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Fixie-Bikes - Eingangrad ist der Trendsetter

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Fahrradkultur  

Fixie und Singlespeed - Eingangräder sind im Trend

27.06.2014, 15:26 Uhr | mg, t-online.de

Fixie-Bikes - Eingangrad ist der Trendsetter. Ein Rad, ein Gang: Fixie- und Singlespeedbikes haben keine Gangschaltung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Rad, ein Gang: Fixie- und Singlespeedbikes haben keine Gangschaltung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In den letzten Jahren rollen vermehrt so genannte Fixie- oder Singlespeedbikes über deutsche Straßen. Gerade in Großstädten gehören sie für viele zum urbanen Lifestyle dazu. Die Räder sind leicht, haben schmale Reifen und sehen auf den ersten Blick aus wie Rennräder. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Sie haben bloß einen Gang. Erfahren Sie alles Wissenswerte zum Trend des Eingangrads.

Was sind Eingangräder?

Eingangräder gibt es in verschiedenen Varianten und Ausführungen, doch die fehlende Gangschaltung ist allen gemeinsam. So genannten Fixiebikes haben eine starre Nabe (englisch: "fixed gear"). Das bedeutet, die Pedale drehen sich auch dann weiter, wenn der Fahrer nicht tritt. Es ist so ähnlich wie bei Kinder-Dreirädern: einen Freilauf gibt es nicht.

Ihren Ursprung haben diese Räder im Bahnradsport, wo ohne Schaltung gefahren wird. Auf die Straße brachten sie Fahrradkuriere, da sie leicht und praktisch wartungsfrei sind. Die geübten Kuriere bremsen bei starrem Gang durch Gegendruck auf die Pedale, was allerdings nicht so einfach und gefährlich ist. Anders ist das bei den Singlespeed-Rädern, die zwar ebenfalls nur einen Gang besitzen, aber auch einen Freilauf, was das Fahren komfortabler und sicherer macht. Gebremst wird mit üblichen Felgen- oder Scheibenbremsen. Dem Phänomen des Eingangrads widmete sich 2012 sogar eine Dokumentation aus den USA mit dem Titel Fixation, berichtet das Magazin für Fahrradkultur "Spoke" online.

Verkehrssicherheit beachten

Viele der oft selbst zusammengeschraubten Räder genügen aber nicht der Verkehrssicherheit, da ihnen zwei voneinander unabhängige Bremsen fehlen. Deshalb stellte die Polizei in Berlin in den letzten Jahren immer wieder Fixies sicher. Das Bremsen mit Gegendruck sei keine Bremse im Sinne der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), urteilte das Berliner Verwaltungsgericht.

Selber bauen oder kaufen?

Gerade bei jungen Leuten mit geringem Budget sind die Räder beliebt, da sie leicht und günstig zusammengeschraubt werden können. Gebrauchte Teile findet man schnell auf Fahrradflohmärkten oder im Internet. Jedoch sollten Sie ein wenig handwerkliches Geschick mitbringen und wissen, welche Teile sie benötigen, wenn Sie selber Hand anlegen wollen. Außerdem sollten Sie zwei Bremsen und Licht anbringen und auf die allgemeine Verkehrssicherheit des Rads achten.

Einfacher ist der Kauf eines fertigen Fahrrads. Viele Hersteller sind inzwischen auf den Trend aufgesprungen und bieten eine Vielzahl verschiedener Modelle an. Ganz nach Geschmack gibt es die flotten Räder puristisch einfarbig oder kunterbunt. Oft werden einzelne Teile, wie Lenkerband, Kette oder Sattel mit Neonfarben in Szene gesetzt. Viele dieser Räder rollen zudem auf so genannten Hochprofilfelgen, die dem Rad eine unverwechselbare Optik geben - auffallen ist damit garantiert.

Was kostet das?

Ganz billig sind die ganglosen Räder nicht. Im Schnitt müssen Sie für ein neues Rad etwa 500 Euro ausgeben. Onlineshops bieten die Möglichkeit, das Fahrrad individuell zusammenzustellen. Ausstattung, Farbe und Größe - hier können Sie alles nach Wunsch in einem Konfigurator auswählen. Nachteil: Die Individualität hat ihren Preis. Je nach verbauten Teilen steigt der Preis so schnell auf rund 1000 Euro.

Tipp: Wenn Sie ein altes Rennrad besitzen, können Sie daraus mit einem Umbausatz ein Singlespeedbike machen. Dabei werden die Ritzel am Hinterrad durch ein einzelnes Ritzel ersetzt, Abstandhalter (Spacer) sorgen für eine gerade Kettenlinie. Falls Sie sich den Umbau nicht alleine zutrauen, können Sie ihn auch in einen Fahrradgeschäft durchführen lassen.

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