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Laufkleidung für Herbst und Winter 2016

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Laufkleidung für die kalten Tage

16.11.2016, 13:41 Uhr | Sabine Kelle

Laufkleidung für Herbst und Winter 2016. Mit der richtigen Kleidung kommen Sie auch sportlich durch Herbst und Winter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der richtigen Kleidung kommen Sie auch sportlich durch Herbst und Winter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fit bleiben trotz Kälte und Nässe: Mit der richtigen Sportbekleidung joggen Sie auch in Herbst und Winter richtig lässig, sicher und komfortabel.

Ein Sprichwort besagt: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" – und das stimmt auch. Schluss also mit faulen Ausreden, her mit der richtigen Sportkleidung und schon steht der Fitness an kalten Tagen nichts mehr im Wege.

Finger weg von Baumwolle

Als erstes gilt: Vergessen Sie Ihre Baumwollsachen aus dem Sommer. Wer in Baumwollklamotten laufen geht ist quasi selber schuld an der anschließenden Erkältung. Das Naturmaterial mag für Ihr Businesshemd hervorragend geeignet sein. Doch wenn man richtig schwitzt, saugt Baumwolle Feuchtigkeit auf wie ein Lappen und hängt dann auch wie ein solcher an Ihnen: unangenehm nass und kalt.

Funktionsbekleidung

Funktionsbekleidung muss also her. Meist funktioniert diese im praktischen Zwei-Lagen-System: Die erste innere Lage nimmt Feuchtigkeit vom Körper auf und gibt sie extrem schnell an die äußere weiter. Diese gibt die Nässe dann langsam nach außen ab. Das Gute daran: Ihr Shirt fühlt sich von innen angenehm trocken an. 

Warm in Wolle: Merino

Das Zauberwort gegen Kälte lautet Wolle, genauer gesagt Merinowolle. Das Naturmaterial kann es mit so ziemlich jeder ausgeklügelten Kunstfaser aufnehmen und ist dazu noch nachhaltig, geruchsneutral und pflegeleicht. Sie kennen sicher den Wärmeeffekt von Ihrem flauschigen Kuschelpullover. Doch auch bei Sportbekleidung kommt dieser Effekt zum Einsatz. Zudem bringt Wolle das perfekte Klimamanagement mit sich: Neben dem Wärmeeffekt nimmt Wolle ausreichend Feuchtigkeit auf, zum Beispiel wenn Sie schwitzen, und gibt diese langsam nach außen ab, ohne sich klamm anzufühlen.

Modernes Wohlfühlklima

Dieses ausgeklügelte Wohlfühlklima finden Sie beispielsweise bei Firmen wie Reda, Ortovox, Kaipara und Icebreaker. Zur Verarbeitung des Garns wird auf modernste Technik gesetzt, so entstehen traumhaft weiche Fasern, die nicht mehr mit herkömmlicher und ohnehin weicher Merinowolle vergleichbar sind. Ortovox verwendet bei seinem mehrfach prämierten Unterhemd 230 Competition verschieden starke Garne an entsprechenden Körperzonen und zusätzliche Netzstrukturen an beanspruchten Bereichen. So kommen im empfindlichen Nierenbereich dickere Fasern zum Einsatz und an den Achseln dünnere.

Sportmode vom Designer

Doch auch intelligente Fasern können sich sehen lassen. Das Modelabel Eric Bompard wartet in diesem Winter mit einer exklusiven Zusammenarbeit mit Polartec auf. Die Outdoormodelle kombinieren geschickt die Eigenschaften und Haptik von feinem Kaschmir mit dem praktischen Nutzen der Funktionsfaser Polartec. Entstanden sind elegante Sportmodelle, die atmungsaktiv und wärmend zugleich sind.

Weniger ist mehr

Gerade beim Laufen gilt der Grundsatz: Sie sollten beim Losgehen leicht frösteln. Warum das? Nun, sobald Sie loslaufen wird Ihnen ohnehin warm. Haben Sie sich jedoch so warm angezogen, dass Sie in Ihrem Outfit bequem spazieren gehen könnten, werden Sie beim Joggen sofort ins Schwitzen geraten. Damit Sie sich nicht wie in einer Sauna fühlen, sollten Sie einfach weniger anziehen. Je nachdem, welche Temperaturverhältnisse herrschen und ob es nass ist, stimmen Sie Ihre Kleidung auf das Wetter ab.

Kleidung für Herbstwetter

An normalen, etwa zehn Grad kalten Herbsttagen reichen ein Langarmshirt und eine Laufhose definitiv aus. Ob die Hose lang oder kurz ist, testen Sie nach Ihrem persönlichen Gusto aus. Gegen Wind schützt ein leichter Windbreaker. Bei Regen sollten Sie unbedingt auf eine Jacke mit Innenfutter als Regenvariante setzen. In einer wasserdichten Jacke würden Sie wieder eine unangenehme Schwitzhütte bauen.

Sport bei Temperaturen knapp über Null

Sinken die Temperaturen gegen Null, so ist es an der Zeit für Funktionswäsche. Auch hier punktet wieder Merino. Darüber kommt ein Laufpullover oder eine atmungsaktive Funktionsjacke. Auf lange Hosen können Sie jetzt nicht mehr verzichten. Ein Wintermodell bietet angenehmen Wärmekomfort. Macht Ihnen Regen zu schaffen, dann greifen Sie wieder zu einer Jacke mit separatem Innenfutter, oder zu einer wasserdichten Funktionsjacke. Gerade wer schnell friert oder lange unterwegs ist, sollte diese Variante wählen. Damit Sie am Kopf nicht zu sehr auskühlen, ist ein Stirnband oder eine Mütze ratsam. Gerade an Kopf und Hals verliert man viel Wärme und kühlt entsprechend schnell aus. Ein Schlauch aus Funktionsmaterial oder Wolle, den man auch über den Kopf ziehen kann, wärmt und reguliert das körpereigene Klima.

Laufkleidung bei Winter-Kälte

Selbst bei klirrender Kälte kann man entspannt laufen gehen – mit der richtigen Kleidung. Unverzichtbar ist auch hier Funktionsunterwäsche aus Merino. Jetzt dürfen es auch die heißen Long-Johns sein. Bei Sportherstellern wie Nike, Arc’teryx oder Adidas finden Sie sogar Wäsche mit integriertem Windschutz. Zudem schlüpfen Sie in eine lange Laufhose, eng oder weit. Ein Laufpullover sowie eine gefütterte Laufjacken bieten angenehmen Komfort. Für lange Strecken eignen sich Softshell-Jacken wie die Hybrid Funktionsjacke von Löffler (um 160 Euro).

Damit Ihnen Hände und Ohren nicht abfrieren, benötigen Sie eine Mütze oder Kopfband sowie Handschuhe. Letztere sollten nur aus dünnem Funktionsmaterial sein, damit Sie darin nicht ins Schwitzen geraten. Falls Sie auch bei dickem Schnee nicht auf Ihre Runde verzichten wollen, dann lassen Sie Laufschuh-Schneeketten zum Überziehen nicht ins Rutschen geraten. Bei Matschwetter sind Laufschuhe mit Spikes eine praktische Alternative. Diese gibt es auch zum Überstreifen.

Sehen und gesehen werden: Sicherheit in der dunklen Jahreszeit

Möglicherweise erstrahlt Ihre Laufstrecke im Winter in herrlichem Weiß. Doch gerade in der dunklen Jahreszeit darf man die Sicherheit nicht außer Acht lassen. Oberbekleidung wie Jacke und Hose sollten mit Reflektoren ausgestattet sein. Zwar mag dunkle Laufkleidung schicker sein, doch damit wird man nur bis zu 20 Meter weit erkannt. Bei hellen Laufjacken mit Reflektoren vergrößert sich die Sichtbarkeitsdistanz bis auf 150 Meter. Mit einem rot blinkenden Diodenarmband werden Sie von herannahenden Autos noch besser wahrgenommen (bis zu 400 Meter). Damit Sie auf einer dunklen Strecke nicht ins Stolpern geraten oder eine gefrorene Stelle übersehen, ist zudem eine Kopflampe ratsam. 

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