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Schneeschuhwandern - Sport mit Tradition

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Schneeschuhwandern: Sport mit Tradition

30.12.2011, 16:31 Uhr | am (CF)

Eigentlich ist das Schneeschuhwandern alles andere als eine neue Erfindung. Vielmehr handelt es sich dabei um eine rustikale, geradezu historische Art der Fortbewegung. Heute erfreut sich der Sport aber wieder großer Beliebtheit.

Seit den 1990er Jahren ist das Schneeschuhwandern unter Wintersportlern zu einem echten Trend geworden. Dabei benutzten schon die Männer der Steinzeit diese spezielle Vorgehensweise, um besser durch den Schnee waten zu können. Doch was die Jäger und Sammler schon konnten, das wollen sich Männer von heute nicht entgehen lassen. Vor allem für Sportler, die sich nicht für das Skifahren begeistern können und sich nicht für schnelle Abfahrten, sondern für anspruchsvolle, lange Touren interessieren, ist das Schneeschuhwandern eine beliebte Alternative. Der besondere Reiz dieser winterlichen Freizeitbeschäftigung: Wer mit Schneeschuhen unterwegs ist, kann sich ganz besonders auf die beeindruckende Naturkulisse und die Winterlandschaft konzentrieren. Praktisch ist außerdem, dass Schneeschuh-Fans nicht extra ins Gebirge fahren müssen, um ihren Sport auszuüben. Wenn genügend Schnee vorhanden ist, dann können Sie sich einfach in der heimischen Umgebung auf den Weg machen. Falls es Sie aber trotzdem in malerische Bergregionen zieht, dann finden Sie an vielen Orten bereits spezielle Routen für Schneeschuhwanderer. In manchen Gebieten gibt es aber die Möglichkeit, abseits von anderen Pisten durch den Schnee zu wandern.

In diesem Fall ist es allerdings wichtig, dass Sie Ihre Tour gut planen und dabei berücksichtigen, dass Sie keine naturgeschützten Waldgebiete durchqueren und auch andere Begehungsverbote müssen unbedingt beachtet werden. Wer mit den Schneeschuhen unterwegs ist, sollte außerdem, im wahrsten Sinne des Wortes, stets einen kühlen Kopf bewahren. Auf einer Wanderung in der freien Natur kann es immer wieder zu Gefahrensituationen kommen, in denen Sie entscheiden müssen, ob Sie Ihre Tour fortsetzen können oder doch lieber abbrechen sollten. Der Fall kann das zum Beispiel sein, wenn Sie in einem Team unterwegs sind und einer Ihrer Kameraden zu erschöpft ist, um weiterzugehen. Eine Gruppe muss immer Rücksicht auf ihr schwächstes Mitglied nehmen. Aber auch in einem Gebiet, in dem Lawinengefahr besteht, müssen Sie Risiken sofort erkennen können. Holen Sie also im Voraus alle wichtigen Informationen über die Wetterverhältnisse und die Lawinenstufen der Region ein. Dadurch können Sie auch vermeiden, womöglich Probleme bei der Orientierung durch plötzlich auftretende schlechte Sichtverhältnisse zu bekommen. Beschaffen Sie sich am besten gute Karten der Umgebung und legen Sie schon vor Ihrem Ausflug fest, wie Ihre Route verlaufen soll.

Gute Vorbereitung, um Risiken zu vermeiden

Kalkulieren Sie für die Wanderung genügend Pausen ein und halten Sie auch Ausschau nach Möglichkeiten, um im Trockenen und Warmen zu rasten, zum Beispiel in einem Gasthof, der auf der Strecke liegt. Damit Sie auf dem Rückweg nicht die im Winter früher einkehrende Dunkelheit überrascht, sollten Sie ihre Zeitplanung präzise gestalten und sich daran halten. Zur Ausrüstung beim Schneeschuhwandern brauchen Sie nicht viel mehr als die Schneeschuhe selbst, die es in verschiedenen Modellformen von unterschiedlichen Herstellern im Handel zu erwerben gibt. Diese passen in der Regel auf jeden Winterstiefel, sind aber speziell auf die Art Ihrer Tour angepasst, je nachdem, ob sie sich eher in flachen Gefilden oder etwa in den Alpen auf den Weg machen wollen. Wichtig ist auch, dass die Schneeschuhe auf das Gesamtgewicht des Wanderers und sein Reisegepäck abgestimmt werden. Das Schuhwerk sollte darüber hinaus natürlich sowohl wasserdicht als auch kälteundurchlässig sein und wie bei jedem anderen Wintersport muss auch Ihre restliche Kleidung beim Schneeschuhwandern warm, aber auch atmungsaktiv sein. Um die Ausrüstung komplett zu machen, benötigen Sie außerdem zwei Skistöcke mit Schneetellern und eine Notfallausrüstung für Unfälle.

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