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Für Fitness ist es nie zu spät

23.05.2007, 10:54 Uhr | bri/dpa

Mit 70 wieder 25 werden. Zumindest mit den Muskelzellen könnte das klappen. Kanadische Forscher der Universität Hamilton haben 25 Senioren sechs Wochen lang ein leichtes Fitness-Training mit Hanteln und an Kraftmaschinen absolvieren lassen. Die 70-Jährigen hatten noch nie vorher mit Gewichten trainiert.

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Ergebnis der Kanadischen Forschung

Nach sechs Wochen mit zweimal Sport pro Woche ähnelte die Aktivität der Gene in den Muskelzellen denen von jungen Menschen Mitte 20. Das zeuge von einer "Umkehr der Alterung", so der Studienleiter Dr. Mark Tarnopolsky. Außerdem sei es nie zu spät, mit Sport zu beginnen. Wir haben eine Sportmedizinerin befragt und sagen Ihnen, wie man auch als Späteinsteiger fit bleiben und das Alter ausbremsen kann.

Mehr Power durch Muskeltraining

Das Extra-Training im Dienste der Forschung brachte bei den Senioren nicht nur die Zellen wieder auf Vordermann, die Muskeln wurden auch stärker. Vor dem Sport hatten die Probanden um 59 Prozent schwächere Muskeln als jüngere Teilnehmer einer Vergleichsgruppe (Durchschnittsalter 26). Nach dem Training waren die Älteren nur noch 36 Prozent schwächer. Die Kölner Sportmedizinerin Dr. Christine Graf ist von diesen Ergebnissen nicht überrascht: "Bewegung stählt den Körper. Egal wie alt man ist."

Vor dem Sport zum Arzt gehen

Es ist also selbst im Rentneralter nicht zu spät, noch etwas für die körperliche Fitness zu tun. Doch die Sportärztin warnt: "In jedem Fall sollte man sich vorher von einem Arzt untersuchen lassen, um Gesundheitsrisiken auszuschließen." Schon ab 35 können vor allem Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. "Daher sollte man beim Arzt ein Belastungs-EKG durchführen lassen, um zu beurteilen, wie viel man dem Kreislauf zumuten kann", erklärt die Ärztin. Auch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes werden bei einer solchen Untersuchung abgeklärt.

Sport muss Spaß machen

Wer sein Okay vom Arzt bekommen hat, kann loslegen. "Es gibt eigentlich keine Sportart, die völlig ungeeignet ist. Sie sollte nur Spaß machen, damit man auch langfristig dabei bleibt", rät Graf. Wichtig sei jedoch, keine überzogenen Erwartungen an sich stellen. Also nicht gleich volle Pulle loslegen in der Hoffnung auf sportliche Höchstleistungen. Das könnte Gelenken und Kreislauf schaden und bei kleinen Wehwehchen ist die Motivation schnell dahin. "Gute Sportarten für Späteinsteiger sind Radfahren oder Schwimmen. Das schont die Gelenke", empfiehlt Graf. Auch Fitness-Studios sind eine gute Möglichkeit. Denn Krafttraining hilft dem Sportler, sich ein Gelenk schützendes Muskelkorsett anzutrainieren.

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