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Buildering: Freies Klettern an Gebäuden

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Buildering: Freies Klettern an Gebäuden

27.01.2012, 18:54 Uhr | bp (CF)

Ihr Büro liegt im zehnten Stock? Der Fahrstuhl ist völlig überfüllt? Dann nehmen Sie doch einen anderen Weg und entscheiden Sie sich für freies Klettern! "Klettern?", fragen Sie sich? Was absurd klingt, ist längst urbaner Trend: Buildering!

Für den Anfang muss es ja nicht gleich das Bürohochhaus Ihres Arbeitgebers sein. Grundsätzlich können Sie Buildering jedoch im gesamten urbanen Raum betreiben. Suchen Sie sich ein Gebäude, eine Mauer oder eine Brücke und klettern Sie los. Vorher sollten Sie jedoch hinreichend trainieren, denn freies Klettern ist nichts für Anfänger dieser Sportart. Am besten tun Sie das beim sogenannten Bouldering. Hier liegt nämlich auch der Ursprung des Builderings, das nichts weiter ist als ein Wortspiel aus dieser Klettersportart und dem englischen Begriff für Gebäude. Bouldern ist freies Klettern ohne Sicherungsseil in Absprunghöhe, bei dem Sie eine Matte bei Stürzen auffängt. In vielen Städten gibt es Boulderhallen, in denen Sie trainieren können. Anschließend können Sie sich mit offenen Augen auf den Weg in die Stadt machen, denn beklettern lässt sich fast alles: Hauswände, Bushaltestellen, Brücken oder eben Hochhäuser. Die Möglichkeiten des öffentlichen Raums setzen Ihrem Kletterdrang kaum Grenzen – diese setzt stattdessen der Gesetzgeber. Allerdings ist der rechtliche Rahmen selten genau definiert, sodass Sie sich beim Buildering häufig in einer rechtlichen Grauzone bewegen.

Der wohl bekannteste Buildering-Kletterer ist der Franzose Alain Robert. Er hat unter anderem den Eiffelturm und das höchste Gebäude der Welt, den über 800 Meter hohen Burj Kalifa in Dubai erklettert – erlaubt waren seine Aktionen in der Regel nicht, teilweise sogar strafbar. Auch in Deutschland verbieten einige Städte und Gemeinden freies Klettern an öffentlichen Gebäuden per Gesetz. Dabei geht es weniger um das Klettern an sich als um Beschädigungen am Gebäude oder die Beeinträchtigung des Straßenverkehrs durch Ablenkung oder gar Abstürze. In der Regel genügt der Einsatz des gesunden Menschenverstandes, um zu erkennen, wo Sie sich an freies Klettern wagen können und wo Sie es besser nicht tun. Bei privaten Gebäuden fragen Sie zuvor den Eigentümer um Erlaubnis. Am besten machen Sie sich zu zweit auf den Weg und halten zunächst nach weniger exponierten Gebäuden fürs Buildering Ausschau. So ersparen Sie sich als Anfänger die belächelnden Blicke von Passanten, wenn die Griffe noch nicht so sicher sitzen. Die richtige Ausrüstung mit Kletterschuhen und einem Beutel Magnesia sollte immer dabei sein. Grundsätzlich gilt: Hinterlassen Sie das Gebäude stets, ohne bleibende Spuren oder Schäden zu hinterlassen.

Buildering bedingt Kraft, Ausdauer und Furchtlosigkeit

Freies Klettern an Gebäuden hat sich zu einem urbanen Trend entwickelt. Es werden sogar Weltmeisterschaften im Buildering veranstaltet. Die erste fand im Jahr 2006 in Köln statt. Doch vor allem hat Alain Robert mit seinen waghalsigen Kletteraktionen in aller Welt diesen Sport bekannt gemacht. Wer hier zu den Besten gehören möchte, benötigt Kraft, Ausdauer und ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit – vor allem in größeren Höhen. Schließlich wird bereits ein einziger Fehltritt oder -griff bitter bestraft. Ohne ausreichend Übung sollten Sie sich keinesfalls an höhere Gebäude wagen. Und auch, beziehungsweise gerade, bei den anfänglichen Übungen in geringer Höhe bietet es sich an, sogenannte Crashpads mit sich zu führen. Die Sicherungsmatten lassen sich zusammenfalten und sind leicht zu transportieren. Sie bieten für freies Klettern optimalen Schutz bei Stürzen aus geringen Höhen. Ob Sie dann eines Tages vielleicht wirklich an der Fassade des Bürohochhauses Ihrer Firma zur Arbeit klettern, hängt ganz von Ihrer Trainings-Ausdauer ab. Auf bewundernde Blicke Ihrer Kollegen können Sie ganz gewiss zählen.

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