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Sportswear für den Sommer: Tipps für Funktionskleidung

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Die beste Sportswear für heiße Tage

01.06.2016, 12:30 Uhr | Sabine Kelle

Sportswear für den Sommer: Tipps für Funktionskleidung. Die richtige Funktionsbekleidung im Sommer lässt sie beim Sport nicht mehr schwitzen als nötig. (Quelle: Adidas)

Die richtige Funktionsbekleidung im Sommer lässt sie beim Sport nicht mehr schwitzen als nötig. (Quelle: Adidas)

Sie gehen auch bei 30 Grad joggen? Dann brauchen Sie die richtige Sportswear. WANTED.DE verrät Ihnen, worauf Sie bei der Funktionskleidung für den Sommer achten sollten.

Gerade im Sommer sollte man auf Schnitt, Material und die richtige Ausrüstung achten. Sonst schwitzt man beim Sport mehr als nötig.

Sportkleidung & Funktion

Sportbekleidung sollte vor allem eines sein: bequem und zweckmäßig. Ausrüstungen sorgen dabei für Schutz vor Wind und Wetter und ein perfektes Thermomanagement am Körper. Funktionelle Materialien sorgen dafür, dass Ihnen niemand anhand Ihrer Kleidung ansieht, wie anstrengend das Training gerade ist. Dabei ist das Schwitzen an sich wichtig. Es schützt den Körper vor Überhitzung, indem die Feuchtigkeit auf der Haut kühlend wirkt. Funktionskleidung sorgt dafür, dass sich nicht zu viel Feuchtigkeit auf der Haut befindet und somit der Körper nicht zu schnell abkühlt. Gleichzeitig reguliert sie ein mögliches Überhitzen, sonst droht ein Kreislaufkollaps.

Innen Kunstfaser, außen Baumwolle

Manche Klamotten mögen sportlich aussehen, doch ein schlichtes Baumwoll-Shirt und eine schlabberige Jogginghose sind es keinesfalls. Auch wenn Baumwolle gut Feuchtigkeit aufnimmt, sie speichert sie lediglich und die Sachen fühlen sich unangenehm klamm oder gar nass an. Wegen der guten Eigenschaften von Baumwolle wird sie gerne mit funktionellen Fasern kombiniert. Ein innerer Layer aus Kunstfaser leitet die Feuchtigkeit direkt an einen äußeren aus Baumwolle weiter. So fühlt sich die Sportkleidung innen angenehm trocken an und außen kann das Shirt in aller Ruhe trocknen.

Ultradünn mit flachen Nähten

Damit Sportkleidung nicht unangenehm auf der Haut scheuert, verwendet man spezielle Flachnähte oder Bonding. Dabei werden die einzelnen Stücke quasi miteinander verschweißt. Besonders enge Kleidungstücke, wie für den Radsport, werden oft in einem Stück gefertigt. Wer regelmäßig Joggen geht, für den reichen lässigere Shirts und eine atmungsaktive Laufhose aus.

Atmungsaktiv und winddicht

Für die Wanderung in den Bergen, die Radtour oder den Lauftrail ins Hinterland gehört eine ultradünne Windjacke einfach zur Grundausrüstung. Sie passt in jede Tasche. Spezielle Klebebänder an den Nähten sorgen dafür, dass selbige ebenfalls dicht sind. Ein Zweiwegereißverschluss kann für zusätzlichen Komfort sorgen. Wer auf dem Fahrrad unterwegs ist, für den zählt vor allem auf die richtige Länge von Oberteilen. Die beste Windjacke nützt am Ende nichts, wenn sie in der gebückten Haltung zu kurz ist.

UV-Schutz

Wer den ganzen Tag unter glühender Sonne in den Bergen kraxelt oder über endlose Feldwege joggt, sollte sich vor der UV-Strahlung schützen. Hier punktet Merinowolle: Sie bringt einen natürlichen UV-Blocker von bis zu 40+ mit sich. Das bieten nur hochdosierte Sonnencremes

Ein komplett neuer Stoff bietet 80 Prozent UV-Schutz und ist dabei luftdurchlässig. Die Dresdener Professorin für Design Katerina Machova entwickelte dieses Material, das viele Sportler aufatmen lässt. Bisher hatten Sportler "die Qual der Wahl zwischen gutem UV-Schutz oder guter Luftdurchlässigkeit", so Machova. Das Material besteht aus zwei Schutzschichten, zwischen denen Luft zirkulieren kann. "Bei dem Stoff gibt es in jeder der beiden Schichten kleine Inseln, die das Sonnenlicht aufhalten. Die Inseln der zweiten Stoffschicht sind leicht verschoben angeordnet, so dass der UV-Schutz im gesamten Stoff gewährleistet ist und dennoch Luft durch die inselfreien Bereiche hindurch zirkulieren kann", erklärt Machova das Konzept. Das Material wird zurzeit patentiert. Die Firma Biehler Sportswear realisiert gerade sechs verschiedene Outfits.

Schweißgeruch ade

Besonders nach dem Sport fangen Sachen schnell an, unangenehm zu riechen. Gerade in synthetischen Fasern finden Geruch verursachende Bakterien den perfekten Nährboden. Deswegen werden Kunstfasern mit Silber-Ionen ausgerüstet, sie wirken antibakteriell. Da es sich um Nanopartikel handelt, stehen diese jedoch unter harscher Kritik. Sie sollen unkalkulierbare Risiken bergen. Hier punktet wieder das Naturmaterial Wolle: Es wirkt durch hauseigene Enzyme antibakteriell. Lüften genügt, und sie ist wieder frisch.

Power aus dem Strumpf

Gerade Radsportler und Bergwanderer greifen immer öfter zu Kompressionstrümpfen. Sie sorgen für eine stärkere Blutzirkulation, damit mehr Sauerstoff in den Zellen und letztendlich mehr Power. Bei Anbietern wie CEP und O-Motion finden Sie diese besonders eng anliegenden Strümpfe. Nicht jeder mag solch knackige Wäsche, und für den Hobbysportler dürfte das nicht ganz so wichtig sein.

Maßanfertigungen und Nachhaltigkeit

Damit der Sportdress nicht schlabbert, gibt es die Möglichkeit, sich selbiges auf den trainierten Leib schneidern zu lassen. Martini Sportswear bietet Läufern, Bikern, Kletterern und überhaupt allen Sportlern ein breites Sortiment an Sportkleidung, die nach Maß gefertigt wird. Schon für die österreichische Nationalmannschaft der Skispringer schneiderte das Familienunternehmen passgenaue Anzüge.

Ob recycelte Materialien bei Houdini und Vaude oder vegane und ökologisch korrekte Sportmode – all das bietet der Markt inzwischen auf höchstem Niveau. Das Berliner Kollektiv OGNX produziert nachhaltige Sportmode aus Organic Cotton. Bei dem skandinavischen Label Houdini kann man seine Sportmode sogar mieten. 

Sportsachen richtig pflegen

Nach dem Sport sollten Ihre Klamotten nicht lange in der Sporttasche verweilen müssen. Noch feucht, vermehren sich Bakterien ungehemmt, besonders in Synthetikfasern. Wenn es zu spät ist, erkennt man das an Flecken. Wollprodukte müssen nicht nach jedem Tragen gewaschen werden. Trotzdem sollte man sie ausreichend lüften und trocknen. Synthetik-Artikel mit speziellen Shells sollten nach Anweisung gewaschen werden. Wärmequellen reaktivieren die speziellen Ausrüstungen, deshalb empfiehlt es sich, sie an einem warmen Ort zu trocknen. Das Bügeleisen sollte man eher meiden, da gerade Kunstfasern schnell schmelzen können.

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