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Wakeboarden: Trendsport für Speedfans

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Wakeboarden: Trendsport für Speedfans

17.02.2012, 19:20 Uhr | sj (CF)

Endlich wird Snowboarden sommertauglich: Das Wakeboarden lässt Sie über sommerliche See- und Meereswogen cruisen und Ihre Winterstunts auf das nasse Element übertragen. Vielleicht ist der neue Wassersport schon bald olympische Disziplin.

Der trendige Wassersport Wakeboarden ist eine Mischung aus Wasserski und Snowboarden. Vom Wasserski wurde dabei das Prinzip übernommen, von einem Motorboot oder einem Schlepplift gezogen zu werden. Der Untersatz wurde dem Snowboarden entlehnt, nämlich ein einzelnes Brett. Außerdem die Vorliebe für waghalsige Stunts. Wenn Sie sich für die Motorboot-Variante entscheiden, können Sie leicht Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern erreichen, bei den mechanischen Zugsystemen immerhin noch 30 Kilometer pro Stunde. Um die Unfallgefahr zu verringern, werden dabei oft Motorboote ohne Schraubantrieb eingesetzt. Idealerweise gleitet der Wakeboarder aber sowieso seitlich versetzt und nutzt so die künstliche Welle des Motorbootes für seine Stunts. Die Welle des Kielwassers, englisch "wake", fungiert dabei auch als Namenspatron des neuen Wassersports. Vor Neoprenanzug, Griff und Schuhen ist das Brett der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Mit bis zu eineinhalb Meter Länge und einem halben Meter Breite besitzt es tatsächlich mehr Ähnlichkeit mit einem Snowboard als mit einem Surfbrett. Rampen verleihen dem Parcours die richtige Würze und ermöglichen noch weit waghalsigere Stunts als die Kielwellen.

Das Wichtigste beim Wakeboarden ist der Start. Hier gilt es, im ganzen Körper eine Spannung zu halten und zugleich über den Griff die Zugkraft aufzunehmen und das Gleichgewicht auf dem Brett zu wahren. Sobald Sie diese erste Hürde gemeistert haben, können Sie den Flow des Wassergleitens genießen, der den außerordentlichen Reiz dieses Wassersports ausmacht. Doch die erste Kurve bringt schon die nächste Herausforderung. Geschmeidig müssen Sie das Gewicht verlagern und gleichzeitig darauf achten, den Griff genau auf Hüfthöhe zu halten. Grade das entpuppt sich ziemlich schnell als sehr kräftezehrend. Wenn Sie diese Basics verinnerlicht haben, steht Ihnen nichts mehr im Wege, Ihre Snowboard-Kunststücke nun auch auf dem Wasser zu vollführen. Von Drehungen ("Rolls") bis hin zu Stunts, bei denen Sie das Brett über Ihren Kopf bringen ("Inverts"), ist beim Wakeboarden einiges möglich. Zwar ist das Wakeboarden mit Boot sicherlich reizvoller, doch erfreuen sich auch die Parcours, von denen es in Deutschland schon über vierzig gibt, einiger Beliebtheit. Vor allem als Anfänger haben Sie hier die beste Möglichkeit, sich dem neuen Wassersport unter fachkundiger Anleitung anzunähern.

Von California Beach nach Olympia

Auch wenn der neue Wassersport schon in den Achtzigerjahren erstmals in Kalifornien betrieben wurde, hat es doch einige Zeit gebraucht, bis die Entwicklung des Wakeboardens richtig Fahrt aufgenommen hat. Wichtigster Meilenstein dabei war 2005 seine Aufnahme in die Worldgames. Doch auch in Deutschland werden schon Meisterschaften im Wakeboarden ausgetragen, bei denen die strengen Punktrichter von der Griffhaltung bis zur Richtung des Stunts fast alles in ihre Wertung einfließen lassen. Doch geschieht diese natürlich keineswegs willkürlich, sondern richtet sich nach den Kriterien, die vom Internationalen Weltverband für Wasserski und Wakeboarden (IWWF) aufgestellt wurden. Diesem Verband ist es auch maßgeblich zu verdanken, dass Wakeboarden 2011 in die Short List der Kandidaten für neue olympische Disziplinen aufgenommen wurde. Wenn Wakeboarden im Flow bleibt, wird es schon 2020 zur olympischen Familie gehören können. Und alles spricht dafür: Vereint doch der neue Wassersport in kunstvoller Weise Athletik und Wagemut und ist so auch für die Zuschauer ein spektakulärer Hingucker. Da heißt es also: Männer trainiert für Olympia!

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