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Rauchverbot lässt Zahl der Herzinfarkte zurückgehen

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Rauchverbot  

Rauchverbot bewahrt Nichtraucher vor Herzinfarkt

15.10.2009, 16:14 Uhr | AP/tze

Rauchen: Seitdem in öffentlichen Räumen Rauchverbot herrscht, sinkt die Zahl der Herzinfarkte. (Foto: imago)Seitdem in öffentlichen Räumen Rauchverbot herrscht, sinkt die Zahl der Herzinfarkte. (Foto: imago)Das Rauchverbot schützt vor allem Nichtraucher wirksam vor Herzkrankheiten. Das Risiko für Passivraucher sinkt durch Rauchverbote deutlich. Das ergab eine neue US-Studie vom unabhängigen Institut für Medizin (IOM). In einigen Regionen der USA ging die Zahl der Herzinfarkte seit dem Rauchverbot generell um 41 Prozent zurück. In Deutschland gehen Experten von einem Rückgang der Infarktrate um acht bis 19 Prozent aus. Lungenkrebs stellt zwar das bekannteste Raucherrisiko dar, Herz- und Gefäßkrankheiten kommen jedoch häufiger vor.

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Passivrauchen so schädlich wie neun Zigaretten pro Tag

Die Leiterin der Untersuchung, Lynn Goldman, eine Gesundheitsspezialistin der John Hopkins Universität, sagte, dass Passivraucher, die einer erheblichen Rauchbelastung ausgesetzt sind, statistisch die gleiche Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung hätten wie Raucher, die bis zu neun Zigaretten am Tag qualmten. "Es ist keine Frage, dass Rauchverbot eine positive Wirkung hat", sagt Goldmann.

In vielen Ländern weniger Herzinfarkte seit Rauchverbot

Der IOM-Bericht kommt zu dem Schluss, dass es beim Passivrauchen kein unschädliches Maß gibt. Also: Passivrauchen schadet grundsätzlich der Gesundheit, und je intensiver ein Nichtraucher dem Qualm ausgesetzt ist, desto schädlicher ist dies. Es gebe "überwältigende" Beweise, dass schon weniger als eine Stunde Passivrauchen am Tag einen Risikopatienten mit bereits vorhandenen Gefäßschäden über die Klippe des Herzinfarktes stoßen könne, heißt es in dem IOM-Bericht. Die Studie stützt sich auf Erhebungen aus den USA, Kanada, Großbritannien und Italien. Demnach reduziert sich die Zahl der Herzinfarkte infolge eines Rauchverbots deutlich: Immer ergibt sich eine Abnahme, die Ergebnisse reichen von minus 6 bis 47 Prozent. Diese breite Spanne beruht auf unterschiedlichen Methoden der Datenerhebung bei den einzelnen Studien.

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41 Prozent weniger Herzinfarkte

Seit New York 2003 mit einem strengen Rauchverbot voranging, sind 21 US-Staaten und die Hauptstadt Washington dem Beispiel gefolgt. Die Wirkung eines Rauchverbots kann sich schnell einstellen. In der Stadt Helena im US-Staat Montana fiel die Zahl der Krankenhausaufenthalte wegen eines Herzinfarkts innerhalb von sechs Monaten nach Erlass eines Verbots um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Nachbarregionen ohne Rauchverbot war die Häufigkeit hingegen weiter steigend. In Pueblo im US-Staat Colorado fiel die Zahl in den drei Jahren nach einem Rauchverbot an Arbeitsplätzen sogar um 41 Prozent. Das IOM gehört zu den Nationalen Akademien der USA, einer unabhängigen Organisation, die vom Kongress beauftragt ist, die Regierung in wissenschaftlichen Fragen zu beraten.

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