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Gladiatoren der Neuzeit: 6 Fakten zur Sportart Jugger

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Außergewöhnliche Sportart  

Gladiatoren der Neuzeit: 6 Fakten zur Sportart Jugger

21.08.2015, 15:24 Uhr | rk (CF)

Lanzen, Schilder, Ketten und mittendrin ein Hundeschädel als Ball – die Sportart Jugger wirkt auf den ersten Blick durchaus gewöhnungsbedürftig und recht martialisch. Doch wer genauer hinsieht, stellt fest, dass alles ganz harmlos ist. Vielleicht bekommen Sie ja beim Lesen auch Lust darauf, einmal zu juggern.

1. Ziel des Spiels

Ziel beim Juggern ist es, den Jugg, also den Ball, so oft wie möglich im gegnerischen Tor zu platzieren. Nur die jeweiligen Läufer des Teams dürfen den Jugg berühren. Das Tor nennt sich beim Juggern „Mal“ und ist jeweils am Spielfeldrand platziert.

2. Aufbau der Jugger-Mannschaft

Ein Team besteht aus rund acht Spielern, pro Spielzug sind fünf davon direkt beteiligt – ein Läufer und vier Kämpfer. Die Läufer haben die Aufgabe den Jugg zu bewegen. Die Kämpfer dagegen sichern den Läufer ab, indem sie während eines Angriffs die Spieler der anderen Mannschaft abwehren, um den eigenen Spielzug abzusichern.

3. Spielgeräte

Das wichtigste Spielgerät ist der Jugg, der Ball. Dieser ist in der Form einem Hundeschädel nachempfunden und besteht üblicherweise aus Schaumstoff. Die Kämpfer sind mit sogenannten Pompfen ausgestattet – lanzenähnlichen Stäben. Wie auch der Ball sind diese recht weich, da sie mit Schaumstoff umhüllt sind. Sie können in Form und Größe variieren: So gibt es beispielsweise Lang- und Kurzpompfen, sogenannte Q-Tips und Stäbe.

Einzelne Kämpfer sind außerdem mit Schild oder einer gepolsterten Kette als Spielgerät ausgestattet.

4. Spieldauer

Die Mannschaften juggern über zwei Halbzeiten. Diese werden nicht mittels einer regulären Uhr angezeigt. Stattdessen schlägt ein Akteur am Spielfeldrand eine große Trommel. Hundert Schläge im Drei-Sekunden-Abstand machen eine Halbzeit aus.

5. Mannschaftssport und Einzelsport in einem

Jugger wirkt laut dem Nachrichtenportal „Spiegel Online“ wie eine Kombination aus Teamsport und Einzelsport. Während stets Teams gegeneinander juggern, treten innerhalb der Mannschaften regelmäßig einzelne Teammitglieder im direkten Duell gegeneinander an: Beispielsweise versuchen die Kämpfer den Gegner am Spielzug zu hindern, indem sie ihn mit ihrer Pompfe antippen – es entstehen Duelle, die an das Fechten erinnern.

6. Wie Jugger entstand

Das Spiel Jugger stammt aus dem australischen Science-Fiction-Film „Die Jugger – Kampf der Besten“ von 1989. Während die Kampfszenen im Film eher brutal und blutig sind, ist die Sportart recht harmlos – sämtliche Spielgeräte sind gepolstert. Seit 2003 gibt es in Deutschland eine eigene Liga, in der sowohl Kinder ab acht Jahren, als auch Jugendliche und Erwachsene juggern.

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