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Brustschwimmen: Klassiker unter den Schwimmstilen

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Brustschwimmen: der Klassiker unter den Schwimmstilen

26.11.2012, 09:58 Uhr | nk (CF)

Die Technik des Brustschwimmens lernen viele Besucher von Schwimmkursen gleich als erstes. Dabei ist sie gar nicht so einfach. Vor allem im Wettkampf gilt Brustschwimmen als der am schwierigsten zu erlernende Schwimmstil.

Beanspruchung des Oberkörpers

Beim Brustschwimmen kommt Ihr ganzer Körper zum Einsatz, auch Arme und Beine. Dieser Schwimmstil beansprucht aber vor allem den Oberkörper. Durch die kreisenden Bewegungen im Wasser strecken sich die Glieder, und die Muskeln erfahren ein ausgeglichenes Training. Zudem stärken Sie Ihr Herz-Kreislaufsystem und steigern Ihr Wohlbefinden mit der Wassersportart.

Anleitung zum Brustschwimmen

Das moderne Brustschwimmen ist auch als sogenannte Undulationstechnik bekannt. Folgende Anleitung erklärt Ihnen die einzelnen Schritte des neuen Brustschwimmstils: Befinden Sie sich im Wasser, begeben Sie sich in Gleitlage: Ihr Kopf liegt zwischen den Armen und Ihr Blick richtet sich auf den Beckenboden.

Um eine wellenförmige Bewegung einzuleiten, sollten die Beine zunächst tiefer liegen als die Hüfte. Das ändert sich aber, wenn Sie Ihren Körper strecken - mit den Armen nach vorne und den Beinen nach hinten. Heben Sie den Kopf leicht, und führen Sie Ihre Arme nach unten. Hierbei bleiben die Ellenbogengelenke aber auf der Höhe des Kopfes und weisen mit den nach unten zeigenden Armen einen rechten Winkel auf. Bei einem leichten Hohlkreuz atmen Sie nun unter Wasser aus.

Daraufhin ziehen Sie die Ellenbögen unter dem Körper zusammen und heben den Kopf über die Wasseroberfläche, um einzuatmen. Unter dem Wasser bereiten Sie die Arme auf den Vorschwung vor. Nun leiten Sie auch den Einsatz der Beine ein. Während Sie dann die Arme nach vorne führen, winkeln Sie die Unterschenkel an, sodass Sie einen rechten Winkel am Kniegelenk haben. Drehen Sie außerdem die Füße nach außen. Jetzt tauchen Sie den Kopf wieder ins Wasser, strecken die Arme nach vorne und kreisen die Unterschenkel bis zur Streckung der Beine. In der Gleitphase liegt der Oberkörper nun höher als Ihre Beine und Arme. Da Ihr Kopf wieder zwischen Ihren gestreckten Armen ist und ihre Beine geschlossen sind, befinden Sie sich erneut in der Ausgangsposition und können von vorne beginnen.

Schwimmfehler vermeiden

Falls Sie mit dem Brustschwimmstil nicht so schnell vorankommen, liegt das sehr wahrscheinlich an einem Fehler. Gängige Fehler sind der Scherenbeinschlag und der Spitzfuß. Beim Scherenbeinschlag befindet sich die Hüfte nicht horizontal im Wasser. Beim Grätschschlag bewegt sich das obere Bein dann nach unten und das untere Bein nach oben. Häufig geschieht dies, wenn ein Lernender noch versucht, ein Bein in Bodennähe zu lassen. Daher sollten Kinder in entsprechend tiefem Wasser mit Auftriebshilfen üben, rat der Sportverein Rheinhausen.

Eine falsche Haltung der Füße bei diesem Stil führt zum sogenannten Spitzfuß. Die Füße sind dann nicht gebeugt, sondern gestreckt. Dadurch kann der Brustschwimmer nicht genügend Vortrieb erzeugen, da der Wasserwiderstand so gering ist. Tipp: Benutzen Sie in dem Fall spezielle Schwimmflossen namens Flap Fins oder Breaststroke Fins. Mit ihnen können Sie den Spitzfuß korrigieren.

trax.de: Schwimmen lernen - Technik-Tipps für alle Lagen

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