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Nikotinsucht bei Frauen: Hormone beeinflussen Rauchstopp

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GESUNDHEIT | RAUCHEN  

Hormone beeinflussen den Erfolg beim Rauchstopp

24.04.2008, 12:13 Uhr | cme

Frauen sollten für den Rauchstopp in den Kalender schauen. (Foto: Imago)Frauen sollten für den Rauchstopp in den Kalender schauen. (Foto: Imago)Frauen, die einen Rauchstopp planen, sollten diesen in der zweiten Zyklushälfte beginnen. Diesen Tipp geben US-amerikanische Wissenschaftler aufgrund der Ergebnisse einer Studie an 200 Frauen. Die Untersuchung zeigt, dass die Gefahr eines Rückfalls geringer ist, wenn der Entzug in der Zeit zwischen Eisprung und Menstruation beginnt. Die Forscher vermuten, dass in dieser Zeit die Entzugssymptome schwächer ausgeprägt sind. Ursache sei der unterschiedliche Hormonspiegel in der ersten und der zweiten Zyklushälfte.

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Nach dem Eisprung fällt der Entzug leichter

Die Wissenschaftler der University of Minnesota begleiteten 200 Frauen 30 Tage lang bei ihrem Versuch, das Rauchen aufzugeben. Die Hälfte der Teilnehmerinnen sollte den Entzug in der ersten Zyklushälfte beginnen, die zweite Gruppe in der zweiten Zyklushälfte. Das Ergebnis: Nur etwa ein Viertel der Frauen schaffte den Rauchstopp ohne Rückfall. Doch während in der ersten Gruppe 86 Prozent der Raucherinnen mindestens einmal zur Zigarette griffen, waren es in der zweiten Gruppe nur 66 Prozent. Die Forscher schließen daraus, dass der Entzug in der ersten Zyklushälfte schwerer fällt.

Frauen beim Rauchstopp erfolgreicher

Doch obwohl die Hormone den Entzug beeinflussen, tun sich Frauen offenbar insgesamt leichter mit der Rauchentwöhnung als Männer. Das zeigte kürzlich eine Befragung der New Yorker Bürger. Von den mehr als 700.000 Rauchern, die im Untersuchungszeitraum den Rauchstopp versucht hatten, waren nur 17 Prozent tatsächlich erfolgreich. Bei den Frauen schafften es 18 Prozent, ohne Zigarette auszukommen, bei den Männern waren es 16 Prozent.

Folgen des Rauchens für Frauen gravierender

Dass der Abschied vom Glimmstängel für Frauen besonders wichtig ist, legen weitere US-Studien nahe. Denn Raucherinnen leiden offenbar besonders stark unter den Folgen der Sucht. So lassen sich bei weiblichen Patienten Dreiviertel aller Krebserkrankungen an Kehlkopf, Nase und Mund auf das Rauchen zurückführen. Bei Männern gehen nur etwa 45 Prozent dieser Krebserkrankungen auf den Qualm zurück. Zudem leiden Raucherinnen häufiger und stärker unter Atemnot als männliche Raucher. Bei Frauen mit einer Raucherlunge - der so genannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD - ist demnach die Lunge stärker geschädigt als bei Männern mit derselben Krankheit.

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