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Laufen bei Kälte: So laufen Sie auch bei Kälte gut und sicher

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Laufen bei Kälte  

So laufen Sie auch bei Kälte gut und sicher

10.12.2012, 11:05 Uhr | cme

Laufen bei Kälte: So laufen Sie auch bei Kälte gut und sicher. Beim Laufen im Winter sollten Sie auf zu dicke Bekleidung verzichten.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Laufen im Winter sollten Sie auf zu dicke Bekleidung verzichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken, lassen viele ihre Laufschuhe im Schrank stehen. Schließlich kann so eine Kälte nicht gesund sein, denken viele. Dabei ist der Winter die ideale Jahreszeit, um sich eine gute Basis zu schaffen. Entscheidend sind die richtige Kleidung sowie gründliches Aufwärmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei Kälte Spaß am Laufen finden und wie Sie Fehler beim Training vermeiden.

Die meisten ziehen sich zu warm an

Bei Kälte ziehen sich viele Freizeitläufer lieber ein bisschen wärmer an - häufig kleiden sie sich jedoch zu dick. Das kann im Extremfall zu einem Kreislauf belastenden Hitzestau führen. Statt allzu dicker Kleidung ist das Zwiebelschalenprinzip sinnvoll: Mehrere atmungsaktive Schichten übereinander, die den Schweiß vom Körper wegtransportieren. Besser als Baumwollkleidung beispielsweise ist spezielle Funktionskleidung für Läufer. Unverzichtbar sind Handschuhe sowie ein Stirnband oder eine dünne Mütze.

Verletzungsgefahr bei kalten Muskeln

Wer friert, verkrampft unwillkürlich die Muskulatur. Darin besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko beim Laufen im Winter. Wer sich nicht richtig aufwärmt, riskiert Zerrungen, Sehnenschäden und Gelenkverletzungen. Folgen Sie nicht dem Impuls, der Kälte davonzurennen, damit ihnen schnell warm wird. Beginnen Sie mit einem lockeren Gymnastikprogramm oder mit einem zehnminütigem Lauf in gemächlichem Tempo. Erst dann sollten Sie zu Ihrem normalen Trainingstempo übergehen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht völlig verausgaben. Bei Minustemperaturen empfiehlt sich ein lockeres Ausdauertraining mit niedriger Pulsfrequenz.

Generell sollten Sie beim Laufen durch die Nase atmen - erst recht bei Frost und kaltem Wind. Durch den Mund eingeatmet, reizt die kalte Luft die Bronchien, löst einen Hustenreiz aus und erhöht die Erkältungsgefahr. Wählen Sie Ihr Lauftempo im Winter so, dass Sie nicht außer Atem kommen.

Tagsüber laufen

Wer erst abends nach getaner Arbeit zum Lauftraining kommt, kann der Dunkelheit gewöhnlich nicht entgehen und nur am Wochenende bei Tageslicht laufen. Da geht die Lust schnell verloren. Haben Sie schon einmal daran gedacht, während der Mittagspause zu laufen? Sind Duschmöglichkeiten am Arbeitsplatz vorhanden, sollte es ein Leichtes sein, die Mittagspause für ein lockeres Lauftraining zu nutzen. Dabei verzichten Sie auf das Mittagessen und nehmen sich stattdessen einen Snack mit ins Büro. Sicherlich ist dies nicht für jeden praktikabel, deshalb absolvieren Sie Ihre wichtigsten oder zeitaufwändigsten Trainingsläufe immer am Wochenende, wo Sie sich die Tageszeit zum Lauftraining aussuchen können.

Laufen mit Beleuchtung

Lässt sich das Training in der Dunkelheit nicht vermeiden, denken Sie daran: Ihre Sicherheit steht an erster Stelle. Wer keine beleuchteten Naturwege zum Laufen kennt, muss notgedrungen auf die Straße ausweichen. Da gilt das Motto „Sehen und gesehen werden“. Tragen Sie möglichst helle Bekleidung oder zumindest solche mit reflektierenden Streifen oder eingearbeiteter fluoreszierender Beschichtung. Auch diverse Laufschuhmodelle sind mit Reflektoren ausgerüstet. Nutzen Sie gegebenenfalls (bei Regen oder Nebel) eine handliche, kleine Taschenlampe als Sehhilfe und Warnleuchte, und laufen Sie im Straßenverkehr immer auf der linken Seite.

Nicht dem inneren Schweinehund nachgeben

Wer für das Kommende Jahr große Ziele hat, kennt kein schlechtes Wetter. Er geht jeden Tag zweimal zum Training, egal ob es friert und schneit. Setzen Sie sich auch im Winter ein Ziel, für das es sich lohnt, fit zu bleiben. Für den einen sind es die zusätzlichen Kalorien der Weihnachtsplätzchen und Firmenfeiern, die er abtrainieren möchte. Für den nächsten ist es ein Silvesterlauf, bei dem er nicht mehrere Minuten hinter seiner Bestzeit herlaufen will. Für die meisten geht es vor allem darum, eine körperliche Grundfitness zu erhalten, mit der es sich problemlos in den nächsten Frühling starten lässt.

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