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Joggen im Winter: Kur für Körper, Geist und Seele

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Joggen im Winter  

Winterjoggen: Die beste Kur für Körper, Seele und Geist

25.10.2016, 13:15 Uhr | t-online

Joggen im Winter: Kur für Körper, Geist und Seele. Beim joggen durch den Schnee müssen Sie einiges beachten. (Quelle: imago/westend61)

Beim joggen durch den Schnee müssen Sie einiges beachten. (Quelle: westend61/imago)

Ist Joggen im Winter etwas nur für Extremsportler? Das stimmt nicht ganz, wie  Prof. Dr. Thomas Wessinghage, ehemaliger Profi-Leichtathlet, weiß. Exklusiv für T-Online bricht der passionierte Arzt und gefeierte Sportler eine Lanze für den Winterlauf und gibt nützliche Tipps für das Training bei Kälte und Minusgraden.

Nicht jeder Schnee eignet sich für den Winterlauf

Auf Schnee lässt sich abhängig von den konkreten Verhältnissen unterschiedlich gut oder schlecht joggen und laufen. Neuschnee bietet in der Regel eine gute Griffigkeit, vorausgesetzt der Untergrund ist einigermaßen hart und eben. Je älter die Schneedecke wird, je stärker sie durch Fußgänger festgetreten ist und uneben wird, desto schwieriger wird es, darauf sicher und koordiniert zu laufen. Kurze Strecken in ruhigem Tempo lassen sich dann aber in der Regel noch vertreten.

Schlecht laufen lässt es sich auf Schneematsch. Hier kommen Sie kaum vom Fleck und können sich nur in langsamem Tempo vorankämpfen. Am ungünstigsten wird die Schneeoberfläche, wenn sie tagsüber antaut und nachts wieder gefriert. In solchen Fällen ist das Sturzrisiko sehr hoch, weshalb Sie Ihre Trainingseinheit besser ins Fitness-Studio verlagern sollten.

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Tipps zur Laufbekleidung im Winter

Wenn die Bedingungen für einen Winterlauf stimmen, heißt es: Nichts wie raus. Jetzt kommt es auf die richtige Laufbekleidung an, die flexibel auf die aktuellen Temperaturen und mögliche Niederschläge reagiert. Die unterste Schicht sollte aus einer Funktionsunterwäsche bestehen, das heißt aus so genannten nicht benetzenden Fasern. Anstatt Flüssigkeit (Schweiß) aufzusaugen, leiten sie diese weiter nach außen, wo sie verdampfen kann. Die mittlere Schicht richtet sich nach den herrschenden Temperaturen und kann aus einem dünnen Funktionsshirt bis hin zum wärmenden Fleecepullover bestehen. Die äußere Schicht hält in Form einer Jacke Wind und Regen ab.

Laufen auf Schnee – eine Frage der richtigen Laufschuhe

Ebenso wichtig wie die passende Kleidung sind die richtigen Laufschuhe im Winter. Die Außensohle sollte griffig sowie mit Rillen, Noppen und Fugen versehen sein, um auf dem glatten und rutschigen Untergrund möglichst guten Halt zu bieten. Je flexibler die Sohle gestaltet ist, desto besser passt sie sich dem Untergrund an. Ein sehr harter, unflexibler Sohlenaufbau hingegen kann das Laufen auf unebenem Schneeboden zusätzlich schwierig machen.

Trailschuhe bieten meist ein robustes, Feuchtigkeit abweisendes Obermaterial. Das kann in Zeiten beginnenden Tauwetters sehr wertvoll sein. Entscheidend aber sind das Laufgefühl und die Unterstützung der flüssigen Laufbewegungen.

Aufwärmprogramm: Beim Laufen den Körper auf Betriebstemperatur bringen

Mit der entsprechenden Ausstattung steht dem winterlichen Laufvergnügen nichts mehr im Weg. Denn ein spezielles Aufwärmprogramm für Joggen, Walken und Wandern ist nicht notwendig. Das wird ersetzt durch langsames Loslaufen für die Dauer von rund zehn bis 15 Minuten. Nichts anderes geschieht, wenn Sie Ihren lockeren Lauf durch den Winterwald beginnen. Im Winter benötigt der Organismus allerdings etwas länger als im Frühjahr und Sommer, um die optimale Betriebstemperatur in allen Körperregionen zu erreichen. Daher sollten Sie einfach ein bisschen langsamer loslaufen als in der warmen Jahreszeit.

Zur Person:

Dr. Thomas Wessinghage, Jahrgang 1952, stellte als ehemaliger Leichtathlet am 27. August 1980 in Koblenz den ältesten immer noch gültigen deutschen Rekord bei olympischen Laufdisziplinen der Männer über 1500 Meter in 3:31,58 Minuten auf. 1982 wurde er in Athen Europameister in der 5000-Meter-Disziplin. Neben seiner sportlichen Laufbahn ist er als Arzt tätig. Er schloss 1977 sein Medizinstudium mit dem Staatsexamen ab und war in zahlreichen namhaften Kliniken als ärztlicher Direktor tätig, darunter in der Rehaklinik Saarschleife in Mettlach-Orscholz und der Rehaklinik Damp. Seit 2008 ist er Ärztlicher Direktor der drei Kliniken der Medical Park AG in Bad Wiessee.

Die Krankenkassen fördern sportliche Aktivität

Sport zahlt sich aus: Noch besser, als gegen bestehende Krankheiten anzujoggen, ist es, diese durch Sport und einen gesunden Lebensstil möglichst vorzubeugen. Das sieht der Staat genauso und nimmt die gesetzlichen Krankenkassen deutlich in die Pflicht. Auch die privaten Versicherer belohnen ihre aktiven Mitglieder in Form verschiedener Präventionsprogramme und Leistungen. Erfahren Sie jetzt, wie Sie von den Leistungen Ihrer Krankenkasse profitieren.

Futter für die Sportskanonen

Die richtige Bekleidung ist zwar wichtig für den gesunden Winterlauf, ebenso wichtig ist aber auch die innere "Ausrüstung", sprich: die richtige Ernährung, Neben genügend Flüssigkeit und Proteinen benötigt Ihr Körper eine angemessene Zufuhr an Kohlenhydraten, um Muskeln und Gehirn während des Trainings mit ausreichend Energie versorgen zu können. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Körper mit der richtigen Ernährung beim Winterjoggen optimal unterstützen.

Die Vitaldaten im Blick behalten

Laufen allein genügt vielen ambitionierten Joggern nicht mehr. Sie wollen ihre Leistung messen – und das geschieht mit Hilfe mobiler Gesundheitsgeräte. Dank tragbarer Fitness-Gadgets wie Smartwatches und Cardio-Überwachungsgeräten kann der Läufer seine Leistung zurückverfolgen und verbessern. Ebenso helfen die technischen Gerätschaften dabei, bestehende Risiken einzudämmen, die der Winter für Läufer mit sich bringt. 

Bewegung im Winter schützt vor Zivilisationskrankheiten

Generell gibt es nicht viel Sinnvolleres, als sich im Winter regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen und Sport zu treiben. Das gilt vor allem für Menschen in modernen Industriestaaten, die nachweislich besonders unter Bewegungsmangel leiden. Unter den sechs wichtigsten Gründen für Lebensstil bedingte vorzeitige Todesfälle sind mittlerweile fünf, die mit dem Bewegungsmangel zu tun haben (der sechste ist das Rauchen).

Im Detail wirken Sport und Bewegung positiv (interne Verlinkung:Joggen: riskant aber gesund) und stärker als jedes Medikament gegen Herzinfarkt und Schlaganfall (Herz-Kreislauf-Erkrankungen), gegen Diabetes mellitus Typ 2 (Stoffwechselerkrankungen), gegen Krebsleiden (Dickdarmkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs), gegen psychische und psychosomatische Leiden (Depressionen, Burn out), gegen Infekte (Erkältung, Grippe), gegen Demenz-Erkrankungen (M. Alzheimer u.a.) und gegen Osteoporose.

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