepfeffer-Note. Statt Abendbrot können Sie "Lachende Buddhas" servieren - das sind gedämpfte Löwenzahn-Maultaschen.

Die ganzheitliche Ernährungslehre nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin beruht auf der einer speziellen Sichtweise. Demnach kann im Körper ein energetisches Ungleichgewicht herrschen, das im schlimmsten Falle krank macht. Um den Körper wieder in seine Balance zu bringen, sollen ausgleichende Speisen verzehrt werden.

In der Ernährung der Industrieländer stehen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente oft an oberster Stelle. Der Schwerpunkt in der chinesischen Küche liegt hingegen auf der energetischen und thermischen Wirkung von Speisen und deren Zubereitung, schreiben die Autoren im Buch.

+++ WHO: Wurst und Schinken als krebserregend eingestuft (26. Oktober 2015) +++

Bearbeitetes Fleisch und Wurst sind mitverantwortlich für die Entstehung von Darmkrebs. Das hat das zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörende internationale Krebsforschungszentrum (IARC) herausgefunden. In mehr als 800 Studien bestätigte sich, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Wurst und verarbeitetem Fleisch besteht. "Jede verzehrte Portion verarbeiteten Fleischs von täglich 50 Gramm erhöht das Darmkrebsrisiko um 18 Prozent", hieß es in der IARC-Studie.

Die Ergebnisse würden bisherige Ernährungsempfehlungen stützen, den Fleischkonsum zu beschränken, erklärte IARC-Direktor Christopher Wild.

Zu den bearbeiteten Fleisch- und Wurstwaren gehören beispielsweise Würstchen, Dosenfleisch, Trockenfleisch sowie gesalzene, gepökelte, geräucherte oder fermentierte Produkte.

+++ Erdmandeln sind keine Mandeln (26. Oktober 2015) +++

Erdmandeln - auch Tigernüsse genannt - sind die essbaren Knollen eines Zyperngrases. Sie sind keine Mandeln, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Ihren Namen haben sie, weil sie so ähnlich schmecken wie Mandeln. Deshalb eignen sie sich beispielsweise als Ersatz-Lebensmittel für Nussallergiker. In Deutschland bekommt man Erdmandeln im Handel meistens zu Mehl vermahlen oder geflockt. Wer eine Glutenunverträglichkeit hat, kann Erdmandelmehl als Alternative im süßen Gebäck nutzen.

+++ "Gold der Inkas" wächst auf heimischen Äckern (23. Oktober 2015) +++

Die Superfood-Pflanzen Quinoa, Yacon und Chia müssen in Zukunft nicht mehr aus Südamerika importiert werden. Ihr Anbau ist auch in Deutschland möglich. Das bewiesen Wissenschaftler der Universität Hohenheim. Sie wählten spezielle Sorten, die auch in unseren klimatischen Verhältnissen wachsen können. Die gesunden Pflanzen helfen bei Magenproblemen, Diabetes oder geben Energie und Kraft für sportliche Aktivitäten.

Hintergrund: Der regionale Anbau hierzulande soll dafür sorgen, dass den Südamerikanern nicht die Grundnahrungsmittel streitig gemacht werden. Denn die starke Nachfrage nach den gesunden Pflanzen hat in den Herkunftsländern die Preise nach oben geschraubt.

Quinoa wird auch "Gold der Inkas" genannt und ist reich an Proteinen sowie den Vitaminen B2, C, E und Folsäure.

Yacon - die Diät-Kartoffel eignet sich besonder für Diabetiker. Die Knolle stammt ursprünglich aus Peru. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Apfel, Birne und Melone.

Chia gilt als Heilpflanze der Azteken und Kraftquell für Veganer. Ihre Samen machen nicht nur satt, sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Chia-Samen gibt es in schwarz und weiß. Im Moment ist die Mischung (Salt ‘n Pepper) sehr beliebt.

+++ Buch: Low-Carb Rezepte für den Thermomix (22. Oktober 2015) +++

Ein nützliches Rezeptebuch für die nährstoff-erhaltende Zubereitung: "Low-Carb Rezepte für den Thermomix TM31 und TM5". Die Autorin Julia Kaiser hat für den Gar-Automaten zahlreiche Vorschläge von Smoothies, über Brot bis zu Gemüse- und Fleischgerichten zusammengestellt. Das Buch enthält 25 Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, jedoch ohne Fotos.

Low-Carb ist eine Ernährungsform, die ohne kohlenhydratreiche Lebensmittel auskommt.

+++ Nüsse senken die Blutfett-Werte (12. Oktober 2015) +++

Mit einem erhöhtem Cholesterin im Blut steigt auch das Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko. Doch durch die richtige Ernährung lässt sich der Cholesterinspiegel senken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Nüsse vermutlich die Aufnahme von Cholesterin verhindern.

Die Forscher raten nun dazu, regelmäßig Nüsse zu verzehren. Für welche Sorte Sie sich entscheiden, spielt dabei keine Rolle. Nur mit Salz oder Zucker sollten die Schalenfrüche nicht überzogen sein.

 

+++ Superfood: Gesunde Lebensmittel mit wertvollen Inhaltsstoffen  (17. August 2015) +++

Superfood - das klingt ähnlich wie Superman. Und tatsächlich steht der Begriff für Lebensmittel, die viele starke Eigenschaften in sich vereinen. Sie enthalten überdurchschnittlich viele Nährstoffe, Vitamine, Proteine und Antioxidantien.

Zu den beliebtesten Superfood-Speisen zählen die brasilianischen Açai-Beere und die chinesische Goji-Beere sowie die Heidelbeere. Sie enthalten Antioxidantien, die das Wachstum von Krebszellen hemmen. Es folgt die Avocado mit ihren zahlreichen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Auch Granatapfel, der den Blutdruck senkt und oxidativen Stress vermindert, kommt gut an. Es folgen Rote Bete, Grünkohl, Chia-Samen, Hanf, Papaya, Kurkuma und Kakao.

 

+++ Zum gesunden Essen gehört auch viel trinken (4. August 2015) +++

Zur gesunden Ernährung gehören laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) viele Getreideprodukte, reichhaltig Obst und Gemüse, täglich Milchprodukte, Fleisch in Maßen und wenig Fett.

Beim Getreide raten die Ernährungsexperten zu Vollkornprodukten. Sie enthalten mehr Ballaststoffe und beugen Krankheiten vor. 30 Gramm täglich reichen aus. Bei Obst und Gemüse gilt die Regel "Fünf am Tag" Genauer gesagt sollen es dreimal Gemüse sein und zweimal Obst.

Der wöchentliche Fleischverbrauch sollte zwischen 300 und 600 Gramm liegen. Beim Fisch darf es etwas mehr sein. Wegen seiner enthaltenen wertvollen Omega-3-Fettsäuren soll er zwei- bis dreimal pro Woche verzehrt werden.

Die meisten Menschen trinken zu wenig. Das mag daran liegen, dass sich ein natürliches Durstgefühl häufig dann erst einstellt, wenn der Körper schon dringend Flüssigkeit benötigt. Eineinhalb Liter Flüssigkeit am Tag sollten es mindestens sein. Auf den Tag verteilt ist das nicht viel. Theoretisch zählen auch ungesunde Getränke wie Kaffee und Cola dazu. Es versteht sich jedoch fast von selbst, dass Sie stattdessen lieber nach der Mineralwasser-Flasche greifen sollten, um den Durst zu löschen.

+++ Kiwis liefern viel Vitamin C (6. Juli 2015) +++

40 Jahre gibt es die Kiwi schon in Deutschland - Zeit für ein Loblied auf die gesunde Frucht. Nicht nur im Sommer sondern auch in der erkältungsintensiven Jahreszeit schützt die pelzige Frucht mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt vor unerwünschten Viren.

Genauer: Eine große Kiwi mit 150 Gramm deckt fast den Tagesbedarf von 100 Milligramm Vitamin C. Das gesunde Vitamin ist wichtig für den Organismus: Es unterstützt das Immunsystem und den Stoffwechsel sowie den Aufbau von Bindegewebe.

Mit 70 Kalorien bei den braunen und 50 Kalorien bei den gelben Kiwis brauchen Sie sich zudem um die schlanke Linie keine Gedanken zu machen.

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Common Remotely Operated Weapon Station 
Ferngesteuerte Waffenstation der Army tötet per Joystick

Nicht nur die Killerdrohne aus der Luft, auch Landfahrzeuge der US-Armee sind bereits mit ferngesteuerten Waffen ausgestattet. Video

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