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Raucher: Wirken Schockbilder auf Zigarettenpackungen?

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Schockbilder gegen das Rauchen  

Bätzing kündigt Schockbilder gegen das Rauchen an

25.03.2009, 12:02 Uhr | AP/t-online

Schockierenden Bilder sollen Raucher abschrecken. Hier eine Herz-OP. (Foto: AP) Schockierenden Bilder sollen Raucher abschrecken. Hier eine Herz-OP. (Foto: AP) Hässliche Raucherlungen und faulende Zähne: Auch in Deutschland soll es bald solche Schockbilder auf Zigarettenschachteln geben. Dies kündigte die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai an. Das zuständige Verbraucher-ministerium habe der Einführung zugestimmt. Spätestens Ende 2010 sollen die abschreckenden Fotos auf Zigarettenpackungen und anderen Tabakprodukten zu sehen sein.

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Jahrelanger Streit um Wirksamkeit der Fotos

Derzeit würden entsprechende Bilder noch bis zum Herbst von der Europäischen Kommission geprüft, so Bätzing. Zuvor hatte die Koalition jahrelang über die Bilder gestritten. Noch vor wenigen Wochen hatte die Drogenbeauftragte bezweifelt, dass die Fotos bald eingeführt werden können. In anderen Ländern prangen die Warnungen schon seit einiger Zeit auf den Schachteln.

Bilder schrecken Jugendliche ab

Experten sind sich weitgehend einig, dass die Bilder vor allem Jugendliche abschrecken. "Textliche Warnhinweise wirken, bildliche Warnhinweise wirken noch besser", betonte Bätzing. "Denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Studien und ein vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) vorgestellter Report belegten eindeutig die positive Wirkung von bildgestützten Warnhinweisen auf Tabakprodukten.

Negative Emotionen durch Schockbilder

Der Report des Deutschen Krebsforschungszentrums fasst alle seit dem Jahr 2000 veröffentlichten Fachartikel zur Wirksamkeit von Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln zusammen. "Bei einem Konsum von 20 Zigaretten pro Tag wird der Raucher jährlich 7000 bis 8000 Mal mit den Warnhinweisen konfrontiert", sagte Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im DKFZ. Zudem erreichten die Bilder auch soziale Schichten, die selten oder gar nicht lesen. Dem Report zufolge werden die Bilder generell besser wahrgenommen als Texte und lösen negative Emotionen aus.

Die wahre Botschaft: Rauchen ist tödlich

"Sie vermitteln wirksamer Informationen über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit, junge Menschen vom regelmäßigen Rauchen abzuhalten und motivieren zum Rauchstopp", erklärte Bätzing. Die Schockbilder "zeigen auf der Verpackung die wahre Werbebotschaft: Rauchen ist tödlich." Die entsprechenden Texthinweise auf Zigarettenpackungen gibt es in Deutschland seit 2003.

EU empfiehlt Schockbilder auf Zigarettenschachteln

Die Europäische Kommission hat den Mitgliedsstaaten im Jahr 2004 geraten, die Bilder als Mittel zur Gesundheitsvorsorge zu nutzen. Dies geschieht inzwischen in mehreren Ländern. Großbritannien hatte Ende 2008 beschlossen, die Schockbilder auf Zigarettenpackungen zu drucken. Verpflichtend wird dies im Oktober 2009. Belgien tut es seit 2007. Vorreiter waren Länder wie Kanada, Brasilien oder Thailand.

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