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Handyweitwurf: Wegwerfen auf Finnisch

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Handyweitwurf: Wegwerfen auf Finnisch

30.03.2012, 18:15 Uhr | iw (CF)

Zu kaum einem Gebrauchsgegenstand besitzen wir eine so enge Bindung wie zum Handy. Überall dabei verbindet es uns mit der ganzen Welt. Damit stellt der Handyweitwurf nicht nur eine sportliche, sondern auch eine mentale Herausforderung dar?

Vielleicht ist dies die falsche Betrachtungsweise: Denn so sehr viele sich auch mit ihrem Handy – im wahrsten Sinne des Wortes – verbunden fühlen, so oft haben sie sich auch über ihr Mobiltelefon geärgert: Eine Abgebrochene Verbindung, kein Netz, leerer Akku, umständliche Bedienung, schlechte Verarbeitung. Die Liste an frustrierenden Momenten ist lang. Da kommt die sportliche Rache an der Technik beim Handyweitwurf ganz gelegen. Vielleicht ist der eine oder andere ja auch bereits geübt darin. Schließlich dient vielen das Handy auch als eine Art Frustableiter in allerlei unangenehmen Situationen. Wer sich ärgert, greift in die Hosentasche und wirft das, was ihm am Herzen liegt, von sich – mit ungewissem Ausgang. Wie viele Handys ein solches Schicksal ereilt hat, ist nicht überliefert. Aber sollte Ihnen das schon einmal passiert sein, haben Sie womöglich bereits ein perfektes Sportgerät zum Üben für den Handyweitwurf. Zögern Sie also nicht: Auf nach Finnland zu Ruhm und Ehre, anstatt den Frust allein zu schieben. Messen Sie sich mit den Besten der Welt bei der Weltmeisterschaft im Handyweitwurf im finnischen Savonlinna. Hier treffen sich bereits seit dem Jahr 2000 die Freunde des sportlichen Recyclings.

Natürlich befindet sich darunter kaum einer, der sein aktuelles und noch funktionstüchtiges Handy auf diesem Wege verschrottet. Zugelassen sind ohnehin nur Modelle, die vom Ausrichter der Weltmeisterschaft zugelassen und zur Verfügung gestellt werden. Doch da fast jeder zu Hause noch ein altes Exemplar in der Schublade liegen hat, mangelt es bei den Wurfgeschossen niemals an Nachschub für die heimische Übungssession. Doch trotz aller sportlichen Ambitionen sollten Sie sich zuvor genau überlegen, ob Sie ein funktionstüchtiges Handy nicht lieber verschenken oder spenden wollen – vielleicht bekommen Sie im Austausch dann ja ein wirklich kaputtes Mobiltelefon zum Trainieren. Auch wenn da der persönliche Bezug ein wenig abhandenkommt, ein gutes Werk tun Sie damit auf jeden Fall. Dass es für die verrückte Sportart Handyweitwurf nach Finnland geht, wird vielleicht niemanden mehr überraschen. Schließlich gehören dort auch Weltmeisterschaften im Schlamm-Fußball, Frauentragen oder Luftgitarrespielen zu den weltweit bekannten Sport-Highlights. Geworfen wird in zwei verschiedenen Kategorien: Entweder traditionell über die Schulter oder im Freestyle-Modus, bei dem es nicht nur auf die Weite, sondern auch um einen ausgefallenen Wurfstil und auch ein extravagantes Outfit geht, die jeweils von einer Jury bewertet werden.

Handyweitwurf findet in ganz Europa Anklang

In welchem Wettbewerb Ihre Chancen auf den Sieg größer sind, sollten Sie vorher ausgiebig evaluieren. Die weitesten Würfe liegen allesamt zwischen 80 und 90 Metern. Je nach Veranstalter wird mal in der finnischen Variante mit und manchmal ohne den Handyakku geworfen. Der offizielle Weltrekord in der finnischen Variante liegt bei 82,55 Metern und wird vom Finnen Ville Piippo gehalten. Als Sieger erwartet Sie übrigens ein völlig "unerwarteter" Gewinn: Ein neues Handy. Bisher dominiert beim Handyweitwurf das Gastgeberland. Lediglich in den Freestyle-Disziplinen setzen sich regelmäßig auch andere Nationen durch. Kein Wunder, dass sich mittlerweile in anderen Ländern, darunter auch Deutschland, nationale Wettbewerbe etabliert haben. So können auch andere mal auf dem Siegertreppchen stehen. Nachdem Sie noch einmal für den sportlichen Zweck herhalten durften, werden die Wettkampfgeräte übrigens fachgerecht recycelt. Schließlich finden sich darin noch verwertbare Edelmetalle. Somit sorgt die Disziplin Handyweitwurf nicht nur für ein attraktives Highlight im Sportkalender, sondern ist auch für den Umweltschutz eine Bereicherung.

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