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Snooker: Spezielle Form des Billards

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Snooker: Spezielle Form des Billards

13.03.2012, 17:48 Uhr | ps (CF)

Sie sehen beim Billardspielen rot? Zwischendurch ist es Ihnen zu bunt? Solange Sie am Ende nicht mehr Schwarz sehen, ist die Chance, dass Sie ein Spiel im Snooker gewonnen haben, gar nicht schlecht – trotzdem kein leichtes Unterfangen.

Snookern sollten Sie sich zwischendurch allerdings besser nicht lassen. Denn der Name dieser Billard-Variante ist eher unangenehmen Ursprungs: Es handelt sich dabei nämlich genau genau um Spielsituation, in der Sie die nächste Kugel, die Sie eigentlich spielen müssten, nicht mehr direkt erreichen können. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Also das Ganze von vorn: Ziel beim Snooker ist es, 15 rote und sechs farbige Bälle beziehungsweise Kugeln in den Taschen des Billardtisches zu versenken. Klingt zunächst nicht weiter schwierig, allerdings sollten Sie bedenken, dass die Dimensionen eines Snookertisches sich deutlich von denen eines Standardtisches unterscheiden. Er ist rund dreieinhalb Meter lang und 1,80 Meter breit und damit rund einen Meter länger und einen halben Meter breiter als ein Poolbillardtisch. So bringt manches Exemplar gute eineinhalb Tonnen auf die Waage. Damit nicht genug sind die Taschen im Vergleich kleiner, weiter in die Banden eingezogen und ihr Einlauf ist abgerundet. Wenn Sie nicht exakt treffen, springt die gespielte Kugel sehr viel leichter wieder raus. Snooker ist also kein Sport für Billardanfänger. Umso größer ist auch die Bewunderung für die Snookerprofis, deren Spiele seit einiger Zeit auch im deutschen Sportfernsehen übertragen werden.

Gestartet wird ein Snookerspiel mit dem Eröffnungsstoß. Im Anschluss gilt die Grundregel: Erst eine rote Kugel versenken, im Anschluss eine farbige. Für welche Farbe Sie sich entscheiden, steht Ihnen frei. Sie besitzen allerdings unterschiedlich hohe Punktwerte beginnend bei Gelb mit zwei Punkten bis hin zu Schwarz mit acht Punkten und werden nach dem Versenken wieder auf ihre Stammposition auf dem Tisch platziert. Sofern es Ihnen gelingt, in dieser Reihenfolge zunächst rote und farbige Kugeln im Wechsel und anschließend die farbigen Kugeln in einer bestimmten Reihenfolge in die Taschen zu spielen, steht Ihrem Sieg nichts mehr im Wege. Leichter gesagt als getan. Misslingt ein Stoß, ist Ihr Gegner am Zug. Der muss aber nicht zwingend darauf aus sein, Punkte durch das Einlochen der Kugeln zu erzielen. Nein, er kann Sie auch provozieren, Fouls zu begehen. Dazu müssen Sie mitnichten handgreiflich werden. Es genügt, eine falsche oder überhaupt keine Kugel zu treffen. Im schlimmsten Fall snookert er Sie, womit Sie wieder am Ausgangspunkt angelangt wären. Wenn Sie in der Bredouille sind, keine vorgeschriebene Kugel mehr direkt erreichen zu können, ist die Gefahr, Fouls zu begehen, besonders hoch. Mindestens vier Strafpunkte werden Ihrem Gegner gutgeschrieben – dann müssen Sie erneut versuchen, sich aus dem Snooker zu befreien.

Snookern: Billard-Variante für Gentlemen

Gelingt Ihnen das nicht, geben Sie nicht auf, denn ein Snookerspiel besteht aus mehreren Runden, sogenannten Frames. Das Frame gewinnt derjenige, der die meisten Punkte erzielen konnte, nachdem die schwarze Kugel als Letzte den Tisch verlassen hat. Wie viele Frames gespielt werden, hängt ganz vom Turnier ab. In der Regel wird auf Turnieren im Best-of-Modus gespielt. Teilweise werden so viele Frames ausgespielt, dass ein Spiel an einem Tag nicht beendet werden kann. Wer sich dafür entscheidet, Snooker zu spielen, dem sollte bewusst sein, dass es sich hierbei um einen wahren Gentlemen-Sport handelt. Fairness und Contenance sind gefragte Tugenden. Begehen Sie einen Fehler, der von niemandem außer Ihnen selbst bemerkt wird, ist es Ehrensache, diesen beim Schiedsrichter anzuzeigen. Einem mutmaßlichen Wettbetrüger wurde vom Weltverband gar eine rekordverdächtige Sperre von acht Jahren verhängt – obwohl der Betrug niemals stattgefunden hatte. Übrigens: Auch Kleidervorschriften müssen Sie beachten. Eine Fliege am Kragen gehört beispielsweise zum modischen Pflichtprogramm.

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