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Ein Ermüdungsbruch entsteht durch lange Überlastung

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Richtig Laufen  

Andauernde Überlastung beim Laufen führt zum Ermüdungsbruch

07.08.2012, 16:09 Uhr | nho

Ein Ermüdungsbruch entsteht durch lange Überlastung. Ein zu harter Laufuntergrund kann einen Ermüdungsbruch begünstigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein zu harter Laufuntergrund kann einen Ermüdungsbruch begünstigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kein Sturz, kein Stoß und auch kein Schlag sind schuld an einem Ermüdungsbruch. Im Gegensatz zu einem akuten Knochenbruch handelt es sich dabei um die Folge einer sich ständig wiederholenden und lang andauernden Belastung eines Knochens. Vor allem Frauen sind von der sogenannten "Stressfraktur" betroffen.

Mehr Frauen als Männer betroffen

Es werden zwei Formen von Ermüdungsbrüchen unterschieden: Zum einen die Stressfraktur, die bei gesunden Knochen infolge einer Dauerbelastung auftreten kann, und zum anderen die Insuffizienzfraktur, die durch Überlastung von bereits erkrankten Knochen entsteht. Der Ermüdungsbruch macht zwei Prozent der Knochenbrüche aus und ist daher im Vergleich zu anderen Frakturen recht selten. Grundsätzlich sind aber mehr Frauen als Männer davon betroffen. In beiden Fällen kommt es aufgrund der übermäßigen Belastung zu einem sich abwechselnden Auf- und Abbau von Knochengewebe. Die Folge: Es bilden sich kleine Risse und Spalten im Knochen und darauf folgend die Fraktur.

Schmerzen werden nicht als Bruch erkannt

Die Beschwerden bei einem Ermüdungsbruch kommen meist schleichend. Betroffene spüren zunächst leichte Schmerzen an der beanspruchten Stelle. Häufig betroffen sind die Knochen des Fußskeletts, der Ober- und Unterschenkelknochen sowie in seltenen Fällen auch das Becken und die Arme. Die Schmerzen treten nur unter Belastung auf und klingen im Ruhezustand wieder ab. Deshalb werden sie lange Zeit nicht weiter ernst genommen. Erst mit fortschreitender Erkrankung können sich andauernde Schmerzen entwickeln. Die Belastbarkeit des betroffenen Knochens nimmt stetig ab und Schmerzen werden im fortgeschrittenen Stadium von Rötungen und Schwellungen begleitet. Erst dann suchen die meisten Betroffenen einen Arzt auf.

Mögliche Ursachen von einem Ermüdungsbruch

Neben andauernder Überlastung, die die Belastungsgrenze des Knochens übersteigt, sind Stressfakturen häufig Folge von plötzlichen Veränderungen des Laufumfangs, der Laufgeschwindigkeit oder des Laufuntergrunds. Ein Wechseln von einem weichen Laufboden, wie beispielsweise im Wald, zu einem harten Untergrund wie Asphalt, begünstigt eine Stressfraktur. Darüber hinaus fördern starke Gewichtsveränderungen des Läufers, ein zu geringer Wadenumfang, sowie zu wenig Muskelmasse und zu schmale Schienbeinknochen das Risiko für eine Stressfraktur. Bei Frauen kann die Ursache zudem auch in einer Störung des Menstruationszyklus liegen. Ein niedriger Östrogenspiegel oder Osteoporose begünstigen ebenfalls das Entstehen solcher Knochenbrüche.

Der Knochen braucht vor allem Ruhe

Wird eine Stressreaktion des Knochen frühzeitig erkannt, reicht eine längere Trainingspause aus, um dem Knochen Zeit zur Regeneration zu geben. Das dauert in der Regel sechs bis acht Wochen. In schwereren Fällen ordnet der Arzt eine Ruhepause von mindestens sechs Monaten an. In dieser Zeit ist die betroffene Körperpartie nicht voll belastbar. Ist die Fraktur bereits fortgeschritten, wird zur Schonung des ermüdeten Knochens ein Gipsverband angelegt, um den Knochen ruhig zu stellen. Wenn nötig werden entzündungshemmende Schmerzmittel verschrieben. Begleitend dazu kann der Knochen mit krankengymnastischen Übungen sowie Kalzium- und Vitaminpräparaten therapiert werden. Nur in seltenen Fällen muss er in einer Operation durch Schrauben fixiert werden.

So beugen Sie einem Ermüdungsbruch vor

Man kann Bewegungsbrüchen vorbeugen. Grundlage dafür ist ein, auf die körperliche Belastbarkeit angepasstes, Trainingsprogramm. Aber auch die richtigen Laufschuhe mit guter Dämpfung und genau angepassten Einlagen dienen zur Prophylaxe von Stressfrakturen. Vor dem Training sollten sich die Läufer gründlich aufwärmen. Auch eine ausgewogene Ernährung, die den Körper mit den nötigen Nährstoffen zu versorgt, ist eine wichtige Grundlage für Läufer.

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