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Weniger Herzinfarkte dank Rauchverbot

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Rauchverbot  

Weniger Herzinfarkte dank Rauchverbot

23.09.2009, 09:42 Uhr | dpa

Das Rauchverbot hat nachgewiesen die Erkrankungen an einem Herzinfarkt gemindert. (Foto: ddp)Das Rauchverbot hat nachgewiesen die Anzahl der Erkrankungen an einem Herzinfarkt gemindert. (Foto: ddp)Das Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden hat zu einem unerwartet deutlichen Rückgang von Herzinfarkten geführt. In Europa und Nordamerika ging die Herzinfarkt-Rate um bis zu ein Drittel zurück, berichtet die britische Nachrichtenagentur PA. Bei Einführung der Rauchverbote in verschiedenen Ländern war ein so positives Ergebnis nicht erwartet worden. Die beiden Studien bündelten die Resultate einzelner Erhebungen, in die insgesamt Millionen von Menschen einbezogen waren.

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Rauchverbot senkt Infarkt-Rate auf ein Drittel

Wie aus einer Studie im Fachblatt "Circulation" der US- Herzgesellschaft (American Heart Association) hervorgeht, fiel die Herzinfarkt-Rate ein Jahr nach Einführung der Rauchverbote zunächst um 17 Prozent. Nach drei Jahren lag der Rückgang schon bei mehr als einem Drittel (36 Prozent). Die andere Studie aus dem "Journal of the American College of Cardiology" bezifferte den Rückgang auf mehr als ein Viertel (26 Prozent).

Passivrauchen verursacht Herzinfarkt

"Obwohl wir die Herzinfarkte nicht auf Null senken können, zeigen uns diese Ergebnisse, dass das Rauchverbot kurz- und mittelfristig eine Menge Infarkte verhindert", sagte der Mitautor der ersten Studie, James Lightwood, von der Universität von Kalifornien (San Francisco). "Diese Studie ergänzt auch die bereits vorliegenden Hinweise, dass Passivrauchen einen Herzinfarkt verursacht und ein 100-prozentiges Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen und öffentlichen Gebäuden die Menschen schützt."

Weniger erkrankte Frauen

Der Leiter der zweiten Studie, Professor David Meyers von der Universität von Kansas, betonte, "selbst das Einatmen geringer Mengen von Qualm kann das Herzinfarktrisiko erhöhen". Vor allem bei jüngeren Menschen und Frauen seien die Infarkte weniger geworden. Das könne daran liegen, dass junge Menschen nicht mehr dem Rauch in Clubs, Bars und Restaurants ausgesetzt sind.

Weniger Raucher

Forscher vom University College in London führten kurz nach Einführung des Rauchverbotes eine Studie durch und befragten damals vor und nach dem Rauchverbot 32.000 Menschen zu ihren Rauchgewohnheiten. Die Zahlen zeigten, dass Raucher aus allen Schichten der Gesellschaft dem Glimmstängel entsagten. Insgesamt haben noch nie so viele Raucher innerhalb eines Jahres aufgehört.

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