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Rockboarding: Extremsport auf Geröll

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Rockboarding: Extremsport auf Geröll

20.01.2012, 18:26 Uhr | fs (CF)

Snowboarden über die winterliche Schneepiste kennt jeder. Auch Sandboarding auf Sanddünen ist relativ bekannt. Aber haben Sie schon einmal etwas von Rockboarding gehört? Der Extremsport auf Geröllhalden ist eine echte Herausforderung.

Im Sommer, wenn der Schnee im Gebirge geschmolzen ist und die Bergziegen fröhlich über die Wiesen springen, sieht die Lage für begeisterte Snowboarder eher kläglich aus. Doch die Leidenschaft der Wintersportler lässt sich nur schwer unterdrücken und so haben sich die Schneefans in den letzten Jahren bereits Alternativen gesucht, um auch in den warmen Monaten Ihrem Lieblingssport nachgehen zu können. Das sogenannte Rockboarding ist eine dieser Möglichkeiten - und die hat es richtig in sich. Im Gegensatz zu vielen anderen verrückten Extremsportarten wurde Rockboarding nicht in den USA erfunden, wo zum Beispiel auch das Sandboarding sehr populär ist, sondern entstammt dem Ideenreichtum einiger Schweizer. Diese griffen sich eines Tages ihre Boards und machten sich daran, statt der üblichen Schneepisten einfach Geröllhalden herunterzufahren. Und sie blieben damit nicht allein, denn mittlerweile hat sich das Rockboarding zu einem wirklichen Trendsport entwickelt. Aber wie genau funktioniert Rockboarding nun? Wie beim Snowboarden fahren die Sportler auch hier auf Brettern den Abhang herunter. Um spezielle Modelle handelt es sich dabei aber nicht, eher um "Wegwerfexemplare".

Viele der Extremsportler benutzen einfache Snowboards für die Abfahrt auf dem Geröll. Mittlerweile ist es aber auch üblich geworden, auf Skiern oder Telemark über die Felsen zu sausen. Anfänger und diejenigen, die es nicht ganz so schnell mögen, bringen ein dünnes Blech unter ihrem Board an, das die Geschwindigkeit während der Fahrt deutlich niedriger hält. Das ist bei einem Gefälle von teilweise 100 Prozent auch nicht weiter verwunderlich. Wer seine Wintersportgeräte mit auf die Rockboarding-Piste nimmt, sollte aber auch nicht mehr allzu sehr an ihnen hängen, denn nach der wilden Fahrt über die Steine, sind sie stark mitgenommen. Begonnen hat übrigens alles Anfang der 1990er Jahre, als die ersten Rockboarder den Selbstversuch starteten. Nur wenige Jahre später, 1995, fand dann der erste offizielle Wettkampf in dem Schweizer Ort Kandersteg statt. Bei dieser Meisterschaft müssen die Rockboarder sowohl ihre Sprungkünste beweisen als auch zeigen, wie schnell Sie bei der Abfahrt werden können. Wer Rockboarding als Extremsport betreiben will, der sollte nicht nur jede Menge Mut mitbringen, sondern auch einige andere Anforderungen erfüllen.

Voraussetzungen und Risiken beim Rockboarding

Möchten Sie sich zu den Extremsportlern zählen, sollten Sie zum Beispiel eine sehr gute Körperbeherrschung und noch mehr Balancegefühl mitbringen, als es zum Beispiel beim Snowboarden im wesentlich weicheren Schnee erforderlich ist. Nur mit diesen Fähigkeiten können Sie die holprige Abfahrt über die steinige Piste bewältigen. Es ist schließlich nicht schwer, sich vorzustellen wie schmerzhaft und gefährlich ein Sturz auf diesem Untergrund sein kann. Um die Verletzungsgefahr einzudämmen, sollte jeder, der sich auf das Rockboard stellt, sich um entsprechende Schutzkleidung kümmern. Vor allem ein Helm ist bei der Fahrt über die Felshänge wichtig, aber auch lange, stabile Kleidung sollte nicht fehlen. Tatsächlich gibt es aber immer noch viele Sportler, die sich nicht um eine solche Sicherheitsausrüstung kümmern, sondern stattdessen sogar in Shorts und mit freiem Oberkörper über das Geröll fahren. Schrammen und Schürfwunden gelten bei diesen Rockboardern mehr als Trophäen als als schmerzhafte Verletzungen. Empfehlenswert ist dieser Leichtsinn aber ganz und gar nicht.

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