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Fußball: Männer größere Schauspieler als Frauen

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Schwalben im Fußball  

Fußball: Männer größere Schauspieler als Frauen

15.06.2012, 12:40 Uhr | kl (CF)

Fußball: Männer größere Schauspieler als Frauen. Männer ziehen so ein Foul gerne mal in die Länge (Quelle: dpa)

Männer ziehen so ein Foul gerne mal in die Länge (Quelle: dpa)

Eine Studie besagt, dass Männer im Fußball deutlich mehr Wert auf Inszenierung legen als Frauen, und dass sie Spielunterbrechungen deutlich länger auskosten. Hier erfahren Sie, worin sich Männer- und Frauenmannschaften auf dem Platz unterscheiden.

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Männer: Jubel und Schauspiel statt Fußball

Eine Studie der TU München ergab 2011, dass im Fußball Männer bei jeglichen Spielunterbrechungen mehr Zeit verstreichen lassen als die Frauen. Sie seien wesentlich länger mit Schauspielerei und Jubeln beschäftigt und bleiben bei Verletzungen und Fouls länger liegen als die Fußballerinnen.

Mehr als ein Drittel Spielzeit besteht aus Unterbrechungen

Die Wissenschaftler untersuchten 56 Spiele und fanden heraus, dass Unterbrechungen in einem Fußballspiel sowohl bei Männern als auch bei Frauen sehr lang ausfallen. Zwischen 38 und 53 Prozent machen Unterbrechungen in einer Partie aus, zum Beispiel bei Torjubel, Einwechslungen oder Verletzungen. Männer brauchen für eine Auswechslung zehn Sekunden mehr als Frauen und bleiben bei Verletzungen etwas 30 Sekunden länger auf dem Boden liegen. Der Torjubel fällt mit einer Minute sogar doppelt so lang aus. Die Fußballspiele der Frauen würden zwar häufiger unterbrochen, aber auch schneller wieder aufgenommen werden. (EM-Fußball: Der Tango 12 ist noch schneller)

Drang zur Inszenierung

Martin Lames von der TU München deutet den längeren Torjubel auf "tagesspiegel.de" folgendermaßen: "Generell können die Unterschiede so interpretiert werden, dass bei den Männern der Gedanke der Inszenierung viel stärker ausgeprägt ist als bei den Frauen." Gestiken der Unschuld nach einem ruppigen Foul, ausgiebige Diskussionen mit dem Schiedsrichter bis hin zu einstudierten Choreographien beim Torjubel. Das sind keine unüblichen Bilder im Männerfußball. Der bei männlichen Fußballern ausgeprägtere Hang zur Schauspielerei könne darauf zurückzuführen sein, dass Männerfußball weltweit stärker im Medien-Mittelpunkt steht. Zudem würden sie Spielunterbrechungen auch taktisch nutzen, zum Beispiel um Zeit zu schinden.

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