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Streetboccia: Urbaner Trendsport

23.07.2012, 08:29 Uhr | aw (CF)

Mit dem Spiel, das Sie aus Ihrem letzten Strandurlaub oder als Hobby älterer Gesellschaften kennen, hat Streetboccia nur noch wenig gemein. Der Trendsport ist eine innovative Abwandlung des Spiels mit mehr Individualität und Action.

Der Grundgedanke des Trendsports Streetboccia (oder auch Crossboccia) stammt vom klassischen Boccia, das in Frankreich als Boule bekannt ist. Das Ziel von Boccia ist es die eigenen Stahl- oder Plastikkugeln so nah wie möglich an eine kleinere Zielkugel zu werfen beziehungsweise die gegnerischen Kugeln von dieser wegzustoßen. Der Präzisionssport ist in Deutschland lange nicht so populär, wie beispielsweise in Italien, der Schweiz oder Österreich. Die Idee zur Abwandlung in den Fun- und Trendsport Streetboccia kam zwei Studenten aus Wuppertal. Damit Boccia auch als Cross-Variante funktioniert, mussten zunächst neue Spielbälle entwickelt werden. Die üblichen Stahl- oder Plastikkugeln eignen sich nicht, da sie zu sehr springen und sich dadurch nicht kontrollieren lassen. Einer neuer Ball für den Trendsport musste also her und fand sich in einem zu drei Vierteln gefüllten Granulatball. Wegen seiner flexiblen Form eignet sich dieser optimal für das Spiel im dreidimensionalen Raum. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Spielbällen ist er so konzipiert, dass er auch auf unebenen Untergründen liegen bleibt. >>

Das ist eine wichtige Voraussetzung, denn beim Streetboccia steht der Freiheitsgedanke im Vordergrund. Sie können alle erdenklichen Flächen, Gebiete und auch Banden nutzen, um den Trendsport Streetboccia auszuüben.
Durch die revolutionierten Spielregeln stehen bei dem Trendsport jetzt nicht mehr nur Präzision, sondern auch Freiheit und Spontanität im Vordergrund. Vom ursprünglichen Boccia bleibt nur noch der Start des Spiels: Hierbei wirft ein Spieler einen kleinen Ball, den sogenannten Marker, aus einer frei wählbaren Position. Die Platzierung des Markers gibt für das gesamte Spiel den Zielpunkt an. Der gewählte „Marker-Werfer“ bestimmt im selben Zug auch den Spielstil. Dabei ist der Kreativität freien Lauf gesetzt. Beispielsweise könnte jeder Wurf durch die Beine hindurch ausgeführt werden. Ist der Spielstil gewählt, können Sie auch schon starten. Derselbe Spieler darf auch den ersten Spielball werfen. Über die weitere Reihenfolge können Sie spontan entscheiden. Hat jeder Spieler geworfen, wird derjenige ermittelt, dessen Wurfball dem Marker am nächsten kommt. Der Gewinner darf in der Folge als Erster seinen zweiten und dritten Ball werfen. Die restlichen Spieler reihen sich dann abhängig von der Position ihres ersten Balls ein und dürfen nun ihrerseits den zweiten und dritten Wurf machen. Wenn alle Bälle geworfen sind, ermitteln Sie auch schon die Punkte der ersten Runde. 

Streetboccia: Internationale Spielergemeinschaft

Wer dem Ziel am nächsten ist, gewinnt den Ersten von insgesamt 13 Sätzen und erhält einen Punkt. Liegen mehrere geworfene Bälle gleichauf, erhalten die entsprechenden Spieler allesamt einen Punkt. Diese Art von Punktevergabe ist den klassischen Boccia-Regeln noch ähnlich. Innovativer wird es bei den erweiterten Regeln des Streetboccias. So lassen sich beispielsweise durch eine Kombination gleich mehrere Punkte in einem Spiel erzielen: Wenn sich zwei oder sogar drei Ihrer Bälle aneinanderreihen, sind zwei beziehungsweise drei Punkte möglich. Auch der sogenannte Kill, ist eine Möglichkeit richtig abzuräumen. Hierbei müssen Sie es schaffen, einen gegnerischen Ball mit dem eigenen mindestens zur Hälfte zu überdecken. Der darunter liegende Ball erhält dann keine Punkte mehr. Der 2009 entstandene Trendsport Streetboccia hat sich bereits nach kurzer Zeit etabliert. Während im Jahr 2009 noch sehr klein gehaltene „Meet und and Greet Cups“ abgehalten wurden, war die Anzahl an Spielern 2011 schon so groß, dass eine Weltmeisterschaft abgehalten werden konnte. Die europaweit etwa 50.000 Spieler messen sich mittlerweile sogar in regelmäßigen Turnieren, in denen sie Punkte für eine gute Platzierung in der Weltrangliste sammeln können.

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